Die Januar-Inflationsdaten für Deutschland zeigten einen Anstieg des Verbraucherpreisindex auf 2,1 Prozent im Jahresvergleich. Das Statistische Bundesamt bestätigte vorläufige Schätzungen und wies auf deutlichen Preisdruck im Lebensmittel- und Dienstleistungssektor hin. Obwohl der Energiepreisrückgang um 1,7 Prozent den allgemeinen Lebenskostenanstieg etwas dämpfte, wurden teurere Lebensmittel wie Schokolade oder Obst zu einem Hauptproblem für Verbraucher zu Beginn des Jahres 2026.
Anstieg des Hauptindex
Die Inflation in Deutschland stieg im Januar 2026 auf 2,1%, was vom Statistischen Bundesamt bestätigt wurde.
Lebensmittelpreise als Treiber der Teuerung
Nahrungsmittel verteuerten sich um 2,1%, wobei der Preis für Schokolade um 21% und für Fleisch um fast 15% stieg.
Sinkende Energie- und Milchproduktpreise
Die Energiekosten sanken um 1,7%, und der Butterpreis fiel um rekordverdächtige 33%, was den allgemeinen Anstieg des Index dämpfte.
Druck im Dienstleistungssektor
Dienstleistungen verteuerten sich um 3,2%, was unter anderem auf höhere Bahnticketpreise und Arbeitskosten zurückzuführen war.
Der Januar-Inflationsindex in Deutschland stieg auf 2,1 Prozent, was eine merkliche Beschleunigung im Vergleich zu 1,8 Prozent im Dezember darstellt. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigte, dass der Haupttreiber der Teuerung starke Preiserhöhungen bei Lebensmitteln waren. In dieser Kategorie wurde ein Anstieg von 2,1 Prozent im Jahresvergleich verzeichnet, während die Dynamik einen Monat zuvor nur 0,8 Prozent betrug. Besonders belastend für die Verbraucherbudgets erwiesen sich die Preise für Schokolade, die um 21 Prozent stiegen, und Rindfleisch, dessen Preis um fast 15 Prozent zulegte. Zudem blieben die Dienstleistungspreise auf hohem Niveau und stiegen um 3,2 Prozent, was teilweise auf höhere Kosten im öffentlichen Verkehr zurückzuführen war. Trotz des allgemeinen Aufwärtstrends brachten die Energiepreise etwas Erleichterung, da sie im Durchschnitt um 1,7 Prozent sanken. Rekordrückgänge betrafen den Milchproduktemarkt – der Butterpreis fiel um bis zu 33 Prozent im Jahresvergleich, und Kartoffeln wurden um 10 Prozent billiger. Destatis weist jedoch darauf hin, dass der monatliche Preisanstieg zwischen Dezember und Januar 0,1 Prozent betrug, was auf eine anhaltende Inflationsdruck trotz günstigerer Energiequellen hindeutet. Der Anstieg der Kraftstoff- und Lebensmittelpreise wirkte sich direkt auf den Rückgang der realen Kaufkraft deutscher Haushalte zu Beginn des neuen Fiskaljahres aus. Die deutsche Wirtschaft ist historisch durch eine hohe Sensibilität für Preisstabilität gekennzeichnet, was auf die traumatischen Erfahrungen mit der Hyperinflation in den 1920er Jahren zurückgeht. Seit der Einführung des Euro im Jahr 1999 gelten Deutschland als Hauptpfeiler der monetären Stabilität in der Eurozone. „Nahrungsmittel verteuerten sich im Januar stärker als in den vorangegangenen Monaten. Die Lebensmittelpreise stiegen im Januar stärker als in den vorherigen Monaten.” — Ruth Brand Analysten weisen darauf hin, dass der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der nach der Methodologie der Europäischen Union berechnet wird, einen Stand von 2,0 Prozent erreichte. Dies entspricht dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank, obwohl der Aufwärtstrend bei Ökonomen gewisse Besorgnis hervorruft. Teurere Transportkosten, einschließlich des Preisanstiegs für das beliebte Deutschlandticket, und die anhaltende Preisdynamik im Dienstleistungssektor deuten darauf hin, dass der Kampf gegen die Inflation in der größten Volkswirtschaft Europas noch nicht beendet ist. Verbraucher müssen sich auf weiteren Preisdruck einstellen, insbesondere im Bereich verarbeiteter Produkte und zeitintensiver Dienstleistungen. 2,1% — betrug die Jahresinflation in Deutschland im JanuarVeränderung der Inflation in Deutschland (Jahresvergleich): 2025-10: 2.3, 2025-11: 2.3, 2025-12: 1.8, 2026-01: 2.1Preisänderungen ausgewählter Produkte (Januar 2026): Schokolade: -2% (Rückgang) → +21% (Anstieg); Butter: Standardpreis → -33% (Rückgang); Obst: +3% → +6,1%Liberale Medien betonen den Einfluss teurer Dienstleistungen und Lebensmittel auf die Ärmsten und deuten auf die Notwendigkeit sozialer Unterstützung hin. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Rolle der Staatsausgaben und Energiepreise bei der Förderung monetärer Instabilität.
Mentioned People
- Ruth Brand — Präsidentin des Statistischen Bundesamtes Deutschlands (Destatis).