Die deutsche Skispringerin Katharina Schmid hat ihre Auftritte bei den Olympischen Spielen in einer Weise beendet, die weit von den Erwartungen entfernt war. Als Fahnenträgerin der deutschen Mannschaft und siebenfache Weltmeisterin hatte sie auf eine Medaille gehofft, doch der Wettkampf auf der Großschanze in Predazzo endete für sie bereits nach dem ersten Durchgang. Der 42. Platz wurde zum Symbol eines schwierigen Turniers für das gesamte deutsche Frauenteam.
Tragisches Karriereende
Die erfolgreiche Skispringerin Katharina Schmid belegte nur den 42. Platz in ihrem letzten olympischen Auftritt und qualifizierte sich nicht einmal für die Finalrunde.
Debakel der deutschen Mannschaft
Die deutschen Skispringerinnen beenden die Spiele zum ersten Mal in der Geschichte ohne Medaille, und die beste Agnes Reisch wurde Zehnte.
Zukunftspläne
Trotz der sportlichen Niederlage plant Schmid eine Trainerkarriere, allerdings wahrscheinlich zunächst außerhalb der Strukturen des DSV.
Der letzte Auftritt von Katharina Schmid auf der olympischen Bühne in Predazzo erwies sich als sportliches Drama für die erfolgreiche Athletin. Die deutsche Rekordhalterin in Bezug auf Meistertitel konnte sich nicht für den zweiten Durchgang des Wettbewerbs auf der Großschanze qualifizieren und beendete die Veranstaltung auf dem 42. Platz. Schwierige Windbedingungen, die von Kommentatoren als „Lotterie” bezeichnet wurden, verhinderten einen Sprung, der einen realistischen Kampf um die vorderen Plätze ermöglicht hätte. Schmid, die während der Eröffnungsfeier die ehrenvolle Funktion der Fahnenträgerin (dt. Fahnenträgerin) innehatte, verließ die Schanze mit Tränen in den Augen und räumte ein, dass ein solches Ende ihrer olympischen Karriere ihr großen Schmerz bereitet. Das gesamte deutsche Frauenteam erlebte in Predazzo eine schmerzhafte Konfrontation mit der Realität. Die beste Deutsche, Agnes Reisch, belegte im Finalwettbewerb nur den 10. Platz. Zum ersten Mal in der Geschichte der Teilnahmen an Winterspielen kehren die deutschen Skispringerinnen ohne eine einzige Medaille nach Hause zurück. Der DSV muss sich nun mit einer Welle der Kritik auseinandersetzen, zumal Favoritinnen wie Selina Freitag ebenfalls die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllten. Trotz des verheerenden Abschieds schließt Schmid eine Fortsetzung im Sport in einer neuen Rolle nicht aus, obwohl der Sportdirektor Horst Hüttel andeutete, dass ihr Weg als Trainerin zunächst außerhalb der Strukturen des nationalen Verbands verlaufen könnte. Das Skispringen der Frauen debütierte erst 2014 in Sotschi im olympischen Programm. Katharina Schmid (früher Althaus) war eine der Pionierinnen dieser Disziplin und gewann 2018 und 2022 Silbermedaillen. Für viele Fans wird das Bild von Schmid, die mit charakteristischem Glitzer auf den Wangen und Tränen in den Augen in der technischen Zone sitzt, einer der bewegendsten Momente dieser Spiele bleiben. Obwohl die Wetterbedingungen eine Schlüsselrolle bei den Ergebnissen spielten, betonte die Athletin selbst, dass sie für die Anwesenheit von Familie und Freunden dankbar ist, die sie in diesem schwierigen Moment unterstützten. Der Wettbewerb wurde von den Vertreterinnen Norwegens dominiert, angeführt von Eirin Maria Kvandal, was die Krise unterstrich, in der sich das deutsche Team am Vorabend eines angekündigten Generationenwechsels befindet. „Das tut sehr, aber wirklich sehr weh. So hatte ich mir den Abschied von der olympischen Bühne nicht vorgestellt.” — Katharina Schmid42. — Platz belegte die Favoritin in ihrem letzten Start Ergebnisse der deutschen Skispringerinnen - Großschanze: 10. Agnes Reisch — Top 10; 42. Katharina Schmid — Keine Qualifikation
Mentioned People
- Katharina Schmid — Deutsche Skispringerin, mehrfache Medaillengewinnerin, Fahnenträgerin der Nationalmannschaft.
- Agnes Reisch — Deutsche Skispringerin, beste Deutsche im Wettbewerb auf der Großschanze.
- Horst Hüttel — Sportdirektor für Skispringen und Nordische Kombination im Deutschen Skiverband.