Ein Angriff ukrainischer Drohnen auf Chemiewerke in der Stadt Dorogobusch in der Oblast Smolensk hat vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Der Gouverneur der Region, Wassili Anochin, bezeichnete den Angriff als „barbarisch“. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte die Abschuss von 14 Drohnen, äußerte sich jedoch nicht zu Berichten über Opfer. Die Werke in Dorogobusch produzieren unter anderem Ammoniak, der bei der Herstellung von Sprengstoffen verwendet wird. In der Stadt wurde der Unterricht an allen Schulen abgesagt.
Todesopfer und Verletzte
Nach Angaben von Gouverneur Wassili Anochin kamen bei dem Angriff vier Menschen ums Leben und zehn wurden verletzt. Die Betroffenen sind Mitarbeiter der angegriffenen Fabrik. Sie wurden in eine medizinische Einrichtung gebracht, wo ihnen Hilfe geleistet wird.
Angriff auf Schlüsselobjekt
Ziel des Angriffs waren Chemiewerke in Dorogobusch, die unter anderem Ammoniak produzieren – einen Bestandteil von Sprengstoffen. Dieses Objekt war bereits zuvor im November und Dezember 2025 Ziel ukrainischer Drohnenangriffe.
Reaktion der russischen Behörden
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte in seiner morgendlichen Mitteilung lediglich die Abschuss von 14 ukrainischen Drohnen über der Oblast Smolensk, ohne zivile Opfer zu erwähnen. Gleichzeitig ergriffen die lokalen Behörden Gegenmaßnahmen, einschließlich der Absage des Schulunterrichts.
Situation am Tatort
Nach dem Angriff brach vor Ort ein Feuer aus, das die Rettungskräfte bekämpfen. Die Evakuierung von Bewohnern nahegelegener Orte wird erwogen. Zeugen berichteten, eine Serie von Explosionen gehört zu haben.
In der Nacht vom 24. auf den 25. Februar kam es zu einem Angriff ukrainischer Drohnen auf Chemiewerke in der Stadt Dorogobusch in der Oblast Smolensk in Russland. Nach Angaben der lokalen Behörden kamen vier Menschen ums Leben und zehn wurden verletzt. Der Gouverneur der Oblast Smolensk, Wassili Anochin, bezeichnete den Angriff in einer Mitteilung auf Telegram als „barbarisch“ und informierte, dass die Opfer Mitarbeiter des angegriffenen Unternehmens seien. Die Werke in Dorogobusch, etwa 80 Kilometer östlich von Smolensk gelegen, sind mit der Produktion von Stickstoffdüngern, einschließlich Ammoniak, beschäftigt, der ein Schlüsselbestandteil von Sprengstoffen ist. Seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands in die Ukraine im Februar 2022 nutzen ukrainische Streitkräfte zunehmend Drohnen für Angriffe auf strategische Ziele tief im russischen Hoheitsgebiet. Ziel dieser Operationen ist es, die logistischen Ketten und die Rüstungsproduktion des Gegners zu stören. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte in seiner morgendlichen Mitteilung die Abschuss von 14 Drohnen über der Oblast Smolensk, äußerte sich jedoch nicht zu Berichten über zivile Todesopfer, was auf mögliche Diskrepanzen in den offiziellen Darstellungen hindeutet. Vor Ort laufen Rettungsarbeiten und Löscharbeiten. Die lokalen Behörden haben aus Sicherheitsgründen den Unterricht an allen Schulen in Dorogobusch abgesagt und erwägen die Evakuierung von Anwohnern in der näheren Umgebung. Diese Fabrik war bereits Ende 2025 Ziel ähnlicher Angriffe, was ihre strategische Bedeutung unterstreicht. „„À la suite d'une attaque terroriste barbare des forces armées ukrainiennes, quatre employés de l'usine ont été tués et dix autres blessés”” („Infolge eines barbarischen Terroranschlags der ukrainischen Streitkräfte wurden vier Mitarbeiter des Werks getötet und zehn weitere verletzt“) — Gouverneur der Oblast Smolensk in Russland, der über die Opfer des Drohnenangriffs informierte Dieser Angriff fügt sich in eine breitere ukrainische Strategie ein, die darin besteht, Kriegshandlungen auf russisches Territorium zu verlagern und deren industrielle Kapazitäten, insbesondere die des Rüstungskomplexes, zu treffen. Die Lage in der Region bleibt angespannt, und die lokalen Behörden überwachen die Gefahren für die Zivilbevölkerung.
Mentioned People
- Wasilij Anochin — Gouverneur der Oblast Smolensk in Russland, der über die Opfer des Drohnenangriffs informierte