Eine Analyse des Immobilienmarkts vom Februar 2026 zeigt eine bedeutende Veränderung im Verhältnis der Kosten für den Besitz und die Miete einer Wohnung. Dank sukzessiver Zinssenkungen erweist sich die Zahlung der Kreditrate in 14 von 17 untersuchten Städten als finanziell vorteilhafter als die Tragung der Mietkosten. Die Stabilisierung der Mietpreise und die steigende Anzahl von Anzeigen begünstigen Personen, die den Kauf einer eigenen Immobilie erwägen, obwohl die Situation von der konkreten Lage und der Quadratmeterzahl abhängt.
Kredit günstiger als Miete
In 14 von 17 Städten ist die Kreditrate niedriger als die Mietkosten, was auf Zinssenkungen zurückzuführen ist.
Rekordunterschiede in Regionen
In Städten wie Stettin, Radom und Sosnowiec beträgt der Unterschied zugunsten des Kredits über 600 Złoty monatlich.
Ausnahmen auf der Landkarte Polens
Nur in Krakau, Danzig und Kattowitz bleibt die Miete immer noch eine günstigere Option als die Tilgung einer eigenen Wohnung.
Stabilisierung des Mietmarkts
Die Mieten für Einzimmerwohnungen und 2-Zimmer-Wohnungen bleiben stabil, obwohl die Zahl der neuen Anzeigen um 33 % gestiegen ist.
Die aktuelle Situation auf dem polnischen Immobilienmarkt definiert das Dilemma der Wahl zwischen Eigentum und Miete neu. Die neuesten Daten vom Februar 2026 zeigen, dass in der überwiegenden Mehrheit der polnischen Metropolen die Tilgung einer Hypothek derzeit eine geringere Belastung für den Haushaltsbudget darstellt als die Zahlung der Miete an den Eigentümer. Dieses Phänomen umfasst 14 von 17 analysierten städtischen Zentren. Die größten Einsparungen durch den Besitz einer eigenen Wohnung verzeichnen die Einwohner von Stettin, Radom und Sosnowiec, wo der Unterschied zugunsten des Kredits 600 Złoty monatlich übersteigt. Die Stabilisierung der Nettomietpreise, besonders im Segment der Einzimmerwohnungen und Zweizimmerwohnungen, bei gleichzeitiger Senkung der Geldkosten verändert die Sichtweise potenzieller Käufer. In den Jahren 2022–2023, nach dem starken Anstieg der Zinssätze in Polen, erlebte der Mietmarkt einen Ansturm, und Kreditraten konnten doppelt so hoch wie die Mieten sein, was die Nachfrage nach dem Kauf von Wohnungen durch Privatkunden einfror. Trotz des landesweiten Trends gibt es Enklaven, in denen die Miete günstiger bleibt. Zu dieser Gruppe gehören Krakau, Danzig und Kattowitz. Experten betonen, dass die Entscheidung zum Kauf nicht ausschließlich auf einer einfachen finanziellen Kalkulation basieren sollte. Entscheidende Bedeutung haben die Kreditwürdigkeit, die Stabilität der Beschäftigung sowie langfristige Lebenspläne. Ein zusätzlicher Faktor ist das Angebot an Wohnungen – die Zahl der neuen Mietanzeigen ist im Monatsvergleich um ein Drittel gestiegen, was bald weitere Gebührenerhöhungen bremsen könnte. Wie Marcin Drogomirecki von der Morizon-Gratka-Gruppe betont, bleibt die Lage der wichtigste Parameter, der die Rentabilität beider Lösungen bestimmt. „Einfache Mathematik ermöglicht es zu überprüfen, was oft nur im Bereich der Vermutungen bleibt, und zeigt, wo es sich tatsächlich lohnt, in die eigenen vier Wände zu investieren.” — Marcin Drogomirecki Aus Marktperspektive bleibt der Mietsektor in Städten mit der größten touristischen und studentischen Sättigung am unvorhersehbarsten. Dort hält sich die Rentabilität der Vermietung für Eigentümer weiterhin auf hohem Niveau, was den Preisrückgang für Mieter bremst. In Städten mit industriellem Profil wie Sosnowiec wird der Vorteil des Kredits gegenüber der Miete hingegen unbestritten, was die lokale Investitionsnachfrage stimulieren könnte. Unterschied zwischen Kreditrate und Mietkosten: Stettin: 600, Radom: 620, Sosnowiec: 650, Posen: 320, Warschau: 150 14 z 17 — Städte weisen auf die Überlegenheit des Kredits gegenüber der Miete hin Vergleich der Miet- und Kaufkosten: Günstigste Option in 14 Städten: Wohnungsmiete → Hypothekenkredit; Anzahl der Mietangebote: Dezember-Lethargie → Anstieg um 33 % im Monatsvergleich
Mentioned People
- Marcin Drogomirecki — Immobilienmarktexperte der Morizon-Gratka-Gruppe.