Die französische Marine hat eine spektakuläre Operation in den Gewässern von Französisch-Polynesien durchgeführt und dabei 2,4 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die Schmuggelware befand sich auf einem Schiff unter fremder Flagge mitten im Pazifischen Ozean. Die Aktion wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst und den Streitkräften der Vereinigten Staaten durchgeführt. Dies ist einer der größten Schläge gegen Drogenkartelle in dieser Region und bestätigt die Bedeutung des Pazifiks als Schlüsselroute für den Schmuggel nach Australien.

Rekordbeschlagnahme auf See

Die französische Marine konfiszierte 2,4 Tonnen Kokain, versteckt in 100 Paketen an Bord eines Schiffes, das durch Französisch-Polynesien fuhr.

Zusammenarbeit mit den USA

Die Aktion wurde mit Unterstützung des amerikanischen Geheimdienstes und der Streitkräfte durchgeführt, was die präzise Ortung des Schmuggelschiffes ermöglichte.

Route nach Australien

Die aus Lateinamerika stammenden Drogen sollten hauptsächlich auf die Märkte in Australien und Neuseeland gelangen und lokale Abnehmer umgehen.

Die französischen Streitkräfte meldeten einen gigantischen Erfolg im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel. Am vergangenen Donnerstag führten Beamte der Marine nationale während einer präzise geplanten Operation auf offener See eine Enterung eines verdächtigen Schiffes durch. An Bord des Schiffes, dessen Flagge zunächst nicht angegeben wurde, wurden 100 Pakete mit insgesamt 2,4 Tonnen hochwertiger Kokain gefunden. Die Operation wäre ohne die luftgestützte Unterstützung durch ein Falcon Gardian-Flugzeug, das das Ziel ortete, nicht möglich gewesen. Die Region Französisch-Polynesiens, obwohl hauptsächlich mit Tourismus verbunden, wird zunehmend zum Schauplatz von Aktivitäten krimineller Gruppen. Wie das Haut-commissariat in einer offiziellen Mitteilung vom 14. Februar 2026 betonte, waren die beschlagnahmten Drogen nicht für den lokalen Markt bestimmt. Schmuggler nutzen die ausgedehnten Gewässer des Archipels als Transportkorridor von Lateinamerika in Richtung wohlhabender Verbrauchermärkte wie Neuseeland und vor allem Australien. Durch die jüngste Aktion stieg die Gesamtmenge der in dieser Region in kurzer Zeit beschlagnahmten Drogen auf fast 12 Tonnen. Die pazifische Drogenroute hat im letzten Jahrzehnt an Bedeutung gewonnen, als australische und neuseeländische Behörden die Kontrollen an Flughäfen verschärften, was die Kartelle zwang, häufiger den Seetransport über die abgelegenen Inseln Ozeaniens zu nutzen. Die internationale Zusammenarbeit spielte eine Schlüsselrolle in dieser Operation. Die Franzosen arbeiteten eng mit den Sicherheitsbehörden der Vereinigten Staaten zusammen, was einen effektiven Austausch von Geheimdienstinformationen ermöglichte. Das Ausmaß der Beschlagnahmung wirft ein Licht auf den enormen Druck, unter dem die Grenzschutzbehörden in dieser Weltregion stehen. Der hohe Einzelhandelspreis von Kokain in Australien, der ein Vielfaches höher ist als in Europa oder den USA, veranlasst Kriminelle, enorme Risiken einzugehen, um die Ware über Tausende von Kilometern Ozean zu transportieren. „Diese Konfiszierung ist ein schwerer Schlag für die im Pazifik operierenden kriminellen Netzwerke und ein Beweis für die ausgezeichnete internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die organisierte Kriminalität.” — Kommuniqué des Hohen Kommissars 2,4 tony — Menge der von der Marine gesicherten Kokain Liberale französische Medien betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den USA und den Professionalismus der Marine beim Schutz der Überseegebiete. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Bedrohung der Souveränität der Gewässer Polynesiens und die Notwendigkeit einer weiteren Aufrüstung der Seestreitkräfte.