Der deutsche Alpinskifahrer Alexander Vogt hat sich kurz vor dem dort geplanten Weltcup in Garmisch-Partenkirchen bei einem Slalomtraining eine schwere Verletzung zugezogen. Untersuchungen bestätigten einen Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie, was für ihn ein vorzeitiges Ende der Saison 2025/2026 bedeutet. Der 26-jährige Athlet, der in dieser Saison erstmals ein Weltcup-Podium erreichte, muss sich nun einer Operation und einer langen Rehabilitation unterziehen und verpasst unter anderem die Weltmeisterschaften im März in Oslo. Die Verletzung ist ein schwerer Schlag für das deutsche Skiteam vor den Heimrennen.
Verletzung beim Slalomtraining
Alexander Vogt zog sich am Donnerstag, den 26. Februar, eine Verletzung des linken Knies bei einem Slalomtraining auf der Olympia-Piste Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen zu. Der Sturz ereignete sich im zweiten Durchgang, und Vogt konnte die Fahrt nicht aus eigener Kraft fortsetzen.
Diagnose: gerissenes Kreuzband
Eine in München durchgeführte Magnetresonanztomographie bestätigte einen vollständigen Riss des vorderen Kreuzbands (ACL) im linken Knie. Die Verletzung erfordert eine Operation, was die Wettkampfsaison 2025/2026 für den Athleten definitiv beendet.
Verpassen von Schlüsselereignissen
Vogt wird nicht beim für das Wochenende geplanten Weltcup in Garmisch (Riesenslalom und Slalom) und auch nicht bei den Weltmeisterschaften im März in Oslo starten. Dies ist für ihn besonders schmerzhaft, da er in dieser Saison erstmals auf einem Weltcup-Podium stand.
Reaktion des Athleten und des Verbands
Vogt äußerte tiefes Bedauern und betonte, dass die Verletzung in einem Moment guter Form und vor Heimrennen kam. Der Deutsche Skiverband (DSV) erklärte seine Unterstützung während des Behandlungs- und Rehabilitationsprozesses.
Konsequenzen für das deutsche Team
Der Verlust von Vogt, derzeit der beste deutsche Slalomfahrer, schwächt die Chancen des Teams in Mannschaftswettbewerben und im Rennen um den Nationenpokal. Dies stellt ein ernsthaftes taktisches Problem für die Trainer im Saisonfinale dar.
Der deutsche Alpinskifahrer Alexander Vogt hat die Saison 2025/2026 aufgrund einer schweren Knieverletzung vorzeitig beendet. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, den 26. Februar, während eines Slalomtrainings auf der Olympia-Piste Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen. Im zweiten Durchgang stürzte Vogt und zog sich eine Verletzung des linken Knies zu, ohne in der Lage zu sein, aus eigener Kraft weiterzufahren. Sofortige bildgebende Untersuchungen, einschließlich einer in einer Münchner Klinik durchgeführten MRT, bestätigten die schlimmsten Befürchtungen – einen vollständigen Riss des vorderen Kreuzbands (ACL). Diese Diagnose bedeutet die Notwendigkeit einer Operation und einer monatelangen Rehabilitation, was den 26-jährigen Sportler von allen verbleibenden Starts der Saison ausschließt. Die Verletzung ist besonders schmerzhaft aufgrund des Zeitpunkts – Vogt sollte am kommenden Wochenende beim Weltcup in Garmisch-Partenkirchen im Riesenslalom und Slalom starten. Dies waren für ihn besonders wichtige Heimrennen. Darüber hinaus wird ihn die Verletzung von der Teilnahme an den Weltmeisterschaften im März in Oslo ausschließen, die den Höhepunkt der Saison für jeden Alpinskifahrer darstellen. Vogt, der für den SC Partenkirchen startet, erlebte in dieser Saison einen Durchbruch – im Januar stand er in der slowenischen Kranjska Gora erstmals in seiner Karriere auf einem Weltcup-Podium und belegte den dritten Platz im Slalom. In der Gesamtwertung des Weltcups belegte er vor der Verletzung den 24. Platz und war gleichzeitig der beste deutsche Slalomfahrer. Das vordere Kreuzband (ACL) ist eine der häufigsten und schwersten Verletzungen im Wintersport, insbesondere im alpinen Skisport, wo hohe Geschwindigkeiten und abrupte Richtungswechsel das Kniegelenk belasten. Die Standardzeit für die Rückkehr zur vollen Belastbarkeit nach einer solchen Verletzung und einer Kreuzbandrekonstruktion beträgt sechs bis neun Monate, was in der Regel den Verlust einer gesamten folgenden Wettkampfsaison bedeutet. In der Geschichte des Skisports kämpften viele erfolgreiche Athleten wie Lindsey Vonn oder Hermann Maier mit ähnlichen Verletzungen, die ihre Karrieren erheblich beeinflussten. Die Reaktion des Sportlers selbst, die in einer Erklärung des Deutschen Skiverbands (DSV) übermittelt wurde, war voller Enttäuschung. „Das ist wirklich sehr bitter. Ich fühle mich so gut vorbereitet und war in so guter Form. Es tut besonders weh, dass ich gerade vor unserem Heim-Weltcup in Garmisch eine solche Nachricht verkraften muss”, sagte Vogt. Er versicherte auch, alles zu tun, um so schnell wie möglich zurück auf die Piste zu kommen. Der DSV seinerseits erklärte seine volle Unterstützung für den Athleten im bevorstehenden, schwierigen Prozess der Behandlung und Rehabilitation. Vogts Verletzung hat auch eine taktische Dimension für die deutsche Nationalmannschaft. Als führender Slalomfahrer war Vogt ein Schlüsselspieler in Teamwettbewerben und ein wichtiger Punktesammler im Rennen um den Nationenpokal. Seine Abwesenheit wird in der Endphase der Saison spürbar sein. In deutschen Medien wurde die Ironie des Schicksals betont – die Verletzung in Garmisch, einem Ort, der für ihn eine Arena des Erfolgs hätte sein sollen, wurde zum Ort des Saisonendes. In den kommenden Tagen werden Details zum Operationszeitpunkt und zum Rehabilitationsplan erwartet.
Mentioned People
- Alexander Vogt — deutscher Alpinskifahrer, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat