Der deutsche Bundesligist Werder Bremen hat offiziell auf seine für Mai geplante Tournee durch die Vereinigten Staaten verzichtet. Die Entscheidung fiel nach einer Welle sozialer Unruhen, die durch Aktionen der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis ausgelöst wurden. Vertreter des Vereins argumentieren, dass die aktuelle politische Lage in Amerika und die damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken nicht mit den Werten der Sportorganisation vereinbar sind und die sichere Durchführung der geplanten Freundschaftsspiele unmöglich machen.

Werte über Gewinn

Der Verein sah die politische Lage in den USA als nicht mit seiner Mission vereinbar an, was zur Absage des Besuchs in Minneapolis und Detroit führte.

Todesopfer durch ICE

Die Aktionen der Behörde ICE führten zum Tod zweier Personen, was massive soziale Unruhen im Bundesstaat Minnesota auslöste.

Wirtschaftliche Risiken

Neben ethischen Gründen verwies Werder Bremen auf finanzielle und logistische Gefahren im Zusammenhang mit der Organisation von Spielen in einer instabilen Region.

Die Führung des deutschen Vereins Werder Bremen hat die Absage der für Mai geplanten Reise in die Vereinigten Staaten bekannt gegeben, die Freundschaftsspiele in Minneapolis und Detroit umfassen sollte. Als offizieller Grund für den Verzicht werden politische Fragen und die angespannte soziale Lage im Bundesstaat Minnesota genannt. Die Entscheidung fiel unmittelbar nach kontroversen Aktionen der US-Behörde ICE, die im Rahmen der Abschiebeoperation Metro Surge zum Tod zweier US-Bürger führte. Zu Opfern der Beamten wurden Renee Good und Alex Pretti, was massive Proteste und eine Destabilisierung der Region auslöste. Die Sportbeziehungen zwischen Deutschland und den USA haben eine lange Tradition, doch die Bundesliga legt seit Jahren starken Wert auf die soziale und ethische Verantwortung ihrer Mitglieder, was in der Vergangenheit bereits zu Boykotten von Veranstaltungen in Ländern führte, die Menschenrechte verletzen.Ein Vereinsvertreter betonte, dass die Ereignisse in Minneapolis „nicht in die Werte” passen, die Werder vertritt. Obwohl die Regierung in Washington das Ende der verstärkten Einwanderungsmaßnahmen in dieser Region verkündet hat, hielten die deutschen Funktionäre das Image- und Sicherheitsrisiko für zu groß. Die Tournee sollte Teil der Vorbereitungen auf die kommenden Weltmeisterschaft 2026 sein, die gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Der Verzicht eines der führenden Bundesliga-Klubs wird als deutliches Signal des Protests gegen die Einwanderungspolitik der US-Regierung und die Brutalität der Bundesbehörden interpretiert. Experten verweisen auch auf die vom Verein genannten wirtschaftlichen Risiken, die sich aus einem möglichen Boykott der Spiele durch Fans und logistischen Schwierigkeiten in der von Unruhen betroffenen Stadt ergeben. 3000 — Bundesagenten wurden im Rahmen der Operation Metro Surge nach Minneapolis entsandtBilanz der Operation Metro Surge in Minneapolis: Bundesbehörden (ICE) 2:0 ProtestierendeZeitplan der Krise in Minneapolis: Dezember 2025 — Beginn der Operation; Januar 2026 — Tragische Vorfälle; 20. Februar 2026 — Entscheidung von Werder; Mai 2026 — Geplanter TerminBetonte die Solidarität des Vereins mit den Opfern der Repression und die ethische Dimension der Weigerung, in einem Land zu spielen, das Bürgerrechte verletzt. | Akzentuierte die Auswirkungen der Unruhen auf die Sportlogistik und sieht die Entscheidung des Vereins als unnötige Einmischung des Sports in die Außenpolitik.

Mentioned People

  • Renee Good — Protestierende, die in Minneapolis von ICE-Agenten getötet wurde.
  • Alex Pretti — US-Bürger, der von Beamten der Einwanderungsbehörden während der Unruhen erschossen wurde.
  • Tom Homan — Beauftragter des Weißen Hauses für Grenzfragen, der das Ende der Operation in Minnesota verkündete.