Die italienische Vertreterin Arianna Fontana belegte den vierten Platz im Finale über 1000 Meter im Shorttrack bei den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026. Die als erfolgreichste Athletin in der Geschichte dieser Disziplin geltende Fontana konnte diesmal nach einem umstrittenen Kontakt mit Rivalinnen in der letzten Rennphase nicht auf das Podest steigen. Die Goldmedaille gewann die Niederländerin Xandra Velzeboer, Silber ging an die Kanadierin Courtney Sarault und Bronze an die Südkoreanerin Kim Gilli.
Vierter Platz für Fontana
Die italienische Meisterin Arianna Fontana belegte den vierten Platz im Finale über 1000 Meter und verlor nach einer Kollision die Medaillenchance.
Triumph der Niederländerin
Die Goldmedaille gewann Xandra Velzeboer aus den Niederlanden, die ihre Dominanz bestätigte und ihr drittes olympisches Gold holte.
Kampf um Rekord geht weiter
Fontana benötigt immer noch eine Medaille, um zur erfolgreichsten Olympionikin in der Geschichte Italiens zu werden.
Bei den im Milano Skating Arena ausgetragenen Wettkämpfen im Shorttrack konnte die Gastgebervertreterin Arianna Fontana ihre vierzehnte olympische Medaille in der Karriere nicht erringen. In einem spannenden Finale über 1000 Meter überquerte die 35-jährige Athletin aus dem Veltlin die Ziellinie als Vierte. Fontana, die bei diesen Spielen bereits Gold mit der Staffel und Silber über 500 Meter gewonnen hatte, hoffte auf einen historischen Rekord, der sie zur erfolgreichsten Sportlerin in der Geschichte Italiens gemacht hätte und den legendären Fechter Edoardo Mangiarotti überholt hätte. Der Verlauf des Finales war äußerst dynamisch. Fontana, die mit einer ausgezeichneten Halbfinalzeit (1:28.613) gestartet war, hielt lange im Kampf um die Spitzenplätze mit. Jedoch kam es in der Endphase des Rennens zu einem körperlichen Kontakt zwischen den Athletinnen, was bei der Italienerin zu einem Rhythmusverlust und einem Abstieg auf den letzten, vierten Platz in der Finalgruppe führte. Siegerin wurde die Niederländerin Xandra Velzeboer, für die dies bereits die dritte olympische Goldmedaille in ihrer Karriere war. Das Podest komplettierten die Kanadierin Courtney Sarault und die bei den Spielen debütierende Südkoreanerin Kim Gilli. Shorttrack, also Eisschnelllauf auf der kurzen Bahn, debütierte als Medaillendisziplin bei den Olympischen Winterspielen in Albertville 1992 und ist seitdem eine der unberechenbarsten Wintersportarten geworden. Trotz der momentanen Enttäuschung beendet Arianna Fontana ihre Auftritte vor eigenem Publikum noch nicht. Vor der Italienerin liegen noch zwei Medaillenchancen in anderen Wettbewerben, was ihr eine reale Perspektive auf den ersehnten Allzeitrekord gibt. Die Athletin ließ in ihren Aussagen nach dem Rennen die Irritation über den Vorfall auf dem Eis nicht verbergen und betonte, dass sie sich in der Lage gefühlt habe, um das Podest zu kämpfen. Die italienischen Fans hoffen weiterhin, dass ihre Nationalheldin ihre Karriere mit einem historischen Erfolg auf heimischem Boden krönen wird. Ich bin sehr wütend, ich lache, um nicht zu weinen. Ich war auf Medaillenkurs, aber es kam zu einem Kontakt, der mich eliminiert hat. [{"position": 1, "name": "Xandra Velzeboer", "info": "Niederlande", "ergebnis": "Gold"}, {"position": 2, "name": "Courtney Sarault", "info": "Kanada", "ergebnis": "Silber"}, {"position": 3, "name": "Kim Gilli", "info": "Südkorea", "ergebnis": "Bronze"}, {"position": 4, "name": "Arianna Fontana", "info": "Italien", "ergebnis": "Keine Medaille"}] olympische Medaillen hat Arianna Fontana derzeit in ihrer Sammlung
Mentioned People
- Arianna Fontana — Italienische Shorttrack-Läuferin, mehrfache Olympiamedaillengewinnerin.
- Xandra Velzeboer — Niederländische Eisschnellläuferin, Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter.
- Edoardo Mangiarotti — Legendärer italienischer Fechter, bisheriger Rekordhalter bei der Anzahl olympischer Medaillen in Italien.