In der Ortschaft Biberach in Baden-Württemberg kam es zu einem schwerwiegenden familiären Vorfall. Ein Mann attackierte seine Ehefrau mit einem Messer und floh anschließend mit den beiden gemeinsamen Kindern. Die Frau wurde schwer verletzt und per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat eine intensive Suche nach dem Täter und den Kindern eingeleitet, die vermutlich entführt wurden. Die Behörden bitten um Mithilfe bei ihrer Auffindung. Der Zustand der Frau ist ernst, aber stabil.

Messerattacke in Biberach

Ein Mann attackierte seine Ehefrau mit einem Messer in ihrer gemeinsamen Wohnung in Biberach. Die Frau erlitt schwere Brustkorbverletzungen und wurde per Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Ulm geflogen. Ihr Zustand ist ernst, aber stabil.

Entführung der Kinder

Nach dem Angriff verließ der Täter die Wohnung und nahm die beiden gemeinsamen Kinder – den vierjährigen Jungen und das neun Monate alte Mädchen – mit. Die Kinder werden von der Polizei gesucht, die um ihre Sicherheit fürchtet. Vermutlich wurden sie vom Vater entführt.

Intensive Fahndung

Die Polizei in Baden-Württemberg führt eine großangelegte Fahndung nach dem Täter und den Kindern durch. Eine Sonderkommission wurde eingerichtet. Die Behörden bitten die Öffentlichkeit um alle Hinweise, die bei der Auffindung helfen könnten. Der Täter wird bundesweit gesucht.

Keine früheren Meldungen

Medienberichten zufolge hatte die Polizei zuvor keine Meldungen über häusliche Gewalt von diesem Paar erhalten. Der Vorfall ereignete sich in einer Mietwohnung des Paares. Die Motive des Angriffs sind noch unbekannt.

Am Donnerstag kam es in der Ortschaft Biberach in Baden-Württemberg zu einem dramatischen Messerangriff innerhalb einer Familie. Ein Mann attackierte seine Ehefrau mit einem Teppichmesser, verließ anschließend die Wohnung und nahm die beiden gemeinsamen Kinder – den vierjährigen Sohn und die neun Monate alte Tochter – mit. Die verletzte Frau, die schwere Brustkorbverletzungen erlitt, wurde sofort per Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Ulm geflogen. Ihr Zustand wurde von den Rettungskräften als ernst, aber stabil eingestuft. Gewaltdelikte in der Familie stellen in Deutschland ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem dar. Laut Daten des Bundeskriminalamts (BKA) wurden im Jahr 2024 über 140.000 Fälle häuslicher Gewalt registriert, wobei über 70 % der Opfer Frauen waren. Das Gewaltschutzgesetz aus dem Jahr 2002 stärkte die Rechte der Opfer und ermöglicht unter anderem die Anordnung einer Wohnungsverweisung für den Täter. Die Polizei in Baden-Württemberg leitete sofortige und intensive Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter und den entführten Kindern ein. Eine Sonderkommission wurde eingerichtet, und Informationen zum Vorfall sowie zu den gesuchten Personen wurden an alle Dienststellen im Land verteilt. Die Behörden appellieren an die Öffentlichkeit um Mithilfe und die Übermittlung jeglicher Hinweise, die zur Auffindung der Kinder führen könnten. Der Täter, der Vater der Kinder, wird bundesweit gesucht. Medienberichten zufolge lagen der Polizei zuvor keine Meldungen über häusliche Gewalt in dieser Familie vor. Das Paar bewohnte zur Miete die Wohnung, in der der Angriff stattfand. Die Beweggründe des Mannes sind unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Der Vorfall hat die örtliche Gemeinschaft beunruhigt und die Aufmerksamkeit auf Sicherheitsfragen in familiären Konfliktsituationen gelenkt. Die Behörden betonen, dass die sichere Auffindung der Kinder oberste Priorität habe. Die Behörden erinnern zudem an die Existenz von Notrufnummern und Hilfeeinrichtungen für Opfer häuslicher Gewalt, die in ähnlichen, potenziell gefährlichen Situationen Unterstützung und Intervention bieten können.