Die Wiener Behörden und die Europäische Rundfunkunion (EBU) haben verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für den Eurovision Song Contest 2026 vorgestellt. Ein Verbot von Taschen und Rucksäcken sowie die obligatorische Passage durch Metalldetektoren sollen den Einlass beschleunigen und den Schutz des Publikums gewährleisten. Der Plan wurde als Reaktion auf den Rekordverkauf von über 65.000 Tickets entwickelt und entspricht den Standards für derartige große internationale Veranstaltungen. Detaillierte Informationen für das Publikum werden einige Wochen vor dem im Mai stattfindenden Wettbewerb in der Wiener Stadthalle bekannt gegeben.
Verbot von Taschen und Rucksäcken
Ein vollständiges Verbot für das Mitbringen von Taschen und Rucksäcken auf das Gelände der Wiener Stadthalle wird eingeführt. Erlaubt sind lediglich kleine, durchsichtige Dokumententaschen mit streng festgelegten Abmessungen: 21 cm Breite, 15 cm Höhe und 5 cm Tiefe.
Obligatorische Kontrollen an Toren
Jede Person, die das Veranstaltungsgelände betritt – Zuschauer, Künstler, Delegationsmitglieder und technisches Personal – muss verpflichtend Metalldetektoren passieren. Dies dient der Identifizierung potenziell gefährlicher Gegenstände.
Verstärkte Überwachung rund um die Halle
Der Sicherheitsplan sieht eine erhöhte Polizeipräsenz und erweiterte Videoüberwachung nicht nur im Bereich der Wiener Stadthalle, sondern auch auf ihren weiteren Zugangswegen vor, um den Schutz ab dem Zeitpunkt der Ankunft des Publikums zu gewährleisten.
Rekordverdächtiger Ticketverkauf
Der Ticketverkauf für den Wettbewerb hat bereits 65.000 überschritten, was eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen und der Einlasslogistik erforderte, um Verzögerungen zu vermeiden und einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung für eine so große Teilnehmerzahl zu gewährleisten.
Die österreichischen Behörden und die Europäische Rundfunkunion (EBU) haben einen detaillierten und verschärften Sicherheitsplan für den bevorstehenden Eurovision Song Contest 2026 vorgestellt, der im Mai in der Wiener Stadthalle stattfinden wird. Kernpunkt der neuen Regelungen, die das Publikum direkt betreffen, ist ein vollständiges Verbot für das Mitbringen von Handtaschen, Taschen und Rucksäcken. Lediglich kleine, durchsichtige Dokumententaschen mit maximalen Abmessungen von 21x15x5 cm sind erlaubt, die ebenfalls kontrolliert werden. Diese Entscheidung verfolgt ein doppeltes Ziel: die Beschleunigung des Einlassprozesses für Tausende von Personen und die Beseitigung potenzieller Gefahren, die in Gepäckstücken versteckt sein könnten. Darüber hinaus müssen alle Teilnehmer der Veranstaltung – Zuschauer, Künstler, Delegationsmitglieder und technisches Personal – verpflichtend Metalldetektoren passieren. Der Eurovision Song Contest, der seit 1956 von der Europäischen Rundfunkunion organisiert wird, ist eines der größten nicht-sportlichen Fernsehereignisse der Welt und zieht jährlich über 180 Millionen Zuschauer an. Aufgrund seines Umfangs und seines internationalen Charakters erfordert er seit Jahren fortschrittliche und kostspielige Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere im Kontext moderner terroristischer Bedrohungen. Die Verschärfung der Maßnahmen ist eine Reaktion auf den rekordverdächtigen Ticketverkauf, der in dieser Vorbereitungsphase bereits über 65.000 Stück überschritten hat. Die Organisatoren erklären, dass solche Verfahren für große internationale Massenveranstaltungen Standard seien und der Sicherheit sowohl der Tausenden vor Ort versammelten Personen als auch der Millionen weltweiten Zuschauer der Übertragung dienen. Der umfassende Sicherheitsplan wurde in enger Zusammenarbeit der EBU mit österreichischen Behörden, einschließlich Polizei, Spezialdiensten und der Objektverwaltung, entwickelt. Er sieht auch eine verstärkte polizeiliche Überwachung und Videoüberwachung rund um die Stadthalle vor, einschließlich der weiteren Zugangswege zur Halle. Detaillierte Richtlinien für Ticketinhaber werden einige Wochen vor Beginn des Wettbewerbs verschickt, damit sich das Publikum angemessen vorbereiten kann. Wien, das den Eurovision zuletzt 2015 ausrichtete, bereitet sich auf den Empfang von Delegationen aus mehreren Dutzend Ländern und ein globales Publikum vor und legt Wert auf einen reibungslosen und sicheren Ablauf des gesamten Unterfangens.