Papst Leo XIV äußerte bei einem Treffen mit dem Klerus der Diözese Rom entschiedenen Widerstand gegen den Einsatz von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz zur Verkündigung des Glaubens. Er betonte, dass „künstliche Intelligenz den Glauben nicht übermitteln wird”. Der Heilige Vater rief die Priester zu Authentizität, direktem Kontakt mit den Gläubigen und zur Kenntnis des Lebens der Pfarrgemeinden auf und stellte diese Werte über scheinbare Erfolge im Internet.

Kategorischer Widerstand gegen KI

Leo XIV erklärte deutlich, dass die Nutzung von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz zum Schreiben von Homilien oder zur Evangelisierung unzulässig ist. Seiner Meinung nach ist KI nicht in der Lage, den Glauben zu vermitteln.

Appell für Authentizität des Priestertums

Der Papst betonte, dass die Menschen ein authentisches geistliches Leben und den Glauben der Priester sehen wollen. Ein wirksamer Dienst erfordert direktes Engagement und Kenntnis der Bedürfnisse der Gemeinschaft.

Warnung vor der Illusion des Internets

Leo XIV warnte vor der Täuschung der Popularität im Netz. Er stellte fest, dass viele Likes oder Follower nicht für die Wirksamkeit der Evangelisierung sprechen, wenn nicht die wahre Botschaft Christi vermittelt wird.

Treffen in der Aula Paolo VI

Der Auftritt fand während eines Treffens mit mehreren hundert Priestern der Diözese Rom in der Aula Paolo VI im Vatikan statt. Der Papst beantwortete Fragen zu den Herausforderungen der Pastoral.

Papst Leo XIV richtete eine klare und entschiedene Botschaft an die Priester bezüglich der Rolle neuer Technologien, insbesondere der künstlichen Intelligenz, im Leben und in der Mission der Kirche. Während eines Treffens mit dem Klerus der Diözese Rom in der Aula Paolo VI riet der Papst auf die Frage nach Methoden der Evangelisierung in der modernen Welt entschieden von der Nutzung von KI zur Erstellung religiöser Inhalte wie Homilien ab.

Das Verhältnis zwischen Glaube und Technologie ist seit Jahrzehnten Gegenstand der Reflexion der Kirche. Das Zweite Vatikanische Konzil rief in der Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes” (1965) zum umsichtigen Gebrauch der technischen Güter auf und betonte gleichzeitig den Vorrang der menschlichen Person. In den letzten Jahren hat der Heilige Stuhl wiederholt zur Ethik in der Technologie Stellung bezogen, was unter anderem im Dokument „Rome Call for AI Ethics” aus dem Jahr 2020 zum Ausdruck kommt, das von der Päpstlichen Akademie für das Leben unterzeichnet wurde.

Leo XIV betonte, dass der Glaube ein Geschenk ist, das persönliches, menschliches Zeugnis erfordert. „Sztuczna inteligencja non trasmetterà la fede” (Künstliche Intelligenz wird den Glauben nicht übermitteln) — Leon XIV. Seine Worte sind eine direkte Antwort auf die in manchen Kreisen wachsende Versuchung, fortschrittliche <przypis title=

Mentioned People

  • Leon XIV — Papst, Oberhaupt der katholischen Kirche, der sich zur Nutzung künstlicher Intelligenz in der Evangelisierung äußerte.
  • s. Amata J. Nowaszewska CSFN — Autorin des Veranstaltungsberichts für Vatican News.