Benfica Lissabon hat fünf Fans suspendiert, die verdächtigt werden, während des Champions-League-Spiels gegen Real Madrid rassistische Handlungen begangen zu haben. Im Schatten des Skandals bereiten sich italienische Teams auf die Pokalrunde vor: Atalanta trifft in der Champions League auf Bayern München, und in der Europa League kommt es zum Bruderkampf zwischen Bologna und Rom. Die Verletzungssituation der italienischen Mannschaften wird durch Verletzungen von Robin Gosens und Manor Solomon erschwert.
Der portugiesische Klub Benfica Lissabon hat entschiedene disziplinarische Maßnahmen ergriffen und fünf Fans im Zusammenhang mit mutmaßlich rassistischen Vorfällen suspendiert, die während des ersten Achtelfinal-Spiels der Champions League gegen Real Madrid stattgefunden haben sollen. Opfer beleidigender Gesten und Beschimpfungen wurde der brasilianische Stürmer der „Königlichen“, Vinícius Júnior. Presseberichte deuteten zunächst an, dass auch der Benfica-Spieler Gianluca Prestianni in die Angelegenheit verwickelt war, doch der Klub wies diese Anschuldigungen entschieden zurück. Solidarität mit seinem Landsmann zeigte Neymar, der ein Tor im Stil von Vinícius feierte, während die Medien betonen, dass Benfica wegen mangelnder Kontrolle über das Tribünenverhalten mit strengen Sanktionen der UEFA rechnen muss. Die Institution der Fansperre durch Klubs ist eines der ältesten Instrumente zur Bekämpfung von Hooliganismus, das seine Wurzeln in den 1970er Jahren hat, als britische und europäische Verbände systematisch gegen Aggressionen in Stadien vorgingen. Gleichzeitig fallen in den europäischen Pokalwettbewerben entscheidende Weichenstellungen für den italienischen Fußball. <przypis title=