Am Montagmorgen brach in der Miguel-Hernández-Siedlung in Alicante ein gefährlicher Brand aus, der ein Wohngebäude in der Pavia-Straße erfasste. Starker Wind und die spezifische Dachkonstruktion erschwerten die Löscharbeiten und zwangen die Rettungskräfte zur Evakuierung mehrerer Dutzend Personen. Obwohl es keine Todesopfer gab, benötigten sechs Bewohner medizinische Hilfe aufgrund von Rauchvergiftung. Die Feuerwehr konnte die Flammen unter Kontrolle bringen, aber die Schäden sind erheblich.
Evakuierung mehrerer Dutzend Personen
Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers und starker Verrauchung mussten die Feuerwehrleute die Bewohner des gesamten Sozialwohnblocks in der Pavia-Straße evakuieren.
Sechs Personen verletzt
Vier Männer und zwei Frauen im höheren Alter wurden von den Rettungsdiensten nach einer Rauchvergiftung durch das Verbrennen von Holz versorgt.
Problematische Dachkonstruktion
Die Anwesenheit von Holz und Schilf in der Dachstruktur sowie starker Wind erschwerten die Kontrolle des Feuers durch die Feuerwehr erheblich.
Revitalisierung im Gange
Der Brand brach während der kürzlich begonnenen Sanierung des Viertels durch die Generalitat Valenciana aus, was den technischen Zustand der Gebäude in neuem Licht erscheinen lässt.
Am Montag, 16. Februar 2026, gegen 7:30 Uhr morgens, kam es in Alicante zu dramatischen Ereignissen in der Miguel-Hernández-Siedlung. Das Feuer brach in einer Wohnung in der Pavia-Straße aus und breitete sich rasch auf die oberen Stockwerke aus. Hauptursache für die schnelle Ausbreitung waren sehr starker Wind und die Dachkonstruktion aus Holz und Schilf. Die Rettungskräfte entschieden sofort zur Evakuierung des gesamten Gebäudes und umliegender Objekte, was mehrere Dutzend Personen betraf. Die Feuerwehrleute betonten, dass die Flammen spektakuläre Höhen erreichten, was bei den Anwohnern Entsetzen auslöste. Die Rettungssanitäter leisteten sechs Personen im Alter von 41 bis 73 Jahren Hilfe. Unter den Betroffenen befanden sich vier Männer und zwei Frauen, bei denen Symptome einer toxischen Rauchinhalation diagnostiziert wurden. Glücklicherweise erlitt niemand lebensbedrohliche Verletzungen. Dieses Viertel, früher als José-Antonio-Siedlung bekannt, ist derzeit Gegenstand eines umfassenden Revitalisierungsplans der Generalitat Valenciana. Diese Investition zielt auf die Modernisierung der vernachlässigten sozialen Infrastruktur ab, die seit Jahrzehnten mit Ausgrenzungsproblemen kämpft. Die Miguel-Hernández-Siedlung in Alicante ist ein Relikt der Nachkriegsstadtplanung, ursprünglich als Sozialwohnsiedlung konzipiert. Über die Jahre verfiel das Gebiet und wurde zu einer Enklave der Vernachlässigung im Herzen der sich entwickelnden, modernen Metropole. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass die direkte Ursache für den Brandausbruch ein defekter Elektroheizkörper gewesen sein könnte. Dieser Vorfall hat erneut die Diskussion über das Tempo der Modernisierungsarbeiten in den ärmsten Stadtteilen entfacht. Die lokalen Behörden kündigten detaillierte technische Inspektionen in den erhaltenen Wohnungen an, um sicherzustellen, dass die Bewohner sicher in ihre Häuser zurückkehren können. Darüber hinaus wurde den betroffenen Familien vorübergehende Unterkunft angeboten, da viele Wohnungen aufgrund der durch das Feuer und das bei den Löscharbeiten verwendete Wasser verursachten Schäden derzeit nicht nutzbar sind.