Premierminister Pedro Sánchez hat eine historische Entscheidung zur Freigabe von Dokumenten im Zusammenhang mit dem Putschversuch vom 23. Februar 1981 angekündigt. Diese Entscheidung, die zum 45. Jahrestag der als 23-F bekannten Ereignisse verkündet wurde, zielt darauf ab, eine „historische Schuld“ gegenüber der Gesellschaft zu begleichen und jahrzehntelange Spekulationen zu beenden. Die Archive könnten neues Licht auf die Rolle des Königshauses, die Identität des mysteriösen „Weißen Elefanten“ und die Handlungen einzelner Militärkommandanten in diesem kritischen Moment für die spanische Demokratie werfen.
Historische Entscheidung zur Freigabe
Die spanische Regierung hat beschlossen, bisher unbekannte Akten zum Putschversuch von 1981 nach 45 Jahren zu veröffentlichen.
Ende der Verschwörungstheorien
Die Dokumente sollen helfen, die Rolle des Königs, des Geheimdienstes und die Identität der Hauptverschwörer aufzuklären, was jahrzehntelange Spekulationen beenden könnte.
Druck auf Gesetzesreform
Linke Parteien, darunter Podemos, nutzen den Moment, um eine vollständige Änderung des archaischen Gesetzes über Staatsgeheimnisse aus der Franco-Ära zu fordern.
Erfolg der RTVE-Serie
Die fiktionale Produktion über die Hintergründe des Putsches zog Millionen Zuschauer an und übertraf in den Rankings beliebte Reality-Shows.
Die Entscheidung der Regierung, die Geheimhaltungsklausel für Akten zum Putsch vom 23. Februar 1981 aufzuheben, stellt einen Durchbruch in der Erforschung der jüngsten spanischen Geschichte dar. 45 Jahre lang blieben viele Schlüsseldokumente für Historiker aufgrund des restriktiven <przypis title=
Mentioned People
- Pedro Sánchez — Premierminister Spaniens, der die Entscheidung zur Freigabe der 23-F-Akten ankündigte.
- Javier Cercas — Hervorragender spanischer Schriftsteller, Autor des Buches „Anatomie des Augenblicks“ über den Putschversuch.
- Yolanda Díaz — Vize-Premierministerin Spaniens und Arbeitsministerin, die die Entscheidung der Regierung unterstützt.