Das Statistische Bundesamt meldet einen Anstieg der Reallöhne in Deutschland um 1,9 Prozent im Jahresvergleich. Dies ist das Ergebnis von Rekordsteigerungen der Nominallöhne um 5,1 Prozent und einer gebremsten Inflation auf 3,2 Prozent. Positive Trends wurden in allen Bundesländern verzeichnet, darunter Bayern und Niedersachsen. Gleichzeitig beherrschte das Thema der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, die in Deutschland weiterhin 18 Prozent beträgt, die öffentliche Debatte.

Die neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bestätigen eine deutliche Verbesserung der Kaufkraft deutscher Haushalte im Jahr 2025. Die Nominallöhne stiegen im Durchschnitt um 5,1 Prozent, was bei einer durchschnittlichen Jahresinflation von 3,2 Prozent zu einem realen Lohnanstieg von 1,9 Prozent führte. Dies setzt den positiven Trend nach Jahren drastischer Kaufkraftverluste fort, die durch die Energiekrise ausgelöst wurden. Besonders starke Dynamik wurde in Bayern, Niedersachsen und Thüringen verzeichnet, wo das Lohnwachstum das Tempo der Preissteigerungen für Waren und Dienstleistungen deutlich übertraf. Trotz dieser optimistischen Signale stellen Statistiker fest, dass das Niveau der Reallöhne noch nicht zum Höchststand von 2019 zurückgekehrt ist und etwa 1,4 Prozent unter dem Niveau vor der Pandemie bleibt. Seit 2021 kämpften die Länder der Eurozone mit einer Rekordinflation, die durch unterbrochene Lieferketten und die Energiekrise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ausgelöst wurde. Dies führte zum stärksten Rückgang der Reallöhne in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Parallel zur Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten wird in Deutschland der „Equal Pay Day” begangen, der symbolisch die Zeit markiert, die Frauen im Vergleich zu Männern umsonst arbeiten. <przypis title=