Olympique Marseille spielte gegen den RC Straßburg 2:2 und verspielte dabei eine Zwei-Tore-Führung in der Nachspielzeit. Das Spiel fand im Schatten der jüngsten Krise statt, nach der Entlassung von Trainer Roberto De Zerbi und einer schmerzhaften Niederlage gegen Paris Saint-Germain. Die Fans auf dem Stade Vélodrome organisierten Proteste gegen die Mannschaft, und Interimscoach Jacques Abardonado räumte ein, dass das Team in einer enormen psychologischen und sportlichen Krise steckt.

Erneut Punkte in der Nachspielzeit verspielt

Trotz einer 2:0-Führung nach Toren von Greenwood und Gouiri spielte Marseille nur 2:2 und kassierte ein Tor in den letzten Minuten.

Abschied von Roberto De Zerbi

Der Klub trennte sich von dem italienischen Trainer nach der 0:5-Niederlage gegen PSG. Das Team wurde vorübergehend von Jacques Abardonado betreut.

Fanproteste im Vélodrome

Die Anhänger boykottierten den Spielbeginn und zeigten feindselige Transparente, um ihre Unzufriedenheit mit der Haltung von Vereinsführung und Spielern auszudrücken.

Die Situation bei Olympique Marseille wird immer dramatischer. Nach der Entlassung von Trainer Roberto De Zerbi spielte die Mannschaft unter Interimscoach Jacques Abardonado nur 2:2 gegen RC Straßburg und verspielte eine 2:0-Führung nach Toren von Mason Greenwood und Amine Gouiri. Das Spiel wurde von Protesten der Fans überschattet, die die ersten 15 Minuten boykottierten. Abardonado sagte nach dem Spiel, das Team sei "in großen Schwierigkeiten". Marseille ist in der Ligue 1 auf den vierten Platz abgerutscht und sucht dringend einen neuen Trainer. Die Statistik zeigt, dass Marseille in dieser Saison europaweit die meisten Punkte in den letzten Spielminuten verloren hat. Olympique Marseille ist der einzige französische Verein, der die Champions League gewonnen hat (1993). Seit Jahren kämpft der Klub mit emotionaler Instabilität der Fans und häufigen Trainerwechseln. Die Atmosphäre im Stadion war extrem feindselig. Die Ultras verließen die Tribünen für die ersten 15 Minuten, und es wurden Transparente gegen die Mannschaft und die Vereinsführung gezeigt. Die Ligue 1 stellt die Ambitionen des Klubs aus Südfrankreich derzeit brutal in Frage. Marseille ist auf Platz vier abgerutscht und hat Lyon überholt. Die Vereinsführung sucht intensiv nach einem festen Nachfolger für De Zerbi, um die Saison und die Chancen auf europäische Pokale zu retten. Das Team ist vielleicht nicht krank, aber es befindet sich definitiv in großen Schwierigkeiten. Die Spieler sind psychologisch von dem beeinflusst, was um den Verein herum passiert. Die Probleme beschränken sich nicht auf die letzte Woche. Der Verein verzeichnete in letzter Zeit eine Serie von Remis gegen theoretisch schwächere Gegner wie Paris FC oder Angers. Die fehlende Stabilität in der Form und sich wiederholende Fehler in der Abwehr in den Schlussphasen der Spiele deuten auf tiefgreifende Probleme mit der Konzentration und der mentalen Vorbereitung der Spieler hin. Die kommenden Tage werden entscheidend für die sportliche Zukunft auf dem Stade Vélodrome sein. So viele Punkte hat Marseille in den Schlussphasen der Spiele verloren [{"strona1": "Olympique Marseille", "strona2": "RC Straßburg", "wynik1": 2, "wynik2": 2}] Französische Sportmedien konzentrieren sich auf den Prestigeverlust des Vereins und die Personalentscheidungen unter De Zerbi. | Konservative Kommentatoren betonen den Mangel an Disziplin im Team und den negativen Einfluss radikaler Fangruppen auf die Stabilität des Klubs.

Mentioned People

  • Jacques Abardonado — Interimstrainer von Olympique Marseille, auch bekannt als Pancho.
  • Mason Greenwood — Englischer Stürmer, Torschütze für Marseille.
  • Roberto De Zerbi — Ehemaliger Trainer von Marseille, wenige Tage vor dem Spiel gegen Straßburg entlassen.