Das Amt für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz sowie die Polizei warnen vor einer Welle von Telefonbetrug, bei der sich Kriminelle als Mitarbeiter von Banken, Behörden oder Telekommunikationsanbietern ausgeben. Sie veröffentlichen eine aktuelle „schwarze Liste“ von Nummern, von denen Betrüger am häufigsten anrufen. Experten erklären, worum es sich bei der Spoofing-Technik handelt und wie man sich nicht auf Manipulationen hereinlegen lässt.
Schwarze Liste von Telefonnummern
UOKiK und Polizei aktualisieren die Liste von Telefonnummern, die von Betrügern zur Abfrage von Daten und Geld genutzt werden. Die Liste umfasst sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern.
Spoofing und Manipulationen
Kriminelle wenden die Spoofing-Technik an, also die Fälschung der auf dem Telefon des Opfers angezeigten Nummer, um sich als Institution des öffentlichen Vertrauens auszugeben.
Betrugsmuster und Alarmzeichen
Betrüger verwenden vorbereitete Gesprächsskripte, plötzliche Informationen über angebliche Kontoeinbrüche, Überweisungsversuche oder die Notwendigkeit einer Identitätsüberprüfung.
Sicherheitsregeln
Keine Institution bittet telefonisch um die Angabe vollständiger Log-in-Daten, Passwörter, BLIK-Codes oder PINs. Im Zweifelsfall sollte man auflegen und unter der offiziellen Nummer anrufen.
Das Amt für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz und die Polizei wiederholen ihre Warnungen vor der zunehmenden Zahl ausgefeilter Telefonbetrügereien. Kriminelle nutzen die Technik des Spoofings, um sich als Vertreter von Banken, Finanzämtern, der Sozialversicherungsanstalt (ZUS), Telekommunikationsanbietern oder sogar der Polizei auszugeben. Ihr Ziel ist es, vertrauliche Daten, Passwörter, BLIK-Autorisierungscodes abzufragen oder das Opfer zu überreden, eine Überweisung auf das Konto der Betrüger zu tätigen. Die Behörden veröffentlichen eine aktualisierte Liste von Nummern, von denen solche Versuche am häufigsten unternommen werden, betonen jedoch, dass diese Liste aufgrund des Spoofings nur orientierenden Charakter hat und sich dynamisch ändert. Das Phänomen des Telefonbetrugs in großem Maßstab trat in Polen mit der Verbreitung der Mobiltelefonie in den 1990er Jahren auf, hat jedoch im letzten Jahrzehnt mit der Entwicklung von VoIP-Technologie und dem einfachen Zugang zu Spoofing-Diensten den Charakter einer organisierten, internationalen Kriminalität angenommen. Ein typisches Angriffsszenario beginnt mit einem Anruf, auf dessen Display eine Nummer erscheint, die einer Bank- oder Behördennummer ähnelt. Der Betrüger, der ein vorbereitetes Skript verwendet und oft bereits erste Daten des Opfers (Name, Nachname, Bankname) besitzt, informiert über einen angeblichen Einbruchsversuch auf das Konto, eine unbefugte Überweisung oder die Notwendigkeit einer dringenden Identitätsüberprüfung aufgrund des Verdachts eines Missbrauchs. Um abzulenken und Druck auszuüben, kann er sich als „Funktionär der Zentralen Ermittlungsbehörde (CBŚ)“ oder „Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung“ ausgeben. Anschließend überredet er das Opfer, einen Fernzugriff auf den Computer zu installieren (z. B. unter dem Vorwand, eine „Überweisung zu blockieren“) oder einen Bestätigungscode aus einer SMS anzugeben, der in Wirklichkeit ein Code zur Autorisierung einer Überweisung vom Konto des Opfers ist. ponad 50 — Telefonnummern auf der aktuellen „schwarzen Liste“, die vom UOKiK veröffentlicht wird Experten für Cybersicherheit betonen, dass eine grundlegende Sicherheitsregel das Bewusstsein ist, dass keine rechtmäßig handelnde Finanzinstitution oder Behörde JEMALS telefonisch nach dem vollständigen Passwort für das Konto, der PIN der Karte oder einmaligen Codes aus SMS oder mobilen Apps fragt. Wenn der Gesprächspartner übermäßigen Druck ausübt, mit Kontosperrung oder Strafen droht, ist dies ein sicheres Zeichen für einen Betrugsversuch. In einer solchen Situation sollte man ruhig auflegen und dann selbstständig unter der offiziellen Servicenummer der Institution anrufen, die auf deren Website oder auf der Rückseite der Zahlungskarte angegeben ist, um die Informationen zu überprüfen. Die Polizei appelliert auch, keine von Anrufern vorgeschlagenen Apps herunterzuladen und Zahlungskarten sofort zu sperren, wenn vertrauliche Daten preisgegeben wurden. prawda: Die Spoofing-Technik ermöglicht es Betrügern, auf dem Telefon des Opfers eine beliebige, gefälschte Nummer anzeigen zu lassen, einschließlich der Servicenummern von Banken oder staatlichen Institutionen. Daher garantiert allein die Anzeige einer „offiziellen“ Nummer auf dem Display nicht die Echtheit des Anrufs. (Polizei, UOKiK) Opfer von Betrug sollten den Vorfall so schnell wie möglich der Polizei melden und sich mit ihrer Bank in Verbindung setzen, um die Mittel zu sichern. Der UOKiK führt auch eine Aufklärungskampagne durch und erinnert daran, dass Verbraucher gemäß dem Gesetz 14 Tage Zeit haben, von einem Fernabsatzvertrag zurückzutreten, was im Fall von Abzocke, z. B. beim Kauf einer unnötigen Versicherung, hilfreich sein kann. Experten empfehlen außerdem, die Software des Telefons regelmäßig zu aktualisieren und die Nummern, von denen wir zurückrufen, sorgfältig zu überprüfen. Denken Sie daran, dass Angst und Eile die Hauptverbündeten der Betrüger sind.