Der Schweizer Aktienindex SMI hat erstmals in seiner Geschichte die Marke von 14.000 Punkten überschritten. Der Durchbruch erfolgte am Dienstagnachmittag, und der Index setzte seinen Aufwärtstrend fort, wobei er einen Anstieg von über 1 Prozent verzeichnete. Dieser Erfolg ermöglichte es dem Schweizer Markt, sich von der schwächeren Konjunktur an den großen europäischen Märkten und der Unsicherheit in den Vereinigten Staaten abzukoppeln. Den Anstieg trugen vor allem Lebensmittelunternehmen, darunter Nestlé.
Historische Höchstmarke des SMI
Der Schweizer Aktienindex SMI überschritt erstmals die Marke von 14.000 Punkten und verzeichnete einen Anstieg von über 1 %.
Abkopplung von globalen Trends
Der Erfolg des SMI ermöglichte es dem Schweizer Markt, sich von negativen Stimmungen in den USA und der schwächeren Lage an den großen europäischen Börsen abzusetzen.
Haupttreiber des Wachstums
Das Wachstum wurde hauptsächlich von Lebensmittelunternehmen, angeführt von Nestlé, sowie von defensiven und zyklischen Werten angetrieben.
Konsequenzen für Anleger und Unternehmen
Der historische Rekord hat psychologische Bedeutung und könnte die Stimmung der Anleger sowie die Bewertungen der börsennotierten Unternehmen beeinflussen.
Der Schweizer Aktienindex SMI erreichte am Dienstag, dem 24. Februar 2026, einen historischen Meilenstein, indem er erstmals die Grenze von 14.000 Punkten überschritt. Der Durchbruch erfolgte um 14:34 Uhr, und der Index setzte seinen Aufwärtstrend fort, erreichte gegen 16:00 Uhr einen Stand von 14.033 Punkten, was einem Anstieg von 1,14 % gegenüber den Notierungen des Vortages entsprach. Dieses Rekordergebnis ermöglichte es dem Schweizer Kapitalmarkt, den negativen Einfluss der schwächeren Konjunktur an den großen europäischen Börsen und der Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Lage in den Vereinigten Staaten zu vermeiden. Wie Analysten betonen, kam auch etwas Unterstützung aus New York. Den Aufschwung trieben vor allem Unternehmen aus dem Lebensmittelsektor an, angeführt vom globalen Giganten Nestlé, sowie sogenannte defensive und zyklische Werte. Der Anstieg des Index über diese psychologische Barriere hinaus hat symbolische Bedeutung und könnte die Stimmung sowohl bei privaten als auch institutionellen Anlegern verbessern. Der SMI wurde am 30. Juni 1988 mit einem Basisstand von 1500 Punkten eingeführt. Seine Zusammensetzung wird regelmäßig überprüft und spiegelt in den letzten Jahrzehnten den Wandel der Schweizer Wirtschaft hin zu den Sektoren Pharma, Finanzen und Konsumgüter wider. Die Überschreitung der 10.000-Punkte-Marke erfolgte im Jahr 2014, und weitere Rekorde waren oft mit globalen Konjunkturerholungen oder der inneren Stärke Schweizer Exportunternehmen verbunden. Der Erfolg des SMI unterstreicht die relative Widerstandsfähigkeit und Attraktivität Schweizer Blue Chips in Zeiten globaler Volatilität. Dies bedeutet eine Wertsteigerung der wichtigsten Unternehmen des Landes, was sich auf die Marktkapitalisierung, die Fähigkeit zur Kapitalbeschaffung und die allgemeine Bewertung des Wirtschaftszustands auswirken kann. Für Aktionäre ist der historische Höchststand ein positives Signal, obwohl Experten darauf hinweisen, dass weitere globale makroökonomische Faktoren, die den Trend beeinflussen könnten, überwacht werden müssen.
Mentioned People
- Benita Vogel — Wirtschaftsredakteurin SRF, die den SMI-Rekord kommentierte