Ein spanisches Gericht in Pamplona hat Untersuchungshaft ohne Kaution für einen Mann angeordnet, der des Mordes an seiner 28-jährigen Ehefrau in Sarriguren in Navarra beschuldigt wird. Die Frau starb am Freitag durch mindestens 34 Messerstiche in der gemeinsamen Wohnung. Am selben Tag verabschiedete das Regionalparlament von Navarra eine Resolution, die die Tat als Akt machistischer Gewalt verurteilt.

Untersuchungshaft ohne Kaution

Eine Richterin der Sektion für Gewalt gegen Frauen des Gerichts in Pamplona erließ einen Haftbefehl zur vorläufigen Inhaftierung ohne Möglichkeit der Freilassung gegen Kaution.

Brutaler Mord an 28-Jähriger

Das Opfer, die Ehefrau des Verdächtigen, erlitt am Freitag, dem 20. Februar, mindestens 34 Messerstiche in der gemeinsamen Ehewohnung.

Reaktion des Parlaments von Navarra

Das Regionalparlament von Navarra verabschiedete am Montag einen Beschluss, der höchste Empörung und Verurteilung gegenüber diesem mit machistischer Gewalt verbundenen Mord ausdrückt.

Zusätzliche Vorwürfe der Körperverletzung

Der Mann wird auch beschuldigt, während desselben Vorfalls seine Mutter, die Schwiegermutter des Opfers, angegriffen zu haben.

Ein Gericht in Pamplona in Navarra hat am Montag Untersuchungshaft ohne Möglichkeit der Freilassung gegen Kaution für einen Mann angeordnet, der des brutalen Mordes an seiner 28-jährigen Ehefrau beschuldigt wird. Der Vorfall ereignete sich am Freitag in der Ortschaft Sarriguren. Den Vorwürfen zufolge griff der Mann seine Ehefrau mit einem großen Messer an und fügte ihr in der gemeinsamen Wohnung mindestens 34 Stiche zu.

Der Kampf gegen häusliche Gewalt und sogenannte machistische Gewalt (violencia machista) ist in Spanien seit Jahren eine Priorität. Nach aufsehenerregenden Fällen wie dem Mord an Anna Orantes im Jahr 1997, der die Wahrnehmung dieses Problems in der Gesellschaft veränderte, führte das Land umfassende Gesetzgebung ein, darunter das Organgesetz von 2004 über Schutzmaßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Navarra, als autonome Gemeinschaft, verfügt ebenfalls über eigene rechtliche Instrumente und Unterstützungsprogramme für Opfer. Das Regionalparlament von Navarra reagierte auf das Verbrechen, indem es am Montag einstimmig oder mit großer Mehrheit einen Beschluss verabschiedete, der höchste Empörung und tiefe Entrüstung gegenüber diesem machistischen Verbrechen ausdrückt. Die Gerichtsentscheidung zur Untersuchungshaft ohne Kaution deutet darauf hin, dass die Ermittler die Beweise gegen den Verdächtigen als sehr stark und das mögliche Fluchtrisiko oder die Gefahr der Einflussnahme auf die Ermittlungen als hoch einschätzen. Neben dem Mordvorwurf muss sich der Mann auch wegen eines Angriffs auf seine Mutter verantworten, die die Schwiegermutter der ermordeten Frau ist. Der Angriff auf die ältere Frau ereignete sich während derselben dramatischen Szene. Derzeit sind die Motive des Täters oder Einzelheiten seiner Aussage vor Gericht nicht bekannt. Der Fall wird nun von der spanischen Justiz im beschleunigten Verfahren bearbeitet, das häufig bei Fällen von geschlechtsspezifischer Gewalt angewendet wird.