Zwei Drittel der Einwohner des deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein halten die Pflege für ältere und bedürftige Menschen für unzureichend. Laut einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts bewerten 67 Prozent der Befragten die Situation in diesem Sektor als unbefriedigend. Jeder zweite Befragte erwartet eine weitere Verschlechterung innerhalb der nächsten zehn Jahre. Als Hauptprobleme wurden die hohen Kosten für den Aufenthalt in Pflegeheimen und der Personalmangel identifiziert. Ganze 90 Prozent der Befragten fordern, dass Pflege in Deutschland für alle bezahlbar werden soll.

Kritische Bewertung durch Einwohner

Ganze 67 Prozent der Einwohner Schleswig-Holsteins bewerten das verfügbare Pflegeangebot als unbefriedigend. Die Hälfte der Befragten prognostiziert, dass sich die Situation innerhalb eines Jahrzehnts weiter verschlechtern wird.

Finanzierung als Hauptherausforderung

Hohe Pflegekosten, insbesondere in stationären Einrichtungen, werden als grundlegendes Problem wahrgenommen. 90 Prozent der Befragten fordern, dass Pflege bezahlbar sein soll, und 76 Prozent sind der Meinung, dass die Finanzierung der Pflegeversicherung nicht gesichert ist.

Verbreiteter Personalmangel

Drei Viertel der Befragten (76%) nennen den Personalmangel als größtes Problem des Pflegesektors. Dieses Phänomen wirkt sich direkt auf die Qualität und Verfügbarkeit der Dienstleistungen aus.

Gefühl systemischer Ungerechtigkeit

Eine überwältigende Mehrheit (86%) hält es für ungerecht, dass trotz langjähriger Beitragszahlungen zur Pflegeversicherung im Bedarfsfall keine ausreichende Unterstützung erhalten wird.

Die Einwohner des deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein äußern tiefes Misstrauen gegenüber dem Pflegesystem. Wie aus einer repräsentativen Umfrage des renommierten Allensbach-Instituts im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervorgeht, bewerten ganze 67 Prozent der Befragten das derzeitige Pflegeangebot als „unbefriedigend“ oder „völlig unzureichend“. Der Pessimismus geht noch weiter – jeder zweite Befragte (50%) erwartet, dass sich die Situation in den nächsten zehn Jahren weiter verschlechtern wird, anstatt sich zu verbessern.

Das deutsche Pflegesystem, das auf der 1995 eingeführten gesetzlichen Pflegeversicherung basiert, kämpft seit Jahren mit demografischen Herausforderungen. Eine alternde Gesellschaft erhöht die Zahl der pflegebedürftigen Menschen, während gleichzeitig ein Mangel an qualifizierten Pflegekräften und steigende Dienstleistungskosten bestehen.

Die Umfrage zeigt präzise die Quellen der gesellschaftlichen Besorgnis auf. Das größte Problem ist laut 76 Prozent der Befragten der Personalmangel. Ebenso bedeutend sind finanzielle Sorgen. Ganze 90 Prozent der Einwohner der Region sprechen sich dafür aus, dass Pflege in Deutschland „für alle bezahlbar“ werden soll. Drei Viertel (76%) sorgen sich um die finanzielle Stabilität der Pflegeversicherung selbst, und 74 Prozent weisen auf die Belastung hin, die hohe Kosten der stationären Pflege für Bedürftige und ihre Familien darstellen. Ein Schlüsselindikator für die Vertrauenskrise ist die Tatsache, dass 86 Prozent der Befragten es für ungerecht halten, dass trotz jahrelanger Beitragszahlungen die Unterstützung des Systems im Bedarfsfall als unzureichend empfunden wird. Die Studie, die gleichzeitig von mehreren großen deutschen Medien veröffentlicht wurde, zeichnet das Bild eines unter Druck stehenden Sektors, der die Erwartungen der Bürger sowohl in Bezug auf Verfügbarkeit als auch Qualität nicht erfüllt.