Am Sonntag, den 22. Februar, enden die XXV. Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina. Das wichtigste Ereignis des Tages ist das Traumfinale im Eishockey zwischen den USA und Kanada, auf das die Amerikaner seit 1980 warten. Polnische Fans werden den Start von Eliza Rucka-Michałek im 50-km-Langlauf verfolgen. Am Abend findet im römischen Amphitheater in Verona die feierliche Abschlusszeremonie der Veranstaltung statt, bei der die polnische Flagge von Władimir Semirunnij und Gabriela Topolska getragen wird.

Eishockey-Finale USA–Kanada

Das am meisten erwartete Spiel des Turniers, in dem die Amerikaner darum kämpfen, eine 46-jährige Serie ohne Gold gegen die neunfachen Meister zu beenden.

Abschlussfeier in Verona

Feierliches Löschen der Flamme im antiken Amphitheater; die polnische Flagge wird von Semirunnij und Topolska getragen.

Spiele 2030 in zwei Ländern

Das IOC bestätigte, dass die zukünftigen Spiele in Frankreich die Ausrichtung des Eisschnelllaufs im Ausland erfordern werden.

Die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 gehen zu Ende, und der Höhepunkt der sportlichen Wettkämpfe ist das Finale des Männer-Eishockeyturniers. Das US-Team hat die Chance auf die erste Goldmedaille seit den legendären Spielen in Lake Placid, während die Kanadier auf ihren zehnten Titel in der Geschichte abzielen. In den Halbfinals am Samstag besiegte Kanada Finnland mit 3:2, trotz eines Zwei-Tore-Rückstands, und die Finnen sicherten sich schließlich Bronze, indem sie die Slowakei mit 6:1 deklassierten. Am Sonntag werden die letzten Medaillensätze vergeben, darunter im Curling der Frauen, im Viererbob und im Halfpipe-Skifahren der Frauen, das aufgrund heftiger Schneefälle in Livigno vom Samstag verschoben wurde. Seit 1924, als in Chamonix die ersten offiziellen Winterspiele stattfanden, ist Eishockey ein Grundpfeiler des olympischen Programms. Der Wettkampf zwischen Kanada und den USA, zwei Großmächten aus der Wiege der Disziplin, gilt als das prestigeträchtigste Duell im Wintersport. Für die polnische Mannschaft ist der letzte Akzent der Spiele der 50-km-Langlauf der Frauen im klassischen Stil, bei dem Eliza Rucka-Michałek antritt. Der Sonntagabend gehört den Organisatoren der Abschlusszeremonie in der historischen Arena in Verona. Als Fahnenträger der polnischen Mannschaft wurden der Medaillengewinner dieser Spiele, Władimir Semirunnij, sowie die Shorttrack-Läuferin Gabriela Topolska ausgewählt. Im Hintergrund der sportlichen Emotionen sind bereits Entscheidungen über die Zukunft gefallen: Die Spiele 2030 finden in den französischen Alpen statt, wobei der Eisschnelllauf-Wettbewerb aufgrund fehlender Infrastruktur in die Niederlande oder nach Italien verlegt wird. 46 lat — warten die Amerikaner auf die nächste olympische Goldmedaille im Eishockey In den letzten Wettbewerben vor dem Ende der Veranstaltung feierte die Niederlande Erfolge – Marijke Groenewoud und Jorrit Bergsma gewannen Goldmedaillen im Massenstart. Bergsma wurde damit der älteste Olympiasieger in der Geschichte des Eisschnelllaufs. Im Bobsport kam es trotz der modernen Bahn in Cortina zu gefährlichen Unfällen, u.a. des Teams aus Trinidad und Tobago, doch die Aufmerksamkeit der Experten konzentriert sich auf die Deutschen, die in der Vierer-Wertung dominieren und u.a. die Schweizer Piloten Cédric Follador und Michael Vogt überflügeln. „It feels incredible to win here on this track after such a tough fight.” (Es fühlt sich unglaublich an, hier auf dieser Bahn nach einem so harten Kampf zu gewinnen.) — Marijke Groenewoud

Mentioned People

  • Władimir Semirunnij — Polnischer Eisschnellläufer, Silbermedaillengewinner der Spiele, Fahnenträger der polnischen Mannschaft.
  • Gabriela Topolska — Polnische Shorttrack-Läuferin, als Fahnenträgerin der polnischen Mannschaft ausgewählt.
  • Eliza Rucka-Michałek — Polnische Langläuferin, die am letzten Tag im 50-km-Lauf antritt.
  • Jorrit Bergsma — Niederländischer Eisschnellläufer, Sieger des Massenstarts.