Papst Leo XIV. besuchte am Sonntag die römische Pfarrgemeinde Heiligstes Herz Jesu in der Nähe des Hauptbahnhofs Termini. In seiner Predigt wies er auf die tiefen sozialen Kontraste dieses Ortes hin, wo Gewalt, Prostitution und Drogenhandel neben dem normalen Leben der Reisenden existieren. Er rief zu einem konkreten Dienst für die Ausgegrenzten auf und dankte den Salesianern für ihre Mission in schwierigen Teilen der Welt.

Papst Leo XIV. besuchte am Sonntag, dem 22. Februar, die römische Pfarrgemeinde Heiligstes Herz Jesu, die sich direkt hinter dem Hauptbahnhof Termini befindet. Den Besuch begann er mit der Freude darüber, an einem Ort zu sein, wo „alle willkommen sind”. Während der Liturgie wies er in seiner Predigt auf den besonderen Charakter dieses Viertels hin, das er als einen Raum tiefer Kontraste bezeichnete. „Qui a Termini tante contraddizioni e violenza dilagante” — Leone XIV. Er nannte konkret das Nebeneinander von Prostitution, Drogenhandel und Gewalt mit dem normalen Leben Tausender Reisender, die am Bahnhof ankommen und abfahren. Die Pfarrgemeinde Heiligstes Herz am Bahnhof Termini wurde dem Salesianerorden anvertraut, nachdem Papst Leo XIII. Ende des 19. Jahrhunderts den heiligen Johannes Bosco, den Gründer der Ordensgemeinschaft, gebeten hatte, dort eine Kirche zu bauen und die Arbeit in diesem schwierigen, städtischen Umfeld zu führen. Die Salesianer haben sich stets auf die Arbeit mit Jugendlichen aus armen Verhältnissen spezialisiert, und ihr Charisma passte ideal zu den Bedürfnissen des dynamischen und problematischen Viertels rund um den Hauptbahnhof. Bei seinem Besuch betonte der Papst die Bedeutung eines konkreten Engagements der Christen für Ausgegrenzte. Er rief dazu auf, „durch die freie Wahl der Nächstenliebe weiterhin die Anstrengung der Arbeit für Menschen an den Rändern der Gesellschaft zu unternehmen”. In diesem Zusammenhang nannte er Obdachlose, Migranten sowie Personen, die zur Prostitution und zum Drogenhandel gezwungen werden. Er dankte auch den Gastgebern des Ortes – den Salesianern – für ihren Dienst in der ganzen Welt. „Continuate un servizio così importante in molte parti del mondo, anche dove c'è guerra, dove c'è conflitto, dove c'è povertà – dove Gesù vuole essere presente” — Leone XIV. Er erwähnte auch, dass er als Junge, als er seine Berufung erkundete, eine salesianische Gemeinschaft besucht habe. Der Besuch hatte auch eine pastorale Dimension im Zusammenhang mit der Fastenzeit. Der Papst rief die Gläubigen dazu auf, die „befreiende Kraft des Sakraments der Heiligen Taufe” wiederzuentdecken. Dieses Ereignis ist im weiteren Kontext des Engagements von Leo XIV. für die Diözese Rom zu sehen. Einen Tag vor dem Besuch in der Pfarrgemeinde hatte der Papst bei einem Treffen mit den Priestern der Diözese seine klare Haltung zu den Herausforderungen der modernen Evangelisierung zum Ausdruck gebracht. Er warnte damals die Geistlichen davor, zu sehr auf neue Technologien zu setzen, und stellte fest, dass <przypis title=