Der Stürmer des 1. FC Union Berlin, Ilyas Ansah, hat öffentlich die Aussagen von Bayern-München-Trainer Vincent Kompany im Kampf gegen Rassismus im Fußball unterstützt. Kompany hatte sich nach einem Vorfall mit der mutmaßlichen Beleidigung von Vinícius Júnior im Champions-League-Spiel geäußert. Der 21-jährige Ansah, der selbst rassistische Angriffe erlebt hat, betonte, dass Personen, die für solches Verhalten verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Er wies auch darauf hin, dass Personen in öffentlichen Funktionen sich deutlich gegen Diskriminierung aussprechen sollten. Alle Artikel berichten übereinstimmend über die Erklärung des Spielers, der in der Pressekonferenz am Freitag dem belgischen Trainer für seine klare Positionierung dankte.
Kompanys Aussage nach dem Vorfall
Bayern-München-Trainer Vincent Kompany hielt einen ausführlichen Monolog über Rassismus nach dem mutmaßlichen Vorfall mit Beteiligung von Vinícius Júnior im Spiel von Real Madrid gegen Benfica. Sein Auftritt wurde in den Medien breit kommentiert.
Unterstützung von Ilyas Ansah
Der junge Stürmer von Union Berlin dankte Kompany öffentlich für dessen klare Positionierung. Ansah betonte, dass solche Angelegenheiten nicht unter den Teppich gekehrt werden dürfen und eine Reaktion öffentlicher Personen erfordern.
Erfahrungen des Spielers mit Rassismus
Ilyas Ansah gab zu, dass er selbst in seiner Karriere Ziel rassistischer Angriffe war. Er erklärte, dass es falsch sei, das Problem zu ignorieren, und dass Personen, die sich solches Verhalten erlauben, zur Verantwortung gezogen werden sollten.
Kritik an José Mourinho
In seiner Erklärung kritisierte Kompany die Haltung von Trainer José Mourinho im Zusammenhang mit der gesamten Angelegenheit, wobei der genaue Charakter dieser Kritik in den Artikeln nicht im Detail ausgeführt wurde. Der Vorfall betraf das potenziell rassistische Verhalten von Gianluca Prestianni.
Der 21-jährige Stürmer des 1. FC Union Berlin, Ilyas Ansah, hat in einem Gespräch mit den Medien Bayern-München-Trainer Vincent Kompany für dessen klare Haltung gegen Rassismus im Fußball gelobt. Der belgische Trainer hatte nach einem kontroversen Vorfall während des Champions-League-Spiels zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon einen ausführlichen, elfeinhalbminütigen Monolog zu diesem Thema gehalten. Es ging um die mutmaßlich rassistische Beleidigung des brasilianischen Flügelspielers von Real, Vinícius Júnior, durch den Benfica-Verteidiger Gianluca Prestianni. Ansah, der selbst Erfahrung mit ähnlichen Angriffen hat, betonte in der Pressekonferenz am Freitag die Bedeutung der Stimme öffentlicher Personen. „So etwas darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Dafür darf es keinen Platz geben” – sagte der junge Fußballer. Er fügte hinzu, dass es für ihn persönlich wichtig sei, dass eine Person in einer solchen Position wie Kompany in so entscheidenden Fragen das Wort ergreift. „Weghören ist, glaube ich, nicht das Richtige in so einer Situation. Man sollte schon die Leute versuchen zur Rechenschaft zu ziehen, die sich trauen, rassistisch zu sein” (Wegzuhören ist, glaube ich, nicht das Richtige in so einer Situation. Man sollte schon die Leute versuchen zur Rechenschaft zu ziehen, die sich trauen, rassistisch zu sein) — Ilyas Ansah. Seine Aussage war eine Reaktion auf die viel kommentierte Erklärung Kompanys, in der der Bayern-Trainer auch die Haltung seines Trainerkollegen José Mourinho im Kontext der gesamten Affäre kritisierte. Rassismus in europäischen Stadien bleibt seit Jahrzehnten ein ernstes Problem, trotz zahlreicher Sozialkampagnen, die von der UEFA und der FIFA durchgeführt werden. In den letzten Jahren erschüttern laute Fälle, wie jene um Vinícius Júnior in Spanien oder Romelu Lukaku in Italien, regelmäßig die Fußballwelt und lösen Debatten über die Wirksamkeit von Strafen und Aufklärung aus.Die Aussage Ansahs, eines jungen Spielers, der in seiner ersten Saison in der Bundesliga bereits fünf Tore erzielt hat, zeigt, dass das Problem nach wie vor lebendig ist und auch die jüngste Spielergeneration betrifft. Sein Verein, der 1. FC Union Berlin, hat den Ruf einer Mannschaft mit starken sozialen Werten, was die Botschaft des jungen Stürmers zusätzlich verstärken könnte. Medien in Deutschland, darunter die „Berliner Zeitung”, „Die Welt”, „ZEIT ONLINE” und „Der Tagesspiegel”, berichteten übereinstimmend über seine Worte, ohne dabei Abweichungen in den Berichten festzustellen.
Mentioned People
- Ilyas Ansah — 21-jähriger Stürmer des 1. FC Union Berlin, der öffentlich Kompanys Position unterstützte und über eigene Erfahrungen mit Rassismus sprach.
- Vincent Kompany — Trainer des FC Bayern München, der einen ausführlichen Monolog hielt, der Rassismus im Fußball verurteilte und in den Medien breit kommentiert wurde.
- Vinícius Júnior — Brasilianischer Stürmer von Real Madrid, dessen mutmaßliche rassistische Beleidigung durch Gianluca Prestianni während eines Champions-League-Spiels den Anstoß für Kompanys Aussage gab.
- José Mourinho — Portugiesischer Trainer, dessen Haltung im Zusammenhang mit dem Vorfall um Vinícius Júnior von Vincent Kompany kritisiert wurde.
- Gianluca Prestianni — Verteidiger von Benfica Lissabon, der als Verursacher des mutmaßlichen rassistischen Vorfalls gegenüber Vinícius Júnior genannt wurde.