Am Sonntag und Montag wird ein starker Sturm vom Typ Nor'easter die Atlantikküste von Washington bis Boston treffen. Etwa 80 Millionen Einwohner der mittelatlantischen und nordöstlichen US-Bundesstaaten müssen mit mäßigen bis extremen Beeinträchtigungen rechnen. Lokal könnten über 30 cm Schnee fallen, und an der Küste könnten Blizzard-Bedingungen sowie küstennahe Überschwemmungen auftreten.

Starker Nor'easter am Sonntag

Am Sonntag und Montag wird die Region von Washington bis Boston von einem starken Sturm getroffen. Es werden Schneefälle, starke Winde und erhebliche Reisebeeinträchtigungen prognostiziert.

Ergiebige Schneefälle

An einigen Stellen könnten über 30 cm (ein Fuß) Schnee fallen. Einige Zentimeter sind im Raum New York und Neuengland möglich. Die Niederschläge werden von Sonntag bis Montagnacht andauern.

Blizzard-Bedingungen und Überschwemmungen

Der Sturm könnte Blizzard-Bedingungen mit starken Winden bringen und die Sicht einschränken. Entlang der Küste von Delaware bis Cape Cod drohen auch küstennahe Überschwemmungen.

Rasche Intensivierung

Der Sturm könnte eine rasche Intensivierung (Bombogenese) durchlaufen, wenn er sich ausreichend nahe der Küste schnell verstärkt. Die endgültige Niederschlagssumme hängt vom genauen Zugweg und der Stärke des Systems ab.

In den kommenden Tagen erwartet die nordöstlichen und mittelatlantischen Bundesstaaten der USA eine ernsthafte Bewährungsprobe des Winterwetters. Nach neuesten Prognosen bildet sich am Sonntag, dem 22. Februar, vor der Küste der Mittelatlantikregion ein starker Sturm, der sich dann nach Norden verlagert und den dicht besiedelten Korridor von Washington über New York bis Boston beeinflussen wird. Dieses System, das als Nor'easter klassifiziert wird, entsteht durch das Aufeinandertreffen von warmer, feuchter Luftmasse aus dem Golf von Mexiko mit kalter Luft aus Kanada. Die Hauptgefahr sind ergiebige Schneefälle. Prognosemodelle deuten darauf hin, dass die Schneesumme lokal über 30 Zentimeter erreichen könnte, was einem Fuß Schnee entspricht. In der Metropolregion Washington D.C. und New York werden einige Zentimeter Schnee erwartet, wobei die Details von der genauen Zugbahn des Tiefdruckgebiets abhängen. Begleitet wird dies von starken, böigen Winden, die in Kombination mit den Niederschlägen Blizzard-Bedingungen schaffen können – heftige Schneestürme mit extrem eingeschränkter Sicht. Zudem besteht entlang der Küste vom Bundesstaat Delaware bis Cape Cod in Massachusetts das Risiko von küstennahen Überschwemmungen, verursacht durch stürmisches Wetter. Schätzungsweise könnten etwa 80 Millionen Einwohner der genannten Regionen die Auswirkungen des Sturms spüren, mit Beeinträchtigungen im Straßen- und Luftverkehr. Nor'easter sind häufige Wetterphänomene an der Ostküste der USA, besonders in der Zeit von Oktober bis April. Einer der berühmtesten und verheerendsten war der sogenannte Blizzard of '78, der 1978 Neuengland völlig lahmlegte, stellenweise über einen Meter Schnee brachte und Dutzende Todesopfer forderte. Meteorologen betonen, dass das endgültige Bild der Lage noch unsicher ist. Ein entscheidender Faktor wird sein, ob und wie schnell der Sturm den Prozess der Bombogenese durchläuft, also des rapiden Druckabfalls in seinem Zentrum. „Details are still coming together, but a couple inches could fall as a powerful storm intensifies off the Mid-Atlantic coast.” (Die Details werden noch klarer, aber ein paar Zentimeter könnten fallen, wenn sich der starke Sturm vor der Küste der Mittelatlantikregion verstärkt.) — Capital Weather Gang Wenn dies nahe der Küste geschieht, werden die Niederschläge ergiebiger sein. Andernfalls, wenn das Tiefdruckzentrum weiter östlich bleibt, könnten die Auswirkungen milder ausfallen. Experten der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) und anderer Zentren überwachen die Entwicklung. In der Zwischenzeit kann die Region am Freitag und Samstag vor dem Sturm mit mildem und relativ warmem Wetter mit Temperaturen bis zu 10-15 Grad Celsius rechnen, was Vorbereitungen auf die kommenden winterlichen Beeinträchtigungen ermöglicht.

Mentioned People

  • Ben Noll — Meteorologe, Mitautor von Prognosen für The Washington Post
  • Ashton Robinson Cook — Meteorologe, erwähnt im Zusammenhang mit der Sturmprognose