Das Pentagon meldete eine erfolgreiche Operation zur Beschlagnahme des Tankers Veronica III im Indischen Ozean. Das unter panamaischer Flagge fahrende Schiff wurde von US-Diensten verfolgt, seit es Anfang Januar Venezuela verlassen hatte. Laut Washington transportierte das Schiff fast zwei Millionen Barrel Rohöl unter Verletzung der von Präsident Donald Trump verhängten Sanktionen. Die von Einheiten des Indo-Pazifik-Kommandos durchgeführte Operation verlief ohne Zwischenfälle und zielt darauf ab, die Energiesperre zu verschärfen.
Beschlagnahme im Indischen Ozean
Amerikanische Soldaten besetzten den unter panamaischer Flagge fahrenden Tanker Veronica III, der trotz internationaler Sperre illegales Öl aus Venezuela transportierte.
Langstreckenverfolgung
Das Schiff wurde von den US-Streitkräften ab dem Auslaufen aus dem Hafen am 3. Januar verfolgt. Die Verfolgung dauerte mehrere Wochen von der Karibik bis nach Asien.
Ziel: Energiesperre
Die Operation ist Teil der Strategie von Donald Trump, die darauf abzielt, Venezuela und den Iran vollständig von den Einnahmen aus dem Export von Rohöl abzuschneiden.
Die amerikanischen Streitkräfte führten eine spektakuläre Operation in den Gewässern des Indischen Ozeans durch und beschlagnahmten den Tanker Veronica III. Das US-Verteidigungsministerium teilte in sozialen Medien mit, dass das Schiff in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Nähe der Kokosinseln gestoppt wurde. Das Schiff, das etwa 2 Millionen Barrel Rohöl und Heizöl transportierte, wurde über Tausende von Kilometern verfolgt – von der Karibik über den Atlantik bis zu asiatischen Gewässern. Laut Angaben des Pentagons versuchte das Schiff, der von Donald Trump verhängten Energiesperre gegen das Regime in Venezuela zu entkommen. Diese Sperre ist von entscheidender Bedeutung für die amerikanische Strategie zur Schwächung politischer Gegner auf internationaler Bühne. Die Operation wurde von Einheiten unter dem Kommando von Indopacom, dem US-Kommando für den indo-pazifischen Raum, durchgeführt. Auf von der Armee veröffentlichten Aufnahmen ist der Moment zu sehen, in dem Soldaten das Deck des Tankers betreten, was als Routineinspektion und maritime Interdiktion bezeichnet wurde. Experten des Portals TankerTrackers weisen darauf hin, dass die Veronica III genau am 3. Januar 2026 venezolanische Gewässer verließ, an dem Tag, an dem von den USA unterstützte Oppositionskräfte den Sturz von Nicolas Maduro verkündeten. Die Amerikaner beschuldigen die Besatzung nicht nur des Transports venezolanischer Rohstoffe, sondern auch einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Iran, was den internationalen Kontext dieses Vorfalls zusätzlich verschärft. Die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela sind seit Jahrzehnten angespannt, doch die Verschärfung der Sanktionen erfolgte nach den Wahlen 2018, deren Legitimität Washington nicht anerkannte. Historisch gesehen haben die USA wiederholt die Monroe-Doktrin angewendet, um den Einfluss dritter Länder auf der westlichen Hemisphäre zu begrenzen.Berichten zufolge versuchte der Tanker, traditionelle Fluchtrouten zu nutzen, in der Hoffnung, Kontrollen in der Karibikregion zu umgehen, wo die USA eine starke Marinepräsenz unterhalten. Die Sanktionen gegen den Ölsektor sind das Hauptinstrument, um Druck auf Caracas auszuüben und die Regierung von Devisen aus dem Ölexport abzuschneiden. „Das Schiff versuchte, der von Präsident Trump verhängten Sperre zu entkommen. Wir haben es von der Karibik bis zum Indischen Ozean verfolgt und eingeholt.” — Pentagon Die Beschlagnahme der Veronica III ist die zweite Operation dieser Art in kurzer Zeit, was darauf hindeutet, dass Washington sich entschieden hat, seine Handelsbeschränkungen auf hoher See deutlich aggressiver durchzusetzen. 2 mln — Barrel Öl befanden sich an Bord des SchiffesKalendarium rejsu i operacji USA: 3. Januar 2026 — Abfahrt vom Hafen; 15. Januar 2026 — Beginn der Verfolgung; 15. Februar, Nacht — Enterung; 15. Februar, Nachmittag — Offizielle MitteilungSkala obecnych działań USA wobec Wenezueli: Reaktion morską: Patrouillen und Überwachung → Enterung und Beschlagnahme von Ladungen; Reichweite der Operation: Karibisches Meer → Globale Reichweite (Indischer Ozean)Liberale Medien betonen die humanitären Aspekte der Krise in Venezuela und bewerten die Wirksamkeit der einseitigen Sanktionen Trumps skeptisch. | Konservative Medien loben das entschlossene Handeln der US-Armee als notwendige Machtdemonstration und Effektivität im Kampf gegen Diktaturen und Terrorismus.
Mentioned People
- Donald Trump — Präsident der USA, der die Energiesperre gegen Schiffe anordnete, die Öl aus Venezuela transportieren.
- Nicolas Maduro — Führer Venezuelas, dessen Herrschaft von den Vereinigten Staaten als illegal anerkannt wurde.