Eine erschütternde Tragödie in der katalanischen Stadt Manlleu bei Barcelona. Fünf Teenager im Alter von 14 bis 17 Jahren kamen bei einem Brand in einem kleinen Abstellraum auf dem Dach eines fünfstöckigen Gebäudes ums Leben. Die Opfer verloren wahrscheinlich aufgrund der Einatmung von giftigem Kohlenmonoxid das Bewusstsein, was ihnen die Flucht aus der Falle unmöglich machte. Die Behörden untersuchen die Ursachen des Vorfalls und deuten auf ein versehentliches Entfachen des Feuers hin.

Fünf Todesopfer

Bei dem Brand starben fünf Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren, die sich in einem kleinen Abstellraum auf dem Dach eines Blocks aufhielten.

Tödliche Kohlenmonoxidkonzentration

Die Opfer starben durch Erstickung aufgrund von Rauch; die giftigen Gase führten zu Bewusstlosigkeit, was die Flucht unmöglich machte.

Ursache des Unfalls

Erste Ermittlungen deuten auf eine versehentliche Entzündung einer Matratze hin, wahrscheinlich durch eine Zigarettenkippe, in einem Raum ohne Belüftung.

Das tragische Ereignis ereignete sich am Montagabend im Viertel l'Erm in Manlleu. Fünf junge Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren verbrachten Zeit in einem kleinen trastero mit einer Fläche von nur acht Quadratmetern, der auf dem Dach des Gebäudes in der Straße Montseny 66 liegt. Nach Ermittlungen brach das Feuer plötzlich aus, und die direkte Todesursache der Teenager war eine Kohlenmonoxidvergiftung. Die giftigen Gase führten dazu, dass die Opfer sofort das Bewusstsein verloren und nicht einmal versuchten, aus dem Raum zu fliehen, der keine ausreichende Belüftung hatte. Mehrfamilienhäuser in Spanien aus den 1960er und 1970er Jahren sind oft durch eine Verdichtung der Bebauung auf den Dächern gekennzeichnet, wo inoffizielle Abstellräume geschaffen wurden, die nicht den heutigen Brandschutznormen oder Anforderungen an sichere Evakuierung entsprechen.Feuerwehrleute der Bombers de la Generalitat kamen kurz nach dem Notruf an, aber trotz schneller Rettungsaktion war es für die jungen Menschen bereits zu spät. Die übrigen Bewohner des Blocks wurden evakuiert und erlitten keine ernsthaften Verletzungen, obwohl fünf Personen aufgrund leichter Verletzungen oder Schocks medizinische Hilfe benötigten. Die von den Mossos d'Esquadra geführte Untersuchung deutet darauf hin, dass das Feuer durch eine Zigarettenkippe verursacht worden sein könnte, die zu einem Schwelbrand einer Matratze führte. Obwohl es nicht zu einem Vollbrand kam, erwies sich der Rauch in dem geschlossenen Raum als tödlich. 8 m² — Fläche des Raums, in dem 5 Personen starben Die Behörden von Manlleu riefen eine nationale Trauer aus und organisierten eine Schweigeminute, um der Verstorbenen zu gedenken: Mohamed Z., Adam B., Amine A., Mohamed M. und Mustapha B.. Diese Tragödie löste eine Debatte über die Brandsicherheit in ärmeren Vierteln katalanischer Städte aus, wo junge Menschen oft abgelegene Orte für Treffen außerhalb der Kontrolle von Erwachsenen suchen. Sicherheitsexperten betonen, dass das Fehlen von Fenstern und enge Fluchtwege in solchen Objekten sie zu tödlichen Fallen machen, selbst bei geringster Verrauchung. „Die Tragödie des Todes von fünf jungen Menschen bei einem Brand in einem Abstellraum im obersten Stockwerk eines Gebäudes in Manlleu hat die Stadt erschüttert.” — Lluís Foix Ablauf des tragischen Ereignisses in Manlleu: 16. Februar, 20:00 — Treffen der Teenager; 16. Februar, 21:00 — Ausbruch des Feuers; 17. Februar — Schweigeminute; 18. Februar — Ergebnisse der Autopsie

Mentioned People

  • Lluís Foix — Spanischer Journalist und Publizist, der die Tragödie in Manlleu kommentiert.