In den letzten Tagen führten spanische Rettungsdienste eine Reihe von Operationen in Küstengewässern durch. Auf den Balearen wurden insgesamt mindestens 147 Menschen aus fünf Booten gerettet, und in der Region Murcia weitere 109 Menschen aus fünf anderen Booten. Alle Migranten wurden in die Obhut von medizinischen und Migrationsbehörden übergeben. Die Operationen sind Teil einer umfassenderen Aktivität im westlichen Mittelmeer, wo Versuche der illegalen Grenzüberquerung auf einem hohen Niveau bleiben.

Kumulierte Rettungsaktion

Insgesamt retteten spanische Dienste 266 Migranten in mindestens zehn separaten Seeinterventionen von Freitag bis Montag.

Schlüsselrolle der Balearen

In den Gewässern des Balearen-Archipels wurde eine dichte Migrationsaktivität verzeichnet, mit fünf Pateras, die 147 Personen transportierten.

Verschiedene Herkunft der Geretteten

Unter den Geretteten befinden sich sowohl Personen maghrebinischer als auch subsaharischer Herkunft, was auf unterschiedliche Migrationsrouten hinweist.

Beteiligung mehrerer Dienste

An den Operationen waren Salvamento Marítimo, die Guardia Civil sowie die lokale Polizei beteiligt, die maritime und luftgestützte Mittel einsetzten.

Von Freitag bis Montag führten spanische Rettungsdienste intensive Rettungsoperationen durch, bei denen insgesamt 266 Migranten gerettet wurden, die versuchten, an Bord von überfüllten Pateras die Küste zu erreichen. Die Maßnahmen konzentrierten sich hauptsächlich auf die Gewässer rund um den Archipel der Balearen sowie in der Region Murcia. 266 — Migranten in vier Tagen gerettet Auf den Balearen wurde eine dichte Serie von Ankünften verzeichnet. Am Samstagmorgen retteten Salvamento Marítimo und die Guardia Civil 19 Algerier aus einem Boot, das östlich der Insel Cabrera trieb. Am Sonntagabend gegen 21:25 Uhr wurden zehn Personen maghrebinischer Herkunft aufgegriffen. Der Höhepunkt ereignete sich am Montag in den frühen Morgenstunden, als innerhalb weniger Stunden drei weitere Boote eintrafen. Um 5:00 Uhr wurden 17 Personen aus dem Maghreb in der Nähe der Blue Bar auf Formentera gerettet. Anschließend wurde um 5:49 Uhr ein Boot mit 26 Personen subsaharischer Herkunft aufgegriffen, das zwei Meilen nordöstlich von Cabrera trieb. Gegen 6:30 Uhr erreichte ein drittes Boot mit 14 Personen, ebenfalls aus Subsahara-Afrika, das Gebiet Es Ram auf Formentera. Insgesamt wurden auf den Balearen 147 Personen aus fünf Booten gerettet. Ankünfte auf den Balearen am Montagmorgen: 5:00 Uhr: - → 17 Personen aus dem Maghreb; 5:49 Uhr: - → 26 Personen aus Subsahara-Afrika; 6:30 Uhr: - → 14 Personen aus Subsahara-Afrika Parallel dazu verzeichneten die Behörden in der Region Murcia an der südöstlichen Küste Spaniens am Wochenende eine erhebliche Aktivität. Dort wurden fünf Boote mit 109 Personen an Bord aufgegriffen, darunter 13 Minderjährige. Zwei dieser Boote wurden in San Pedro del Pinatar und eines in Águilas am Samstag übernommen, insgesamt mit 51 Personen. Alle Aufgegriffenen wurden in die Obhut von medizinischen und Migrationsbehörden übergeben und befanden sich nach Angaben in gutem Gesundheitszustand. Diese Maßnahmen unterstreichen, dass die Südküste Spaniens unter anhaltendem Migrationsdruck steht. Spanien ist seit langem einer der Haupteinreisepunkte für Migranten nach Europa, insbesondere über Seerouten. Nach der Migrationskrise von 2015 und dem Abschluss eines Abkommens zwischen der EU und der Türkei verlagerte sich ein Teil der Migrationsströme auf die westliche Mittelmeerroute. Im Jahr 2023 erreichten über 56.000 Migranten Spanien auf dem Seeweg, wobei die Balearen und die Kanarischen Inseln die höchsten Ankunftszahlen verzeichneten, was eine Herausforderung für die lokalen Rettungsdienste und das Asylsystem darstellt. Die Gesamtzahl von 266 geretteten Migranten ist die Summe aus mehreren Presseberichten verschiedener Tage. Es ist anzumerken, dass eine frühere Zusammenfassung auf Daten vom 24. Februar basierte und von 84 Personen auf den Balearen sprach. Die neuesten Berichte vom 25. Februar, die auch frühere Interventionen vom 23. und 24. Februar umfassen, ermöglichen eine vollständigere Zusammenstellung. Die Rettungsaktionen wurden von den kombinierten Kräften von Salvamento Marítimo, der Guardia Civil und der lokalen Polizei durchgeführt, die Patrouillenboote und Hubschrauber einsetzten. Gemäß den Verfahren werden alle Geretteten einer medizinischen Kontrolle unterzogen und dann an entsprechende Aufnahmezentren übergeben, wo das Verfahren der Identifizierung und gegebenenfalls der Beantragung internationalen Schutzes beginnt.