Im Krakauer Fachkrankenhaus des hl. Johannes Paul II. wurde bei zwei jugendlichen Patienten Dengue-Fieber diagnostiziert. Die jungen Menschen, die kürzlich von exotischen Urlauben in tropischen Ländern zurückgekehrt waren, meldeten sich auf der Station mit hohem Fieber. Dank der schnellen Diagnostik der Spezialisten der Abteilung für pädiatrische Infektionskrankheiten und pädiatrische Hepatologie wurde eine angemessene Behandlung eingeleitet. Der Zustand der Patienten ist stabil und die Krankheit verläuft mild.

Hospitalisierung von zwei Jugendlichen

Zwei junge Patienten mit hohem Fieber nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub in den Tropen wurden im Krankenhaus in Krakau aufgenommen.

Schnelle Diagnose von Dengue-Fieber

Dank Untersuchungen in der Abteilung von Dr. Anna Rzucidło-Hymczak wurde das Dengue-Virus bestätigt, was schwere Komplikationen bei den Patienten vermied.

Appell an Reisende

Ärzte appellieren an Wachsamkeit und die Anwendung von Vorsichtsmaßnahmen gegen Mücken während des Aufenthalts in Ländern mit heißem Klima.

Mitte Februar 2026 wurden zwei Jugendliche mit besorgniserregenden Symptomen nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland im Krakauer Fachkrankenhaus des hl. Johannes Paul II. aufgenommen. Bei den Patienten trat vor allem hohes Fieber auf, was die Ärzte veranlasste, detaillierte Untersuchungen auf exotische Krankheiten durchzuführen. Spezialisten der Abteilung für pädiatrische Infektionskrankheiten und pädiatrische Hepatologie unter der Leitung von Dr. med. Anna Rzucidło-Hymczak identifizierten blitzschnell die Ursache der Beschwerden. Molekulare und serologische Tests bestätigten eine Infektion mit Dengue-Fieber. Dengue-Fieber ist eine der sich am schnellsten ausbreitenden Tropenkrankheiten weltweit. Laut Daten der Weltgesundheitsorganisation hat sich die Zahl der Fälle in den letzten zwei Jahrzehnten verachtfacht, was mit der Klimaerwärmung und dem erleichterten Warentransport zusammenhängt.Die Hospitalisierung der Jugendlichen war aufgrund des Komplikationsrisikos notwendig, obwohl der anfängliche Verlauf der Infektion als relativ mild eingestuft wurde. Das Krankenhaus betont, dass die Diagnose einer solchen seltenen Krankheit in Polen dank der hohen klinischen Wachsamkeit und der Erfahrung des medizinischen Teams möglich war. Derzeit werden die Patienten ständig überwacht und ihr Zustand stellt keine unmittelbare Lebensgefahr dar. Die Ärzte nutzten diesen Vorfall, um an Personen, die Reisen in tropische Regionen planen, zu appellieren, angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, einschließlich der Verwendung von Repellents und Schutzkleidung. Die Diagnostik von Tropenkrankheiten wird in Polen im Zeitalter des globalen Tourismus zu einem immer wichtigeren Bestandteil des Gesundheitssystems. „Die Krankheit bei den Patienten mit Fieber wurde dank der klinischen Wachsamkeit und der schnellen Diagnostik der Spezialisten in unserer Abteilung erkannt.” — Dr. med. Anna Rzucidło-HymczakEs ist wichtig zu betonen, dass Dengue-Fieber nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragen wird, sodass die Patienten keine epidemiologische Gefahr für andere Personen in der Einrichtung darstellen. Der Schlüsselüberträger bleiben infizierte Insekten, die hauptsächlich in Südostasien, Afrika und Lateinamerika vorkommen. Die Ärzte erinnern daran, dass jeder Fieberfall nach der Rückkehr aus exotischen Regionen mit einem Reisemediziner oder einem Spezialisten für Infektionskrankheiten konsultiert werden sollte.

Mentioned People

  • Anna Rzucidło-Hymczak — Leiterin der Abteilung für pädiatrische Infektionskrankheiten und pädiatrische Hepatologie im Krakauer Fachkrankenhaus des hl. Johannes Paul II.