In der spanischen Stadt Manlleu bei Barcelona hat sich ein tragischer Brand ereignet, bei dem fünf Teenager im Alter von 14 bis 18 Jahren ums Leben kamen. Das Feuer brach am Montagabend in einem kleinen Abstellraum auf dem Dach eines fünfstöckigen Wohnblocks aus. Die Opfer, Schüler örtlicher Schulen, nutzten den Ort als Treffpunkt. Ermittler untersuchen die Ursachen der schnellen Ausbreitung des Feuers und nennen Rauchvergiftung als Haupttodesursache.
Tod von fünf jungen Personen
Die Opfer sind Teenager im Alter von 14 bis 18 Jahren, die infolge einer Rauchvergiftung in einem verschlossenen Abstellraum auf dem Dach des Gebäudes starben.
Unsachgemäße Nutzung des Abstellraums
Der Raum mit einer Fläche von 8 Quadratmetern wurde inoffiziell als Treffpunkt genutzt, obwohl es an angemessenen Sicherheitsvorkehrungen mangelte.
Schneller Einsatz der Rettungskräfte
Die Feuerwehr mit 13 Einheiten löschte das Feuer in 30 Minuten, konnte aber die auf dem Dach eingeschlossenen Jugendlichen nicht retten.
Das tragische Ereignis ereignete sich am Montag gegen 21:10 Uhr in der katalanischen Stadt Manlleu. Das Feuer erfasste einen kleinen Abstellraum von nur acht Quadratmetern auf dem Dach des Wohnblocks in der Montseny-Straße 66. Laut Angaben der Mossos d'Esquadra diente der Raum, obwohl offiziell ein Abstellraum, einer Gruppe Jugendlicher als Ort regelmäßiger Treffen. Nachbarn bestätigen, dass die Haustür stets offen stand, was den Teenagern freien Zugang zum Dach ermöglichte. Der Löschangriff, an dem 13 Feuerwehreinheiten beteiligt waren, dauerte knapp eine halbe Stunde, doch für die Personen im Inneren kam die Hilfe zu spät. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Ursache der Tragödie die plötzliche Entzündung eines Gegenstands in dem engen Raum war, was zu einer schnellen Verrauchung und Intoxikation der Opfer führte. Neben den fünf Todesopfern erlitten vier Personen leichte Verletzungen. Seit den 90er Jahren kämpft Katalonien mit dem Problem der illegalen Umnutzung von Abstellräumen zu Wohn- oder Sozialzwecken, was regelmäßig zu Verstößen gegen Brandschutzvorschriften in dicht bebauten städtischen Gebieten führt.Die Tragödie löste große Betroffenheit in der lokalen Gemeinschaft aus. Die Opfer waren Schüler zweier nahegelegener Einrichtungen: des Institut Antoni Pous und des Institut del Ter. Die Stadtverwaltung beschloss, den Unterricht auszusetzen und psychologische Unterstützung für die Mitschüler der Verstorbenen bereitzustellen. Es handelt sich um einen der tragischsten Brände in der Region seit Jahrzehnten, was lokale Medien zu Vergleichen mit den größten Baustellenkatastrophen in der jüngeren Geschichte Kataloniens veranlasste. „Diese Tragödie hätte jeden treffen können. Die Tür unten war 24 Stunden am Tag offen, und sie behandelten diesen Abstellraum wie ihr eigenes Lokal.” — Nachbar der Opfer5 — Teenager starben bei Brand in ManlleuAblauf der Katastrophe in Manlleu: 16. Februar, 21:10 — Brandmeldung; 16. Februar, 21:41 — Löschung des Feuers; 17. Februar, morgens — Unterrichtsausfall; 17. Februar, 14:40 — Vorläufige ErmittlungsergebnisseAusmaß der Tragödie in Manlleu: Anzahl der Todesopfer: 0 (Standardnutzung) → 5 (Teenager im Alter von 14-18 Jahren); Zweck der Räumlichkeit: Mieterabstellraum → Treffpunkt/SozialraumMedien konzentrieren sich auf die Tragödie der Jugend und mangelnde Aufsicht über die Sicherheit in Sozialbauten der Region. | Es wird die Frage der Verantwortung der Hausverwaltungen für weit geöffnete Haustüren und mangelnde Kontrolle über Gemeinschaftsflächen betont.