Steve Kapuadi, das Rückgrat der Abwehr von Legia Warszawa, ist zu Widzew Łódź gewechselt – im Rahmen des teuersten Transfers innerhalb der Ekstraklasa. Der Klub aus Łódź zahlte für den Nationalspieler der Demokratischen Republik Konga 3 Millionen Euro, davon 2 Millionen in der ersten Rate. Dieser Schritt soll das Budget des abstiegsbedrohten Legia aufbessern, während Widzew seine Transferoffensive fortsetzt und diesen Winter bereits über 15 Millionen Euro für Verstärkungen ausgegeben hat.
Der Transfer von Steve Kapuadi von Legia Warszawa zu Widzew Łódź ist besiegelt und stellt einen neuen finanziellen Rekord in der Geschichte von Transaktionen zwischen Klubs der polnischen Liga dar. Die Ablösesumme beträgt 3 Millionen Euro, wobei die Zahlungsstruktur 2 Millionen Euro sofort fällig und eine zusätzliche Million in Form von Boni vorsieht. Ein wichtiger Aspekt des Vertrags ist die Beteiligung von Wisła Płock, die als vorheriger Arbeitgeber des Spielers 30 Prozent des Transfergewinns erhält, was etwa 450.000 Euro entspricht. Legias Sportdirektor Michał Żewłakow räumte offen ein, dass der Verkauf des Schlüsselverteidigers durch die Notwendigkeit der finanziellen Stabilisierung des Klubs und den ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach einem Wechsel nach dem Scheitern seines Transfers zum italienischen Cremonese motiviert war. Die sportliche Situation beider Klubs verleiht dieser Transaktion einen besonderen Kontext, da sowohl Legia als auch Widzew derzeit im unteren Tabellenbereich stehen und um den Klassenerhalt kämpfen. Für Trainer Marek Papszun stellt der Abgang Kapuadis eine ernsthafte taktische Herausforderung dar, zumal im nächsten Spiel gegen den Tabellenführer Jagiellonia Białystok auch der gesperrte Damian Szymański fehlen wird. Die Lücke in der Abwehr soll der erst 18-jährige Jan Leszczyński füllen. Widzew hingegen, finanziert von Robert Dobrzycki, entwickelt sich zum Transferhegemon des Winters und holt Spieler mit etabliertem Namen wie Bartłomiej Drągowski oder Osman Bukari. Die Rivalität zwischen Legia und Widzew, die als Klassiker der polnischen Liga gilt, reicht bis in die 1970er Jahre zurück und basiert auf einer tiefen Antipathie der Fans beider Städte, was direkte Transfers zwischen diesen Klubs zu Ereignissen von hoher Bedeutung macht. Parallel zu den Transferereignissen bereitet sich Lech Poznań auf das Rückspiel in der <przypis title=