Die deutschen Vertreter Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin haben die Führung im Wettbewerb der Paare bei den Olympischen Winterspielen in Mailand übernommen. Dank einer fehlerfreien Darbietung eines feurigen Tangos erzielten sie eine Punktzahl von 80,01, was ihnen einen deutlichen Vorsprung vor dem Rest des Feldes verschafft. Die favorisierten Japaner Riku Miura und Ryuichi Kihara liegen nach einem kostspieligen Fehler weiter hinten und ebnen den Deutschen damit den Weg zur ersehnten Goldmedaille.

Deutschland in Führung

Das Paar Hase/Volodin erzielte 80,01 Punkte mit einem fehlerfreien Kurzprogramm und liegt damit über 4 Punkte vor den Vertretern aus Georgien.

Fehler der japanischen Favoriten

Die zweifachen Weltmeister Miura und Kihara machten seltene Fehler, was sie deutlich von der Goldmedaille entfernte.

Kontroverse Wertungen

Experten kritisieren die niedrigen Noten für das zweite deutsche Paar, Hocke/Kunkel, und bezeichnen das Punktrichterurteil als Punktrichterfehler.

Das deutsche Paarlauf-Duo Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin begeisterte die Jury und das Publikum mit ihrem Kurzprogramm bei den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026. Das Duo, das seit knapp vier Jahren zusammenarbeitet, präsentierte eine äußerst präzise und ausdrucksstarke Kür zur Musik von Maxime Rodriguez. Ihre Darbietung wurde mit 80,01 Punkten bewertet, womit sie das zweitplatzierte georgische Paar um 4,55 Punkte überholten. Dieser Erfolg ist umso wertvoller, da die Hauptfavoriten auf Gold, die japanischen Weltmeister Riku Miura und Ryuichi Kihara, sich schwerwiegende technische Fehler leisteten, die sie in der Tabelle weit nach hinten warfen. Der Auftritt von Hase und Volodin war eine Demonstration eiserner Nerven, im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die Schwierigkeiten hatten, sich in der olympischen Atmosphäre zu konzentrieren. Das Paar, die amtierenden Vizeweltmeister, hat seit Saisonbeginn konsequent seine Form aufgebaut, trotz einiger Probleme bei den vorangegangenen Europameisterschaften in Sheffield. Experten betonen, dass ihre Technik und ihr Zusammenspiel an die Auftritte legendärer Meister erinnern, was sie zu den ernsthaftesten Kandidaten für den obersten Platz auf dem Podest vor dem morgigen Kürprogramm macht. Deutschland hat eine reiche Tradition im Eiskunstlauf, und die letzte Goldmedaille im Paarlauf gewannen Aljona Savchenko und Bruno Massot bei den Spielen in Pyeongchang 2018. Weniger Glück hatte das zweite deutsche Paar, Annika Hocke und Robert Kunkel. Obwohl ihr Programm beim Publikum auf enthusiastische Zustimmung stieß, bewerteten es die Punktrichter streng, was unter Kommentatoren und Experten für Kontroversen sorgte, die dieses Urteil als eklatanten Fehler bezeichneten. Der Wettkampf bleibt jedoch offen, und das entscheidende Gefecht findet am Abend des 16. Februars statt. „Wir haben über drei Jahre auf diesen Moment hingearbeitet. Ich spürte schon auf dem Eis eine enorme Freude, weil ich wusste, dass wir fehlerfrei gelaufen sind.” — Minerva Fabienne Hase Zwischenstand nach dem Kurzprogramm der Paare: 1. Hase / Volodin — 80,01 pkt; 2. Metelkina / Berulawa — 75,46 pkt 80,01 — Punkte sicherten den Deutschen die Führungsposition Finale des Paarlauf-Wettbewerbs: 16. Februar, 20:00 Uhr — Kür und Medaillenzeremonie

Mentioned People

  • Minerva Fabienne Hase — Deutsche Eiskunstläuferin im Paarlauf, Führende nach dem Kurzprogramm.
  • Nikita Volodin — In Russland geborener deutscher Eiskunstläufer im Paarlauf, Partner von Minerva Hase.