Berliner kriminelle Banden türkischer Herkunft begehen Auftragsmorde, handeln mit Drogen und Waffen und prahlen unverfroren mit ihren Taten im Internet. Konflikte um Reviere umfassen Schießereien und Granatenangriffe in verschiedenen Stadtteilen, darunter Kreuzberg. Das Landeskriminalamt warnt seit einem Jahr vor einer Eskalation der Gewalt und neuen, offenen Methoden dieser Gruppen.

Auftragsmorde und Handel

Neue türkische Gangs in Berlin spezialisieren sich auf Auftragsmorde, Drogenhandel und Waffenschmuggel und führen brutale Kämpfe um Einflussgebiete.

Dreistigkeit im Internet

Die Kriminellen verbergen ihre Aktivitäten nicht, sondern prahlen offen damit in sozialen Medien, was eine neue Herausforderung für die Strafverfolgungsbehörden darstellt.

Eskalation der Gewalt in der Stadt

Es kommt zu Angriffen mit Schusswaffen und Handgranaten in verschiedenen Teilen Berlins, darunter im Stadtteil Kreuzberg, wo Lokale und Häuser ins Visier genommen werden.

Reaktion des Landeskriminalamts

Die nationale Kriminalpolizeibehörde von Brandenburg und Berlin überwacht die Situation seit einem Jahr, doch die Dreistigkeit der Gangs erfordert neue Methoden zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität.

Berliner kriminelle Banden türkischer Herkunft führen einen offenen Krieg um Reviere und greifen auf extreme Gewaltformen zurück, einschließlich Auftragsmorden. Zu den Angriffen kommt es in verschiedenen Stadtteilen der deutschen Hauptstadt, wie Kreuzberg, wo Kugeln in Fenster von Bars, Restauranttüren und Privathäuser einschlagen. Bei einem Vorfall wurde eine Handgranate in einem leeren Nachtclub gezündet. Diese Gruppen spezialisieren sich auf Drogenhandel und Waffenschmuggel, und ihre Aktivitäten finanzieren sich hauptsächlich aus diesen illegalen Quellen. Die organisierte Kriminalität im Zusammenhang mit der türkischen Diaspora in Deutschland hat ihre Wurzeln in den 1960er und 1970er Jahren mit dem Zustrom von Gastarbeitern. Über Jahrzehnte entwickelte sie sich von Gruppen, die sich mit Schmuggel und Erpressungen für die lokale Gemeinschaft befassten, zu spezialisierten, internationalen Syndikaten, die mit Drogen und Waffen handeln. Neu in der Aktivität dieser Gangs ist ihre Offenheit im Internet. Die Mitglieder verbergen ihre Identität nicht, sondern prahlen mit ihren Taten und ihrer Präsenz im Netz, was eine Herausforderung für Ermittler darstellt, die an konspirative Mafiastrukturen gewöhnt sind. „Sie begehen Auftragsmorde, schmuggeln Waffen und Drogen und zeigen sich ungeniert im Internet.” — Diese Dreistigkeit zeugt von ihrem Selbstvertrauen und ihrer Missachtung der Strafverfolgungsbehörden. Das Landeskriminalamt (LKA), die nationale Kriminalpolizeibehörde, die für die Bekämpfung schwerer Kriminalität zuständig ist, warnt seit dem letzten Jahr vor der Situation. Kämpfe um Einflussgebiete (sogenannte Revierkämpfe) deuten auf einen dynamischen Prozess der Konsolidierung und Aufteilung des Marktes für illegale Güter in der Stadt hin. Eskalation der Aktivitäten türkischer Gangs in Berlin: 2025 — Alarm des LKA; Februar 2026 — Serie von Angriffen in Kreuzberg; 21. Februar 2026 — Medienberichte Eines der präzisen Ziele war das Haus eines wohlhabenden Vertreters der türkisch-kurdischen Szene in Berlin, was darauf hindeutet, dass die Konflikte ethnische oder geschäftliche Hintergründe haben könnten. Die Situation erfordert eine koordinierte Reaktion der deutschen Behörden und möglicherweise auch internationale Zusammenarbeit mit türkischen Gegenstücken, um die Finanzierungsquellen, Waffenlieferungen und die Rekrutierung neuer Mitglieder zu unterbinden.

Perspektywy mediów: Liberale Medien könnten systemische Ursachen des Problems betonen, wie die soziale Ausgrenzung eines Teils der Einwanderergemeinschaft, die Kriminalität antreibt, und zu Integrationspolitik aufrufen. Konservative Medien könnten sich auf das Versagen der Migrations- und Innenpolitik konzentrieren und entschiedene Abschiebungen und eine Verschärfung des Rechts fordern.