Polen erlebt zu Beginn des März einen abrupten Temperaturanstieg, wobei die Temperaturen lokal fast 20 Grad Celsius erreichen. Während die sonnige Witterung und der günstige Biomet-Wert die Bewohner erfreuen, bringt der plötzliche Wetterumschwung Herausforderungen mit sich: von Tauwetter, das die Ernte bedroht, bis hin zu einem großen Heizungsnetzausfall in Breslau, der Tausende Menschen ohne Heizung ließ. Straßendienste im ganzen Land beginnen mit den nachwinterlichen Reparaturen der durch Frost beschädigten Fahrbahnoberflächen.

Rekordtemperaturen im Februar

Die Thermometerwerte in ganz Polen nähern sich 20 Grad Celsius, was für diese Jahreszeit ein extremes Ergebnis ist.

Heizungskrise in Breslau

Ein großer Netzausfall hat Tausende Bewohner Breslaus in einem entscheidenden Moment des Wetterwechsels ohne Heizung und Warmwasser gelassen.

Eisbrecher-Einsatz auf der Weichsel

Die Wasserdienste setzen das Zerkleinern von Eis fort, um Stauungen zu verhindern, die durch plötzliches Tauwetter und Wasseranstieg entstehen könnten.

Straßenreparaturen im ganzen Land

Straßenarbeiter in Lublin und Breslau haben begonnen, die nach den Winterfrösten entstandenen Schlaglöcher zu flicken, was zu Verkehrsbehinderungen führt.

Der letzte Tag im Februar 2026 geht in die meteorologischen Chroniken als außergewöhnlich warm ein, mit Temperaturen, die eher für den Vollfrühling als für das Winterende typisch sind. Die Meteorologen berichten von lokalen Wärmerekorden und weisen darauf hin, dass die Temperatur in einigen Regionen 19 Grad Celsius überschritten hat. Diese Situation, obwohl sie den Wochenend-Freizeitplänen zuträglich ist, bringt eine Reihe von infrastrukturellen und landwirtschaftlichen Komplikationen mit sich. In Breslau kam es zu einem schweren Ausfall einer Fernwärmeleitung, was in Verbindung mit den vorherigen Frostperioden zur Abschaltung der Warmwasserversorgung und Heizung für einen erheblichen Teil der Einwohner führte. Die technischen Dienste arbeiten an der Behebung des Defekts, doch das Ausmaß des Problems ist für diesen Teil der Stadt beispiellos. Das plötzliche Tauwetter ist auch im Agrarsektor Anlass zur Sorge geworden. Experten weisen darauf hin, dass die Feuchtigkeit aus dem schmelzenden Schnee zwar für die Vegetation erwünscht ist, stehendes Wasser auf den Feldern jedoch zum "Ersticken" der Winterungen führen kann. Die besten Bedingungen werden in der Woiwodschaft Heiligkreuz gemeldet, wo der schneereiche Winter für einen angemessenen Wärmeschutz sorgte und die derzeitige Erwärmung kontrolliert verläuft. Gleichzeitig sind auf der Weichsel noch Eisbrecher im Einsatz, deren Aufgabe es ist, Eisschollen zu zerkleinern und die Bildung von Eisstauungen zu verhindern, die bei einem plötzlichen Wasseranstieg die Hochwassersicherheit der Region Masowien gefährden könnten. In Städten wie Lublin oder Breslau haben umfangreiche Straßenreparaturmaßnahmen begonnen. Die nachwinterlichen Schäden an der Fahrbahnoberfläche erfordern sofortiges Eingreifen, was mit zahlreichen Verkehrsbehinderungen verbunden ist, u.a. auf wichtigen Hauptverkehrsadern Breslaus. In Gdynia beklagen sich die Bewohner hingegen über Verzögerungen bei der Frühlingsreinigung der Straßen, die erst für April geplant ist. Ärzte appellieren an wetterfühlige Personen, vorsichtig zu sein, da ein so abrupter Übergang von Winter- zu Frühlingsbedingungen bei Meteopathen negative Reaktionen hervorrufen kann. Der Februar war in Polen historisch gesehen der unberechenbarste Monat, mit extremen Frösten bis zu -30 Grad (wie im Jahr 1929) oder plötzlichen Tauperioden, die wiederholt zu Eisstau-Hochwassern an den Hauptflüssen des Landes führten. „Było prawie 20 stopni, a to jeszcze nie koniec” (Es waren fast 20 Grad, und das ist noch nicht das Ende) — Meteorologe TVN24 Die meisten Medien konzentrieren sich auf die positiven Aspekte des sonnigen Wochenendes, indem sie den regionalen Tourismus fördern, während die Lokalmedien stärker auf lästige Ausfälle und den schlechten Zustand der Infrastruktur nach dem Winter eingehen.

Perspektywy mediów: Die Medien heben die Vorteile der Erwärmung hervor und ermutigen zu Aktivitäten im Freien sowie zum Besuch von Sehenswürdigkeiten. Die Lokalzeitungen konzentrieren sich auf Vernachlässigungen in der Straßeninfrastruktur und Ausfälle in den Heizungsnetzen.