Spezialeinheiten der spanischen Guardia Civil führten in der Nacht von Freitag auf Samstag eine komplizierte Rettungsaktion an der Nordwand des Peñalara-Gipfels in der Sierra de Guadarrama durch. Vier junge Männer – drei Teenager und ein minderjähriger Junge – rutschten auf Eis ab, und einer von ihnen hielt die Gruppe auf, indem er einen Eispickel einrammte, was einen Absturz in eine etwa 300 Meter tiefe Schlucht verhinderte. Die Retter erreichten die Verunglückten, die bei Bewusstsein waren, aber nach stundenlanger Gefangenschaft unter extremen Bedingungen Anzeichen von Unterkühlung zeigten.

Kritischer Einsatz des Eispickels

Einer der Jugendlichen hielt die gesamte Gruppe auf, indem er den Eispickel in die Eisdecke rammte. Dank dieses Manövers vermieden sie, in eine 300 Meter tiefe Schlucht zu stürzen, und blieben bis zum Eintreffen der Hilfe an Ort und Stelle.

Nächtlicher Einsatz unter Extrembedingungen

Die Rettungsoperation dauerte viele Stunden und endete am frühen Morgen. Die Retter mussten im Dunkeln, bei sehr niedrigen Temperaturen und auf steilem, vereistem Gelände handeln.

Zustand der Verunglückten

Die jungen Menschen waren bei Bewusstsein, als das Team eintraf, zeigten jedoch Symptome von Unterkühlung nach langem Aufenthalt in der Kälte. Ihr Zustand erlaubte eine Evakuierung ohne direkte Lebensgefahr.

Lage des Vorfalls

Der Unfall ereignete sich an der Nordwand des Peñalara-Gipfels, der mit 2428 m ü. M. der höchste Gipfel des Gebirgszugs Sierra de Guadarrama in Zentralspanien ist. Dieses Gebiet ist für seine schwierigen Winterbedingungen bekannt.

Die spanische Guardia Civil führte in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 2026 eine komplizierte und gefährliche Rettungsaktion in den Bergen der Sierra de Guadarrama durch. Vier junge Menschen, darunter drei Teenager und ein minderjähriger Junge, gerieten in ernsthafte Schwierigkeiten beim Versuch, von der nördlichen, steilen und vereisten Wand des Peñalara-Gipfels abzusteigen. Die Gruppe rutschte auf Eis ab, und die Situation wurde durch einen der Expeditionsteilnehmer gerettet, dem es gelang, einen Eispickel ins Eis zu rammen, wodurch seine Kameraden gestoppt wurden. Dadurch vermieden sie, in eine etwa 300 Meter tiefe Schlucht zu stürzen, was unter diesen Bedingungen fast sicher tödlich geendet hätte. Der Pico de Peñalara, mit einer Höhe von 2428 Metern über dem Meeresspiegel, ist der höchste Gipfel des Gebirgszugs Sierra de Guadarrama, der Teil des größeren Gebirgssystems des Zentralsystems der Iberischen Halbinsel ist. Seine nördlichen Hänge, wo der Unfall geschah, sind durch eine erhebliche Steilheit und oft bis in den späten Frühling anhaltende Schnee- und Eisbedeckung gekennzeichnet, was eine Gefahr für unzureichend vorbereitete Wanderer darstellt. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend. Die jungen Menschen verloren höchstwahrscheinlich beim Abstieg den Halt an der vereisten Böschung und begannen abzurutschen. Einer von ihnen reagierte instinktiv, indem er den Eispickel als Anker benutzte, was das unkontrollierte Rutschen aller vier stoppte. Sie befanden sich jedoch in einer Falle – sie konnten weder aufstehen noch sicher absteigen, und die Temperaturen in dieser Region fallen nachts deutlich unter Null. Hilfe wurde gerufen, und Spezialisten für Bergrettung der Guardia Civil wurden zum Ort geschickt. Die Aktion zog sich aufgrund der Tageszeit, des schwierigen Zugangs und der Wetterbedingungen bis in die frühen Morgenstunden des Samstags hin. Die Retter erreichten die Eingeschlossenen, die bei Bewusstsein waren, aber unter Unterkühlung litten. Erste Hilfe wurde geleistet, und anschließend wurde eine Evakuierung an einen sicheren Ort durchgeführt. Die jungen Menschen kamen unter medizinische Betreuung, um das Ausmaß möglicher Verletzungen und Folgen der Unterkühlung zu beurteilen. „Uno de ellos logró detener al grupo con un piolet, evitando una caída de 300 metros.” (Einer von ihnen schaffte es, die Gruppe mit einem Eispickel aufzuhalten und so einen 300-Meter-Sturz zu verhindern.) — Guardia Civil Die Medien betonen die Effektivität der Rettungsdienste und die heldenhafte Tat eines der Verunglückten, der eine Tragödie verhinderte. Die Erzählung konzentriert sich auf den Professionalismus der Aktion und das glückliche Ende. | Eine kritische Anmerkung bezüglich der Verantwortungslosigkeit der jungen Menschen ist möglich, die sich ohne angemessene Vorbereitung oder nach Einbruch der Dunkelheit in schwieriges Gelände begaben und sich selbst und die Retter Gefahr aussetzten.