In Łódź ist es zu einem umfassenden Ausfall des Verkehrssteuerungssystems gekommen, der zu einem Verkehrskollaps an wichtigen Punkten der Stadt geführt hat. Probleme mit der Lichtsignalanlage an vielen Kreuzungen zwangen die Behörden, einen Krisenstab einzuberufen. Obwohl die Lage zunächst auf einen externen Angriff hindeutete, haben Beamte offiziell einen Hackerangriff ausgeschlossen. Technische Dienste arbeiten an der Wiederherstellung der Infrastruktur, doch Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs müssen mit massiven Behinderungen rechnen.

Ausschluss eines Cyberangriffs

Experten und der Krisenstab haben offiziell bestätigt, dass der Ausfall nicht auf Handlungen Dritter oder einen Hackerangriff zurückzuführen ist.

Einberufung eines Krisenstabs

Aufgrund des Ausmaßes der Stadtlähmung wurden spezielle Krisenmanagementverfahren zur Koordinierung der Reparaturen aktiviert.

Technische Probleme des ITS-Systems

Die Signalanlage an vielen Kreuzungen arbeitet im Notfallmodus, was zu Staus und Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr führt.

Seit Dienstag, dem 24. Februar, kämpft Łódź mit einer massiven Verkehrskrise, die durch einen Ausfall des integrierten Verkehrssteuerungssystems ausgelöst wurde. Das Ausmaß des Problems ist so groß, dass die Stadtpräsidentin beschlossen hat, einen Krisenstab einzuberufen, dem Vertreter des Straßen- und Verkehrsamtes sowie Experten für Cybersicherheit angehören. Die Lichtsignalanlage an Dutzenden Kreuzungen funktioniert nicht mehr richtig und schaltet meist in den Warnmodus pulsierenden gelben Lichts um. Dies führt zu völligem Chaos, insbesondere in den Stoßzeiten, wenn sich Fahrer ausschließlich auf ihre eigene Interpretation der allgemeinen Verkehrsregeln und Verkehrsschilder verlassen müssen. Die Stadtbehörden und IT-Dienste haben eine gründliche Analyse der Systemprotokolle durchgeführt, um die Ursache der Störung zu ermitteln. In offiziellen Mitteilungen wurde mitgeteilt, dass die Hypothese eines potenziellen Hackerangriffs endgültig verworfen wurde. Als wahrscheinlichste Ursache wird ein interner Softwarefehler oder ein Ausfall der zentralen Steuereinheit für das städtische ITS-Netz angegeben. ITS-Systeme in großen Ballungsräumen sind äußerst komplex, was die Fehlerbehebung viele Stunden oder sogar Tage dauern lassen kann. Die Modernisierung des Łódźer Verkehrssteuerungssystems war eines der Schlüsselelemente der verkehrspolitischen Revitalisierung der Stadt im letzten Jahrzehnt. Ähnliche digitale Systeme, die seit den 1990er Jahren massenhaft in europäischen Metropolen eingeführt werden, erhöhen die Verkehrseffizienz erheblich, gelten aber gleichzeitig als kritische Infrastruktur mit einem hohen Maß an technischer Anfälligkeit. Das Straßen- und Verkehrsamt (ZDiT) appelliert an die Bewohner, das Stadtzentrum zu umfahren und, wenn möglich, Umleitungen zu nutzen. Die Lage wird laufend überwacht, und an die am stärksten belasteten Kreuzungen wurden Polizeistreifen entsandt, die den Verkehr manuell regeln sollen. Trotz dieser Bemühungen betragen die Verspätungen bei Straßenbahnen und Bussen bis zu mehreren Minuten, was Tausende von Pendlerinnen und Pendlern betrifft. Die technischen Dienste kündigen an, dass die Arbeiten zum Neustart und zur Rekonfiguration des Systems bis zur vollständigen Behebung andauern werden und der Krisenstab so lange aktiv bleibt, bis die Verkehrssituation in Łódź vollständig stabilisiert ist.