Eine ungewöhnliche Wärmewelle erfasste Westeuropa Ende Februar 2026. In Südwestdeutschland zeigten die Thermometer rekordverdächtige 23 Grad Celsius, und ähnliche Anomalien wurden in der Schweiz und Frankreich registriert. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) fasste diesen Winter als außergewöhnlich mild, sonnig und von Extremen geprägt zusammen, die die Grenze zwischen kalendarischem Winter und frühem Frühling verwischten.
Historischer Wärmerekord
In Südwestdeutschland erreichte die Temperatur 23 Grad Celsius, ein für den Februar beispielloses Ergebnis.
Frühlingshafte Atmosphäre in Europa
Auch die Schweiz und Frankreich verzeichnen sehr hohe Temperaturen, die in den Alpen und Grenzregionen bis zu 20 Grad erreichen.
Bilanz eines milden Winters
Der Deutsche Wetterdienst bewertet den zu Ende gehenden Winter als zu trocken, sehr sonnig und im Vergleich zur Norm außergewöhnlich warm.
Das Ende des Februars 2026 schrieb sich als Periode außergewöhnlicher thermischer Anomalien in West- und Mitteleuropa in die Meteorologiegeschichte ein. Die höchsten Temperaturen wurden in Südwestdeutschland gemessen, wo die Thermometer fast 23 Grad Celsius anzeigten. Dieser Wert weicht drastisch von den langjährigen Normen für diesen Monat ab, was die Meteorologen dazu veranlasste, einen wahrscheinlichen Bruch historischer Wärmerekorde bekanntzugeben. Eine ähnliche Situation wurde in der Schweiz beobachtet, wo die Temperatur 20 Grad erreichte, sowie in Frankreich, das sich nach vorübergehenden Regenfällen auf ein sonniges, fast frühlingshaftes Wochenende vorbereitet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlichte einen vorläufigen Bericht zur Bilanz des zu Ende gehenden Winters und charakterisierte ihn als „außergewöhnlich mild“. In vielen Bundesländern wie Hessen, Sachsen oder Nordrhein-Westfalen standen Januar und Februar im Zeichen vieler Sonnenstunden und eines Niederschlagsdefizits, obwohl es regional Ausnahmen gab, wie beispielsweise den rekordnassen Winter im Saarland. Experten betonen, dass der Februar ein Monat der Extreme war – von frostigen Tagen zu Monatsbeginn bis zum rasanten Temperaturanstieg zum Monatsende. In Thüringen und Brandenburg wurden über 20 Grad gemessen, was in diesen Regionen eine für den Vollfrühling typische Atmosphäre hervorrief. In den letzten Jahrzehnten wird der Februar in Europa statistisch wärmer, was Klimatologen mit fortschreitendem Klimawandel und der Destabilisierung des Polarwirbels in Verbindung bringen. Die Rekorde von 2026 fügen sich in den Trend immer kürzerer und milderer Winter auf dem Kontinent ein.Wetteranalysten weisen auf den beispiellosen Verlauf der Phänomene in Bayern hin, wo auf einen niederschlagsreichen Monat eine plötzliche Wende zu Sonne und hohen Temperaturen von bis zu 21 Grad folgte. Diese Veränderung beeinflusste nicht nur den Komfort der Bewohner, sondern auch die Vegetation der Pflanzen, die an vielen Orten vorzeitig einsetzte. Der plötzliche Sprung von winterlichem zu frühlingshaftem Wetter wird zur neuen Normalität und stellt die Landwirtschaft und Wasserwirtschaft europäischer Staaten vor Herausforderungen, die sich mit immer häufigeren winterlichen Trockenperioden auseinandersetzen müssen.