Das 48. Derby von Dreistadt endete mit einem 2:2-Unentschieden, obwohl Arka Gdynia zur Halbzeit mit zwei Toren in Führung lag. Das Spiel im Stadion Miejski in Gdynia lieferte den Fans enorme Emotionen, gekrönt von einem Schiedsrichterskandal in der Nachspielzeit. Die Entscheidung des Schiedsrichters Tomasz Raczkowski, ein Tor der Gastgeber nach einer VAR-Intervention nicht anzuerkennen, löste einen Sturm in der Fußballwelt aus und überschattete den sportlichen Aspekt der Veranstaltung, der auf einem außergewöhnlich hohen technischen Niveau stand.
Dramatischer Spielverlauf
Arka führte zur Halbzeit 2:0, doch Lechia schaffte es in der zweiten Halbzeit, das Spiel auszugleichen, und die Derby endeten mit einem 2:2-Unentschieden.
VAR-Kontroverse in der Schlussphase
Ein nicht anerkanntes Tor für Arka in der Nachspielzeit löste einen Skandal und scharfe Proteste von Trainer Dawid Szwarga aus.
Rekordkulisse
Das Spiel zog trotz der Abwesenheit einer organisierten Gästefangruppe eine Rekordzahl von Zuschauern auf die Tribünen.
Das Freitagsspiel zwischen Arka Gdynia und Lechia Gdańsk wird sicherlich als eines der dramatischsten Duelle der pommerschen Rivalen in die Geschichte eingehen. Die Gdynianer begannen das Spiel mit außergewöhnlichem Einsatz und dominierten den Gegner in jedem Element des Fußballhandwerks. Zur Halbzeit führten die Gastgeber 2:0, und das Highlight des Spiels war ein phänomenales Tor eines jungen Mittelfeldspielers, das die versammelten Tribünenfans verblüffte. Es schien, als sei das Schicksal des Spiels bereits besiegelt, doch die zweite Halbzeit brachte eine radikale Veränderung des Spielbildes. Lechia, trotz der Schwächung durch das Fehlen eigener Anhänger im Gästesektor, schaffte es, den Rückstand dank Entschlossenheit und Fehlern in der Abwehr von Arka aufzuholen. Die Rivalität zwischen Arka Gdynia und Lechia Gdańsk reicht bis ins Jahr 1964 zurück und gilt als eine der prestigeträchtigsten und angespanntesten im polnischen Fußball. Seit Jahrzehnten spalten diese Duelle die Region Pommern und wecken enormes Interesse, nicht nur im sportlichen, sondern auch im gesellschaftlichen Bereich.Die größten Emotionen riefen jedoch die Ereignisse in der Schlussphase des Spiels hervor, als Arka ein Tor erzielte, das ihr einen historischen Sieg hätte sichern können. Schiedsrichter Tomasz Raczkowski erkannte den Treffer zunächst an, doch nach einer langen Analyse des VAR annullierte er das Tor, da er ein Foul in einer früheren Phase der Aktion sah. Diese Entscheidung traf auf die Wut des Trainerstabs der Gastgeber. Trainer Dawid Szwarga verwendete in der Pressekonferenz sehr deutliche Worte und bezeichnete die Situation als in einer professionellen Liga nicht akzeptabel. Die Spieler aus Gdyni deuteten direkt an, dass die Technologie statt zu helfen, Chaos stiftet und die Ergebnisse des sportlichen Wettbewerbs verzerrt. „To jest śmierdząca sytuacja, która nie powinna mieć miejsca w profesjonalnej lidze.” (Das ist eine stinkende Situation, die in einer professionellen Liga keinen Platz haben sollte.) — Trainer von Arka Gdynia Im Schatten der Derby-Emotionen liefen die Vorbereitungen für andere wichtige Ereignisse im polnischen Sport. Die Medien berichteten über den bevorstehenden Handball-Gipfel in Płock und über Fortschritte bei der Rehabilitation von Schlüsselspielern von Lech Poznań. Doch die Ereignisse in Gdyni, gekrönt von einer Rekordkulisse und ungewöhnlicher Spannung, dominierten die Schlagzeilen der nationalen Sportpresse. Das Unentschieden, obwohl vom Trainer von Lechia als gerecht bezeichnet, hinterließ in Gdyni ein Gefühl großer Ungerechtigkeit, das sicherlich noch Wochen der Ekstraklasa-Saison nachhallen wird.
Mentioned People
- Dawid Szwarga — Trainer von Arka Gdynia, kritisierte die Schiedsrichterentscheidungen nach dem Spiel.
- Tomasz Raczkowski — Hauptschiedsrichter des Derby von Dreistadt, verantwortlich für die kontroverse VAR-Entscheidung.
- Karol Nawrocki — Politiker und Aktivist, dessen Anwesenheit beim Spiel Gegenstand von Medienspekulationen war.