Eine 46-jährige Feuerwehrfrau wurde am Mittwochnachmittag in einer Feuerwehrkaserne in Fontan im Département Alpes-Maritimes in Südfrankreich schwer mit einem Messer verletzt. Der Täter, der nach ersten Ermittlungen allein handelte, floh vom Tatort und wird von der Polizei gesucht. Der Zustand des Opfers, das in den Brustkorb gestochen wurde, ist ernst, aber nicht lebensbedrohlich. Die angegriffene Frau diente in einer Rettungs- und Feuerwehreinheit. Die Staatsanwaltschaft in Nizza ermittelt wegen versuchten Mordes.

Schwer verletzte Feuerwehrfrau

Eine 46-jährige Feuerwehrbeamtin wurde in ihrer Kaserne in Fontan mit einem Messer angegriffen. Sie erlitt schwere Verletzungen im Brustkorb, ihr Zustand ist aber stabil und nicht lebensbedrohlich.

Täter auf freiem Fuß

Der Angreifer, der nach ersten Informationen allein handelte, floh sofort vom Tatort. Intensive Suchmaßnahmen werden von Gendarmerie und Polizei in der Region Alpes-Maritimes durchgeführt.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft der Republik in Nizza hat eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet. Die Motive des Angriffs sind bisher unbekannt, die Umstände werden aufgeklärt.

Reaktion von Diensten und Behörden

Der Angriff löste einen Schock in der lokalen Gemeinschaft und bei den Rettungsdiensten aus. Die Behörden des Départements bestätigten den Vorfall und bekundeten ihre Unterstützung für die verletzte Beamtin und die gesamte Feuerwehr.

Am Mittwoch, dem 5. März, kam es zu einem brutalen Angriff auf dem Gelände einer Feuerwehrkaserne in Fontan im Département Alpes-Maritimes an der französischen Côte d'Azur. Eine 46-jährige Feuerwehrfrau wurde von einem Mann, der in das Gelände der Einheit eindrang, schwer mit einem Messer verletzt. Wie lokale Medien berichten, fand der Angriff gegen Mittag oder kurz danach statt. Das Opfer, das in einer Rettungs- und Feuerwehreinheit (centre de secours et d'incendie) Dienst tat, wurde in den Brustkorb gestochen. Ihr wurde sofort medizinische Hilfe geleistet und sie wurde anschließend mit einem Hubschrauber in das Universitätskrankenhaus von Nizza transportiert. Ihr Zustand, der zunächst als „sehr ernst“ beschrieben wurde, wurde später von der Staatsanwaltschaft als schwer, aber stabil und nicht lebensbedrohlich eingestuft. Der Angreifer floh vom Tatort und ist auf freiem Fuß. Nach ersten Ermittlungen der Fahnder handelte er allein. Seine Identität und sein Motiv sind bisher nicht bekannt. Nach dem Angriff wurde eine groß angelegte Fahndung eingeleitet. An den Suchmaßnahmen sind Einheiten der Gendarmerie, der Polizei und wahrscheinlich ein Hubschrauber beteiligt. Das Suchgebiet umfasst die Gemeinde Fontan und die umliegenden Gebiete, die dünn besiedelt und in einer bergigen Region etwa 80 Kilometer nördlich von Nizza liegen. Die Staatsanwaltschaft der Republik in Nizza hat den Vorfall offiziell bestätigt und eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet. Die Ermittler arbeiten vor Ort, sichern Beweise und vernehmen Zeugen. Die Feuerwehr in Frankreich (sapeurs-pompiers) bildet eine tragende Säule des nationalen Rettungssystems und ist nicht nur für die Brandbekämpfung, sondern auch für die meisten medizinischen und technischen Rettungseinsätze verantwortlich. Dieser Dienst genießt ein sehr hohes gesellschaftliches Vertrauen. Angriffe auf Rettungskräfte sind in Frankreich relativ selten, aber in der Vergangenheit wurden einige Vorfälle verzeichnet, insbesondere im Zusammenhang mit Unruhen in Vororten großer Städte, wo Feuerwehrleute bei Einsätzen Ziel von Aggressionen waren.Der Angriff löste eine sofortige Reaktion der Behörden und der Feuerwehrgemeinschaft aus. Der Vorsitzende des Departementrats der Alpes-Maritimes, Charles-Ange Ginésy, erklärte in einer Mitteilung, er richte „alle seine Gedanken“ an die verletzte Beamtin und ihre Familie und zollte „dem Engagement und dem Mut aller Feuerwehrleute“ Tribut. Er betonte, dass das gesamte Département an der Seite der Rettungsdienste mobilisiert sei. Der Vorfall löste auch Besorgnis in der lokalen Gemeinschaft aus, für die die kleine, örtliche Feuerwache in dieser Bergregion oft die einzige Garantie für schnelle Hilfe ist. Die Behörden betonen, dass die Sicherheit der Feuerwehrleute während ihres Dienstes absolute Priorität hat.

Mentioned People

  • Charles-Ange Ginésy — Vorsitzender des Departementrats der Alpes-Maritimes, der eine Erklärung abgab, in der er den Angriff bestätigte und seine Unterstützung für die verletzte Feuerwehrfrau zum Ausdruck brachte.