Die Vereinigten Staaten haben in Nigeria ein Kontingent von hundert Soldaten stationiert, die die lokalen Kräfte im Kampf gegen die wachsende terroristische Bedrohung unterstützen sollen. Die amerikanischen Militärangehörigen, die im Nordosten des Landes stationiert sind, werden sich auf Ausbildung, technische Beratung und den Austausch von Geheimdienstinformationen konzentrieren. Die Mission hat unterstützenden Charakter und umfasst keine direkte Beteiligung an Kampfeinsätzen gegen Gruppen wie Boko Haram oder mit dem Islamischen Staat verbundene Fraktionen.
Ausbildungs- und Beratungsmission
In Nigeria sind 100 US-Soldaten eingetroffen, die lokale Kräfte im Kampf gegen Dschihadisten ausbilden werden, jedoch ist ihre direkte Beteiligung an Kampfeinsätzen ausgeschlossen.
Standort des Kontingents
Die amerikanischen Militärangehörigen wurden in der Stadt Bauchi im Nordosten des Landes stationiert, in der Region, die am stärksten von Boko Haram betroffen ist.
Nachrichtendienstliche Unterstützung
Ein Schlüsselelement der Zusammenarbeit ist der Austausch von Geheimdienstinformationen und technische Unterstützung, die nach den US-Luftschlägen im Dezember auf terroristische Ziele folgen soll.
Etwa 100 amerikanische Soldaten sind in Bauchi im Nordosten Nigerias eingetroffen, wie offizielle Quellen im nigerianischen Verteidigungskommando bestätigten. Die Mission zielt darauf ab, die operative Fähigkeit der nigerianischen Streitkräfte angesichts des starken Anstiegs der Aktivitäten terroristischer Gruppierungen zu stärken. Ein Sprecher der Militärbasis, Samaila Uba, informierte, dass amerikanische Spezialisten technische Unterstützung leisten und am Austausch von Geheimdienstinformationen teilnehmen werden. Obwohl Flugdaten die kürzlichen Landungen von Militärtransportern bestätigen, betonen das Pentagon und die Behörden in Abuja kategorisch, dass amerikanische Ausbilder nicht an aktiven Kämpfen teilnehmen werden. Die Sicherheitslage in Westafrika hat sich erheblich verschlechtert, insbesondere in Regionen, die von Angriffen Boko Harams und Kämpfern, die sich mit ISIS identifizieren, heimgesucht werden. Das neue Kontingent schließt sich kleineren, bereits vor Ort operierenden Gruppen an und erweitert damit die bisherige US-Präsenz. Die Entscheidung, Soldaten zu entsenden, wurde auf offizielle Bitte der nigerianischen Regierung getroffen, trotz früherer diplomatischer Spannungen und kritischer Äußerungen Donald Trumps gegenüber der dortigen Verwaltung. Seit 2009 hat die Rebellion von Boko Haram zum Tod zehntausender Menschen und zur Vertreibung von Millionen Bewohnern in der Region des Tschadseebeckens geführt. Neben Ausbildungsunterstützung wurde auch moderne Militärausrüstung nach Nigeria geliefert, um die Welle von Lösegeldentführungen und die Destabilisierung des Landes durch bewaffnete Gruppen einzudämmen. Das US Africa Command (AFRICOM) weist auf die strategische Bedeutung Nigerias für die Aufrechterhaltung der Stabilität der gesamten Region hin. Obwohl General Dagvin R. M. Anderson zuvor die Möglichkeit der Stationierung von bis zu 200 Soldaten erwähnte, liegt die derzeit bestätigte Zahl bei etwa hundert. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend für Washington, das den radikalen Islamismus in Afrika als direkte Bedrohung für globale Interessen ansieht. Die nigerianische Armee soll trotz zahlreicher Probleme mit Nachschub und Moral einen intensiven Kurs in moderner Guerillataktik und Satellitendatenanalyse erhalten, die vom Verbündeten bereitgestellt wird. 100 — amerikanische Militärspezialisten sind in Nigeria eingetroffen Entwicklung der amerikanischen Militärpräsenz: Dezember 2025 — Luftangriffe der USA; 15. Februar 2026 — Ankündigung von AFRICOM; 16. Februar 2026 — Ankunft des Kontingents
Mentioned People
- Samaila Uba — Pressesprecher des nigerianischen Verteidigungskommandos in Bauchi.
- Dagvin R. M. Anderson — General der US Air Force, Kommandeur von AFRICOM, verantwortlich für die Pläne zur Truppenstationierung.
- Donald Trump — Präsident der USA, der trotz Kritik an der nigerianischen Regierung die Erweiterung der Militärmission autorisierte.