Die Schweizer Frauen-Handballnationalmannschaft verlor am Mittwoch ein Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 2026 gegen die Niederlande, die weltweit auf Platz vier steht. Trotz einer frühen Führung unterlagen die Gastgeberinnen mit 23:31. Die Schweizerinnen kämpften mit personellen Problemen und Verletzungen von Schlüsselspielerinnen. Trotz der Niederlage behält die Schweiz eine gute Position in der Gruppe und hat weiterhin gute Chancen auf die Qualifikation für das Hauptturnier.
Niederlage gegen die Welt-Vierte
Die Schweizerinnen verloren in St. Gallen gegen die Niederlande, die im Weltranking der IHF den vierten Platz belegt, mit einem Torverhältnis von 23:31. Das Spiel war Teil der Qualifikation für die Europameisterschaft 2026.
Starker Start der Gastgeberinnen
Die Schweizer Nationalmannschaft begann das Spiel mit einer 3:1-Führung und konnte diesen Vorsprung bis zur 11. Minute halten. Die Niederländerinnen holten jedoch auf und führten zur Halbzeit bereits 17:13.
Personelle Probleme und Verletzungen
Die Schweiz spielte ohne mehrere Stammspielerinnen, darunter Kapitänin Lena Gautschi sowie Amy Huser und Kelly Huser. Das Team musste mit eingeschränkten Rotationsmöglichkeiten zurechtkommen.
Gute Position in der Gruppe
Trotz der Niederlage belegt die Schweiz den zweiten Platz in Gruppe 4, vor Portugal und hinter den Niederlanden. Es stehen noch zwei Spiele aus, gegen Portugal und Israel, die den Aufstieg sichern könnten.
Die Schweizer Frauen-Handballnationalmannschaft verlor am Mittwochabend in St. Gallen ein Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 2026 gegen die Niederlande, die weltweit auf Platz vier steht. Die Gastgeberinnen starteten stark ins Spiel und führten nach den ersten Minuten 3:1, eine Führung, die sie bis etwa zur 11. Spielminute halten konnten. Die Niederländerinnen unter der Leitung der erfahrenen Trainerin Per Johansson übernahmen jedoch zunehmend die Kontrolle über das Spiel und führten zur Halbzeit bereits mit 17:13. Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihre Dominanz fort und gewannen schließlich mit 31:23.
Der Frauenhandball entwickelte sich in der Schweiz seit den 1970er Jahren, und die Nationalmannschaft qualifizierte sich erstmals 1997 für eine Weltmeisterschaft. Der größte Erfolg der Schweizer Handballerinnen ist der fünfte Platz bei der Europameisterschaft 2020, der bis heute ihr bestes historisches Ergebnis bleibt. Die Schweizer Mannschaft hatte vor und während des Spiels mit zahlreichen personellen Problemen zu kämpfen. Auf der Abwesenheitsliste standen mehrere Schlüsselspielerinnen, darunter Kapitänin Lena Gautschi sowie die Schwestern Amy und Kelly Huser. Diese Absenzen zwangen Trainer Martin Müller, mit einer eingeschränkten Rotation zu spielen, was sich langfristig auf die Kondition und Effektivität des Teams auswirkte. Trotz der Niederlage bleibt die Schweiz in Gruppe 4 der Qualifikation in einer guten Position. Nach zwei Siegen gegen Israel und der Niederlage gegen die Niederlande belegt das Schweizer Team mit vier Punkten den zweiten Platz, hinter den führenden Niederländerinnen (6 Punkte), aber vor Portugal (0 Punkte). In den kommenden Wochen bestreitet die Mannschaft noch zwei Spiele: am Samstag gegen Portugal in Kreuzlingen und in der folgenden Woche gegen Israel. Die Qualifikation für das Hauptturnier, das im Dezember 2026 in Schweden, Norwegen und Dänien stattfindet, sichern sich die beiden besten Teams jeder Gruppe, und die Schweiz hat realistische Chancen, sich zu qualifizieren.
Spielergebnis der EM-Qualifikation 2026: Schweiz 23:31 Niederlande Kommende Spiele der Schweiz in der EM-Qualifikation: 8. März 2026 — Schweiz vs Portugal; 12. März 2026 — Schweiz vs Israel Tabelle der Gruppe 4 in der EM-Qualifikation 2026 (Stand nach dem 3. Spieltag): 1. Niederlande — 6 Pkt; 2. Schweiz — 4 Pkt; 3. Portugal — 0 Pkt; 4. Israel — 0 Pkt
Mentioned People
- Lena Gautschi — Kapitänin der Schweizer Nationalmannschaft, aufgrund einer Verletzung abwesend
- Amy Huser — Schlüsselspielerin der Schweizer Nationalmannschaft, aufgrund einer Verletzung abwesend
- Kelly Huser — Schlüsselspielerin der Schweizer Nationalmannschaft, aufgrund einer Verletzung abwesend
- Martin Muller — Trainer der Schweizer Frauen-Handballnationalmannschaft
- Per Johansson — Trainer der niederländischen Frauen-Handballnationalmannschaft