Am Dienstagmorgen kam es in Posen zu einem gefährlichen Vorfall, als ein abgebrochenes Stück einer Fangschiene, umgangssprachlich "Würmchen" genannt, den Boden einer fahrenden Tram der Linie 14 durchbohrte. Der Vorfall ereignete sich auf der Strecke der Posener Schnellstraßenbahn (PST) in der Nähe der Haltestelle ZWM. Keiner der Fahrgäste wurde verletzt, obwohl der Vorfall großen Schock auslöste. Der Tramverkehr auf einem längeren Abschnitt wurde eingestellt und durch Busse ersetzt. Der Verkehrsbetrieb der Stadt Posen (ZTM) klärt die Ursache des Defekts auf und überprüft den Zustand ähnlicher Elemente im Netz.
Durchbohrung des Trambodens
Während der Fahrt im Bereich der Haltestelle ZWM löste sich ein Bruchstück einer metallenen Fangschiene vom Gleisbett und durchbohrte mit großer Kraft den Boden des Fahrzeugs, wobei es in den Fahrgastraum eindrang. Zeugen beschreiben, dass das Element plötzlich „aus dem Fahrzeug herausschoss”.
Evakuierung und Ersatzverkehr
Die Tram wurde sofort evakuiert, und der Verkehr auf der PST-Linie von der Endschleife Górczyn bis zur Kreuzung der Straßen Głogowska und Grottgera wurde vollständig eingestellt. Auf der Strecke wurde ein Ersatzbusverkehr mit dem Buchstaben „Z” eingerichtet.
Ursachen und Reaktion des ZTM
Nach vorläufigen Feststellungen des Verkehrsbetriebs der Stadt Posen (ZTM) war die Ursache ein Defekt der Fangschiene an einer Weiche. Der ZTM kündigte eine detaillierte technische Untersuchung sowie eine Überprüfung aller ähnlichen Elemente im Straßenbahnnetz an, um eine Wiederholung der Situation auszuschließen.
Hinweise von Fahrgästen auf Probleme
Lokale Medien berichten, dass Fahrgäste seit längerer Zeit charakteristische Geräusche des „Würmchens” und Unebenheiten auf diesem Gleisabschnitt gemeldet hätten, was auf ein sich anbahnendes Problem mit der Infrastruktur hindeuten könnte.
Am Dienstag gegen 8:00 Uhr kam es auf der Strecke der Posener Schnellstraßenbahn (PST) zu einem gefährlichen Vorfall. Ein Schienenelement, identifiziert als abgebrochene Fangschiene (umgangssprachlich „Würmchen” genannt), durchbohrte den Boden einer fahrenden Tram des Typs Moderus Alfa. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Haltestelle ZWM auf einem dreischienigen Abschnitt, der einen Gleiswechsel ermöglicht. Das Metallfragment drang mit großer Kraft in das Fahrzeuginnere ein und durchschlug dessen Bodenblech. Glücklicherweise erlitt keiner der Fahrgäste Verletzungen, obwohl der Vorfall bei ihnen Schock auslöste. Die Tram, die mit Fahrgästen besetzt war, wurde sofort evakuiert. Zeugen berichten, dass sie einen lauten Knall hörten und dann sahen, wie das Metallelement „aus dem Fahrzeug herausgeschossen” sei und den Boden durchbohrte. Der Tramverkehr auf der PST-Linie auf dem Abschnitt von der Endschleife Górczyn bis zur Kreuzung der Straßen Głogowska und Grottgera wurde vollständig eingestellt. Stattdessen wurde ein Ersatzbusverkehr mit dem Buchstaben „Z” eingerichtet. Wie der Sprecher des Verkehrsbetriebs der Stadt Posen (ZTM) mitteilte, war die Ursache des Vorfalls eine Beschädigung der Fangschiene an einer Weiche. Dieses Element, das neben der Hauptlaufschiene montiert ist, soll die Räder der Straßenbahn beim Gleiswechsel führen. Die Posener Schnellstraßenbahn ist ein System von abgetrennten, konfliktfreien Straßenbahngleisen, das seit den 1990er Jahren etappenweise gebaut wird. Ihr Ziel ist es, schnellere und pünktlichere Verbindungen zwischen den Stadtteilen zu gewährleisten, unter Umgehung der verkehrsreichsten Kreuzungen. Die PST-Infrastruktur zeichnet sich durch den Einsatz fortschrittlicher Lösungen aus, darunter Weichen, die einen Gleiswechsel ohne wesentliche Geschwindigkeitsreduzierung ermöglichen.Die technische Untersuchung soll die genaue Ursache für das Ablösen des Elements klären. Der ZTM kündigte auch eine Überprüfung aller ähnlichen Fangschienen im städtischen Straßenbahnnetz an. Lokale Medien verweisen unter Berufung auf Fahrgastberichte darauf, dass sich das Problem möglicherweise aufgebaut habe. Einige Nutzer hätten seit längerer Zeit auf Unebenheiten und charakteristische Geräusche bei der Durchfahrt auf diesem Gleisabschnitt hingewiesen. Ein Fahrgast, zitiert von der „Głos Wielkopolski”, kommentierte den Vorfall mit den Worten: „Es hat gewürmelt, jetzt beißt es”. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf Fragen des technischen Zustands und der Sicherheit der Schieneninfrastruktur in polnischen Städten, die einer intensiven Nutzung unterliegt. Der Verkehrsbetrieb der Stadt Posen muss nicht nur den konkreten Defekt beheben, sondern auch umfassendere Präventivmaßnahmen durchführen. Das Fehlen von Opfern in diesem Fall kann als glücklicher Zufall angesehen werden, da das Durchbohren des Bodens durch ein bewegliches Metallteil zu schweren Verletzungen hätte führen können. Die Situation erzwang eine Reorganisation des Verkehrs, was zu Beeinträchtigungen für Fahrgäste dieser wichtigen Verkehrslinie führen wird.