Die Paarungen für das Achtelfinale der Europa League und der Conference League stehen fest. Der VfB Stuttgart trifft auf den FC Porto, während der SC Freiburg den KRC Genk empfängt. Das Ereignis des Abends war jedoch der Rekord von Olivier Giroud, der im Trikot von Lille zum ältesten Torschützen in der Geschichte der Europa League wurde. Unterdessen verabschiedete sich der Schweizer Klub Lausanne-Sport nach einer Niederlage gegen Sigma Olomouc aus dem Wettbewerb, was bedeutet, dass in diesjährigen Pokalwettbewerben keine helvetischen Teams mehr vertreten sind.

Giroud bricht Europa-League-Rekord

Der Stürmer von Lille wurde mit 39 Jahren zum ältesten Torschützen in der Geschichte des Wettbewerbs und erzielte dabei sein 300. Tor in der Klubkarriere.

Deutsche Klubs lernen Gegner kennen

Der VfB Stuttgart trifft auf den FC Porto, der SC Freiburg auf den KRC Genk und der FSV Mainz 05 auf Sigma Olomuniec.

Ende des Schweizer Traums

Die Niederlage von Lausanne-Sport bedeutet, dass in den europäischen Pokalwettbewerben kein Klub aus der Schweiz mehr vertreten ist.

Der Abschluss der Play-off-Phase der europäischen Pokalwettbewerbe brachte Entscheidungen, die die Frühjahrsduelle auf dem Kontinent definieren werden. Die größten Emotionen in den deutschen Medien weckte die Auslosung der Achtelfinalpaarungen der Europa League. Der VfB Stuttgart schaffte trotz einer Niederlage im Rückspiel gegen Celtic Glasgow den Sprung in die nächste Runde, indem er den Vorsprung aus dem ersten Spiel verteidigte. Ihr Gegner im Kampf um das Viertelfinale wird der titelerfahrene portugiesische FC Porto sein. Der SC Freiburg, bei dem sich junge Spieler gut präsentieren, trifft unterdessen auf den belgischen KRC Genk. In der Conference League empfängt der deutsche FSV Mainz 05 den tschechischen Klub Sigma Olomouc, der zuvor Lausanne-Sport ausgeschaltet hatte. Die Europa League, die die Tradition des UEFA-Pokals fortsetzt, bleibt der zweitprestigeträchtigste Klubwettbewerb Europas und ist eine entscheidende Einnahmequelle und Lieferant von Punkten für die Landeswertung für Klubs der zweiten Stufe.Der Pokalabend gehörte zweifellos Olivier Giroud. Der französische Stürmer von Lille OSC schrieb sich mit einem Tor gegen Crvena Zvezda Belgrad nicht nur den Aufstieg seiner Mannschaft und die Eliminierung des Teams von Marko Arnautović sicher, sondern auch in die Geschichtsbücher ein. Im Alter von 39 Jahren wurde er zum ältesten Torschützen in der Geschichte der Europa League und erreichte gleichzeitig die Marke von 300 Toren in seiner Klubkarriere. Seine Leistung wurde von Experten enthusiastisch aufgenommen, die die außergewöhnliche Langlebigkeit und Professionalität des Weltmeisters von 2018 betonen. Für Lille könnte die Präsenz eines solchen Führungsspielers im Kader in der entscheidenden Phase des Turniers entscheidend sein. Weniger Grund zur Freude haben Fans in der Schweiz. Lausanne-Sport unterlag Sigma Olomouc nach einem dramatischen Spiel, in dem ein Ausgleichstreffer der Gastgeber nicht anerkannt wurde. Diese Niederlage hat symbolischen Charakter – zum ersten Mal seit vielen Jahren wird in der Pokalphase der Frühjahrsbewerbe kein Vertreter der Schweizer Liga zu sehen sein. Medien in dem Land bezeichnen dies als „bitteres Ende” und warnen vor einem Bedeutungsverlust des lokalen Fußballs in der UEFA-Wertung. Unterdessen herrschen im Lager des VfB Stuttgart gemischte Gefühle. Trotz des Aufstiegs kritisierte Stürmer Ermedin Demirović das VAR-System scharf nach Zentimeter-Entscheidungen bei Abseitspositionen und forderte mehr Toleranz zugunsten der Schau. „C'est un grand honneur pour moi de pouvoir encore concourir à ce niveau et d'aider mon équipe.” (Es ist eine große Ehre für mich, auf diesem Niveau noch mithalten und meiner Mannschaft helfen zu können.) — Olivier Giroud

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