Bayern München hat ein innerdeutsches Duell in der Champions-League-K.o.-Phase vermieden. Die Auslosung der Achtelfinalpaarungen ergab für die Bayern Atalanta Bergamo als Gegner, das zuvor Borussia Dortmund ausgeschaltet hatte. Bayer Leverkusen hingegen erwartet eine schwierige Aufgabe im Duell mit dem Londoner Arsenal. Diese Ereignisse fallen mit der wachsenden Spannung vor dem Bundesliga-Klassiker zwischen Dortmund und München zusammen.
Bayern spielt gegen Atalanta
Die Bayern vermieden einen deutschen Gegner und treffen auf die Dortmunder-Bezwingerin aus Bergamo.
Bayer gegen Arsenal
Die Mannschaft aus Leverkusen erwartet ein schwieriges Hin- und Rückspiel gegen die Spitzenmannschaft der Premier League.
Kritik an Spielerberatern
Max Eberl warnt vor dem übermäßigen Einfluss von Beratern auf die Vereinsstrukturen.
Die Auslosung der Achtelfinalpaarungen der Champions League löste bei deutschen Fans gemischte Gefühle aus, ermöglichte aber ein direktes Aufeinandertreffen der Bundesliga-Giganten in dieser frühen Phase zu vermeiden. Bayern München, das als eines der stärksten Teams des Kontinents gilt, traf auf die italienische Atalanta Bergamo. Dieses Duell hat einen besonderen Beigeschmack, da genau diese Mannschaft aus der Lombardei Borussia Dortmund die Chance auf ein Weiterkommen im Wettbewerb nahm. Vertreter des FC Bayern betonten nach der Auslosung den Respekt vor der Klasse des Gegners, drückten aber gleichzeitig Zufriedenheit darüber aus, dass der Weg zum Finale nun klar vorgezeichnet ist. Der zweite deutsche Vertreter, Bayer Leverkusen, steht hingegen vor einer äußerst anspruchsvollen Aufgabe. Das Los verband die populären „Werkself“ mit Arsenal London. Experten sagen voraus, dass dieses Aufeinandertreffen aufgrund des offensiven Spielstils beider Teams eines der interessantesten Schauspiele dieser Runde sein wird. Gleichzeitig wächst innerhalb des deutschen Fußballs die Debatte über die Rolle von Spielerberatern. Der Sportdirektor des FC Bayern, Max Eberl, hat eine Warnung in dieser Angelegenheit ausgesprochen und setzt damit die Linie fort, die zuvor von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge vorgegeben wurde. Eberl rief zu mehr Transparenz im Transfergeschäft auf, was in den Sportmedien auf breites Echo stieß. Das Format der Champions League hat seit der Einführung des Wettbewerbs im Jahr 1992 eine bedeutende Entwicklung durchlaufen, wobei regelmäßig die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften erhöht und das Auslosungssystem für die K.o.-Phase angepasst wurde.Der Wettbewerb in den europäischen Pokalwettbewerben bildet den Hintergrund für das anstehende Bundesliga-Topspiel, in dem Borussia Dortmund auf Bayern München trifft. Für den BVB ist dieses Spiel ein Kampf um die Rettung der Saison nach der schmerzhaften Niederlage in Bergamo, während es für die Münchner die Chance ist, ihre Dominanz in der Bundesliga zu besiegeln. Die Fußballlegende Lothar Matthäus riet den Dortmundern zu mehr Mut und der Notwendigkeit, im Aufeinandertreffen mit den Bayern ihren eigenen Spielstil zu betonen. Die Atmosphäre wurde auch durch Berichte über personelle Probleme anderer Teams angeheizt, wie etwa die Abwesenheit von Kapitän Maximilian Arnold bei Wolfsburg vor dem Spiel gegen Stuttgart. In den unteren Ligen sorgt das Spiel des Zweitligisten Greuther Fürth gegen Schalke 04 Gelsenkirchen für Emotionen, wobei die Gastgeber auf eine Überraschung im Spiel unter Flutlicht hoffen. Die gesamte Landschaft des deutschen Fußballs Ende Februar 2026 wird jedoch von der strategischen Planung der Europapokalauftritte und dem Versuch, die imagebezogene Krise nach dem Ausscheiden des BVB zu überwinden, dominiert. Die Fans blicken besorgt auf die Form von Torhüter Gregor Kobel, der nach der Niederlage gegen Atalanta seine enorme Enttäuschung und sein Verantwortungsgefühl für das Ergebnis seiner Mannschaft nicht verhehlte.
Mentioned People
- Max Eberl — Sportdirektor des FC Bayern München, der vor dem Einfluss von Spielerberatern warnt.
- Lothar Matthäus — Legende des deutschen Fußballs, Experte, der die Situation des BVB kommentiert.
- Gregor Kobel — Torwart von Borussia Dortmund, der nach dem Ausscheiden aus der Champions League Reue zeigte.