Sogar 96 % der mittleren und großen Unternehmen in Polen analysieren digitale Risiken vor der Implementierung von auf künstlicher Intelligenz basierenden Tools. Die dritte Auflage des EY-Reports beweist, dass Investitionen in den IT-Schutz frühere Ankündigungen der Geschäftsleitungen einzuholen beginnen. Obwohl Sicherheitsbedenken bezüglich Daten für 39 % der Unternehmen die größte Implementierungshürde bleiben, stieg der Anteil der Firmen, die KI aktiv in der Cyberabwehr einsetzen, innerhalb eines Jahres auf 40 %.

Allgemeine Risikoanalyse

Nahezu 96% der mittleren und großen Unternehmen in Polen überprüfen Cyberrisiken, bevor sie Systeme künstlicher Intelligenz in ihren Strukturen implementieren.

Anstieg der Aufwendungen für Schutz

Der Anteil der Unternehmen, die KI für den digitalen Schutz nutzen, stieg innerhalb eines Jahres um 12 Prozentpunkte und erreichte im Jahr 2025 ein Niveau von 40%.

Implementierungshindernisse

Für 39% der befragten Unternehmen ist gerade die Sicherheit das Haupthindernis, das Technologiemangel sowie regulatorische Probleme übertrifft.

Die polnische Wirtschaft zeigt eine wachsende Reife im Umgang mit technologischen Innovationen, was die Ergebnisse der neuesten Studie EY mit dem Titel „Wie polnische Unternehmen KI implementieren” bestätigen. Derzeit unterzieht fast jede bedeutende Organisation im Land – genau 96 % der Befragten – Sicherheitsfragen einer Überprüfung, bevor Systeme auf Basis von künstlicher Intelligenz in Betrieb genommen werden. Dies ist ein deutliches Signal, dass die Phase der unkritischen Faszination für die neue Technologie einer pragmatischen Risikobewertung und einem verantwortungsvollen Management der kritischen Unternehmensinfrastruktur gewichen ist. Trotz des weit verbreiteten Bewusstseins für Gefahren stellen Cybersicherheitsfragen weiterhin das größte Hindernis im Digitalisierungsprozess dar. Für 39 % der Unternehmen ist die Sorge vor Datenlecks oder Hackerangriffe der entscheidende Faktor, der Investitionen hemmt. Zu anderen wesentlichen Hindernissen gehören technologische Schwierigkeiten (34 %), regulatorische Unsicherheit (32 %) sowie prozessuale und organisatorische Herausforderungen. Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Nutzung von KI als Verteidigungswerkzeug dynamisch zunimmt. Innerhalb von nur zwölf Monaten stieg der Anteil der Unternehmen, die Algorithmen zum Schutz ihrer eigenen IT-Ressourcen einsetzen, um 12 Prozentpunkte und erreichte ein Niveau von 40 %, während er ein Jahr zuvor nur bei 28 % lag. Die Anfänge moderner Cybersicherheit im Geschäftsleben reichen bis in die 1970er Jahre und die Entstehung des Creeper-Virus zurück, was die Entwicklung der ersten Antivirenprogramme erzwang. Seitdem ist der Kampf zwischen Sicherheitsentwicklern und Hackern zu einem digitalen Wettrüsten geworden, in dem autonome Mechanismen nun eine Schlüsselrolle zu spielen beginnen. Experten betonen, dass der polnische Markt an einem Wendepunkt angelangt ist, an dem die tatsächlichen finanziellen Aufwendungen für eine sichere Implementierung von Systemen den früher gemachten Ankündigungen entsprechen. Unternehmer verstehen zunehmend, dass KI nicht nur eine Chance zur Kostenoptimierung, sondern auch neue Angriffsvektoren darstellt, die einen modernen Schutzschild erfordern. Der zeitgenössische Ansatz geht davon aus, dass Cybersicherheit kein Add-on, sondern ein integraler Bestandteil der Architektur jeder IT-Lösung ist, insbesondere solcher, die auf maschinellem Lernen basieren. Hindernisse bei der KI-Implementierung in polnischen Unternehmen: Sicherheitsbedenken: 39, Technologische Schwierigkeiten: 34, Regulatorische Unsicherheit: 32 40% — der Unternehmen setzt bereits KI im Cyberschutz ein