Die polnische Frauenfußballnationalmannschaft startete mit einem wertvollen 2:2-Unentschieden gegen die hoch eingeschätzten Niederlande in Danzig in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027. Die Tore für die Weiß-Roten erzielten Ewa Pajor und Paulina Tomasiak. Gleichzeitig bereiten sich die polnischen Handballerinnen in Lubin auf ein Freundschaftsspiel gegen die aktuellen Welt- und Olympiasiegerinnen – die Norwegerinnen – vor, was ein Schlüsselelement beim Aufbau einer neuen Identität der Nationalmannschaft vor den kommenden Turnieren darstellt.
Wertvolles Unentschieden der Fußballerinnen
Die Polinnen spielten in Danzig zum Auftakt der WM-Qualifikation 2027 2:2 gegen die Niederlande.
Titanenduell in Lubin
Die polnische Frauenhandballnationalmannschaft trifft auf die Weltmeisterinnen – Norwegen.
Emotionen in den Eishockey-Play-offs
KH Energa Toruń besiegte Unia Oświęcim und näherte sich dem Halbfinale der polnischen Meisterschaft.
Anfang März 2026 brachte den polnischen Fans des Frauensports zwei äußerst bedeutende Ereignisse unterschiedlicher Art. Die polnische Frauenfußballnationalmannschaft unter Trainerin Nina Patalon startete erfolgreich in den Kampf in den Qualifikationen zur Weltmeisterschaft 2027. Im in Danzig ausgetragenen Spiel spielten die Polinnen 2:2-Unentschieden gegen die favorisierten Niederlande. Dieses Ergebnis wird als großer Erfolg gewertet, zumal die polnische Mannschaft der europäischen Macht dank der Treffer von Ewa Pajor und der Ersatzspielerin Paulina Tomasiak, die zur Heldin der Begegnung wurde, Paroli bieten konnte. Die niederländischen Medien verhehlten ihre Enttäuschung über die Leistung ihres Teams nicht und betonten gleichzeitig die wachsende Stärke der Weiß-Roten. Inzwischen bereiten sich in Lubin die polnischen Handballerinnen auf ein Freundschaftsduell mit der derzeit herausragendsten Mannschaft der Welt – der norwegischen Nationalmannschaft – vor. Das Treffen wird als großer Charaktertest für das polnische Team beworben, das unter der Leitung der Trainerin versucht, einen mutigeren und offensiveren Spielstil zu etablieren. Die Gegnerinnen sind aktuelle Weltmeisterinnen und Olympiasiegerinnen, was bedeutet, dass jedes positive Ergebnis als Sensation gewertet wird. Die Trainerin betont, dass die mentale Veränderung ein langwieriger Prozess sei, aber die Konfrontation mit den Besten der einzige Weg sei, um zu den Elite-Teams der Welt aufzuschließen. Der polnische Frauenhandball durchläuft seit den Erfolgen der Jahre 2013 und 2015, als die Weiß-Roten unter Kim Rasmussen zweimal den vierten Platz bei Weltmeisterschaften belegten, einen Transformationsprozess. Parallel dazu toben auf den Eisflächen erbitterte Kämpfe in der Play-off-Phase der Polnischen Eishockeyliga. Die größten Emotionen weckte das Spiel in Toruń, wo der heimische KH Energa die Unia Oświęcim mit 2:1 besiegte, das Spiel in dramatischen Umständen drehte und sich dem Einzug ins Halbfinale näherte. Erfolge verzeichneten auch die Teams von GKS Tychy und Comarch Cracovia, die ihre Positionen im Kampf um den höchsten Einsatz festigten. Die Dynamik der Ligaspiele zeigt, dass die diesjährige Eishockeysaison unerwartete Entscheidungen im Kampf um die Medaillenränge bringen könnte.„Po meczu z Holandią miałam poczucie niedosytu, bo mogłyśmy pokusić się o coś więcej, ale ten punkt jest fundamentem pod kolejne mecze eliminacyjne.” (Nach dem Spiel gegen die Niederlande hatte ich ein Gefühl der Unzufriedenheit, weil wir uns vielleicht mehr hätten erlauben können, aber dieser Punkt ist das Fundament für die weiteren Qualifikationsspiele.) — Ewa Pajor Sowohl der Erfolg der Fußballerinnen als auch die Entschlossenheit der Eishockeyspieler oder die Herausforderung für die Handballerinnen belegen das hohe Engagement im polnischen Profisport Anfang März. Die Fans hoffen, dass die gute Serie der Fußballerinnen in den weiteren Gruppenspielen fortgesetzt wird und das Spiel in Lubin zu einem Wendepunkt für die Handballnationalmannschaft wird, die vor den entscheidenden Meisterschaftsturnieren Selbstvertrauen aufbauen soll.
Mentioned People
- Ewa Pajor — Kapitänin und Top-Stürmerin der polnischen Frauenfußballnationalmannschaft, Torschützin eines der Treffer.
- Paulina Tomasiak — Fußballspielerin der polnischen Nationalmannschaft, Autorin des Ausgleichstreffers im Spiel gegen die Niederlande.
- Nina Patalon — Erste Frau in der Geschichte, die das Amt der Nationaltrainerin der polnischen Frauenfußballnationalmannschaft innehat.