Das Wochenende des Alpinen Skiweltcups in Garmisch-Partenkirchen brachte einen historischen Erfolg für die Schweiz und wichtige kadermäßige Entscheidungen. Marco Odermatt gewann am Samstag die Abfahrt und führte seine Mannschaft zu einem Dreifachsieg. Der Super-G am Sonntag wurde aufgrund schlechter Sichtverhältnisse abgesagt, was mit der Ankündigung des Karriereendes des Streckenveteranen Romed Baumann zusammenfiel, der in über 400 Rennen der Elite gestartet war.
Triumph von Marco Odermatt
Der Schweizer gewann die Abfahrt in Garmisch, feierte seinen 54. Weltcupsieg und festigte seine Position in der Ewigen Bestenliste.
Schweizer Podest
Die Schweizer Mannschaft belegte die ersten drei Plätze in der Samstagsabfahrt und deklassierte die Konkurrenz, darunter die enttäuschenden Gastgeber.
Karriereende von Baumann
Romed Baumann beendete offiziell seine Karriere nach Starts in über 400 Rennen, nachdem er in der Vergangenheit für Österreich und Deutschland angetreten war.
Abgesagter Super-G
Die Sonntagswettkämpfe in Garmisch-Partenkirchen fanden aufgrund fataler Wetterbedingungen und mangelnder Sicht nicht statt.
Der Wettkampf der Männer im berühmten bayerischen Kurort Garmisch-Partenkirchen stand im Zeichen der absoluten Dominanz der Schweizer Vertreter. Die Samstagsabfahrt endete mit einem spektakulären Dreifachsieg der Eidgenossen, was bei Experten Begeisterung und bei den Gastgebern Frustration auslöste, deren Athleten unter den Erwartungen blieben. Den ersten Platz belegte Marco Odermatt, für den es der 54. Karrieresieg war, was ihn in die Spitzengruppe der historischen Ewigen Bestenliste brachte. Direkt hinter ihm platzierten sich seine Landsleute: Alexis Monney und Stefan Rogentin. Für Odermatt hatte dieser Erfolg eine besondere Bedeutung, da er eine Art Revanche für seine letzten Auftritte in dieser Disziplin, auch bei den Spielen, darstellte. Die Kandahar-Strecke in Garmisch-Partenkirchen gehört zu den anspruchsvollsten und prestigeträchtigsten im Kalender des Alpinen Skiweltcups und beherbergt regelmäßig seit 1970 die Elite des Skisports.Der Sonntagswettbewerb konnte nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Organisatoren waren gezwungen, den Super-G aufgrund dichten Nebels und extrem eingeschränkter Sicht abzusagen, was die Sicherheit der Skifahrer nicht gewährleisten ließ. Dieses Ereignis wurde jedoch zum Hintergrund für eine andere wichtige Nachricht – die Entscheidung von Romed Baumann, seine Profikarriere zu beenden. Dieser herausragende Alpinist, der während seiner langen Sportlaufbahn die Farben Österreichs und später Deutschlands vertrat, verabschiedete sich nach der Teilnahme an einer Rekordzahl von über 400 Weltcuprennen von den Fans. Baumann, bekannt als Nationenwechsler, hat sich als einer der fleißigsten Athleten in der Geschichte der Disziplin eingeschrieben. „C'est une victoire importante et c'est un peu une revanche après les deux dernières descentes” — Marco Odermatt Im Schatten der Ereignisse in Deutschland feierten auch andere Athleten Erfolge. In Polen stand Dario Caviezel auf dem Podest eines Snowboardwettbewerbs, was das erfolgreiche Wochenende für den Schweizer Wintersport abrundete. Gleichzeitig erzielten im Europacup junge Schweizer Vertreter ebenfalls einen Doppelsieg und bestätigten damit die systemische Stärke des Skisports in diesem Land. Experten betonen, dass Odermatts aktuelle Form ihn einem weiteren Kristallkugel-Gesamtsieg näherbringt und seine Stabilität in den Speed-Disziplinen ihn zu einem nahezu komplettem Athleten im Kampf um die Gesamtwertung macht.
Mentioned People
- Marco Odermatt — Weltcupführer, Sieger der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen.
- Romed Baumann — Veteran des Alpinen Skisports, der sein Karriereende ankündigte.
- Alexis Monney — Schweizer Alpinist, belegte den zweiten Platz in der Samstagsabfahrt.
- Stefan Rogentin — Schweizer Alpinist, belegte den dritten Platz in der Abfahrt.
- Dario Caviezel — Schweizer Snowboarder, der in Polen auf dem Podest stand.