In den letzten Stunden führten spanische Rettungskräfte mehrere Rettungsoperationen im Balearen-Archipel durch. Mindestens 84 Migranten, die in drei Booten vom Typ Patera ankamen, wurden aufgefunden und gerettet. Die Personen stammen hauptsächlich aus Maghreb-Staaten und aus Subsahara-Afrika. Unabhängig davon wurden in der Region Murcia am Wochenende fünf Boote mit 109 Personen an Bord aufgegriffen.

Drei Einsätze in der Nacht

Rettungskräfte waren in der Nacht von Montag auf Dienstag im Einsatz und retteten insgesamt 84 Personen in der Region Formentera, Cabrera und Ibiza.

Verschiedene Herkunft der Migranten

Unter den Geretteten befinden sich Personen maghrebinischer und subsaharischer Herkunft, was auf verschiedene Migrationsrouten hinweist.

Frühere Operation bei Cabrera

Einen Tag zuvor wurden 19 Algerier aus einem östlich der Insel Cabrera treibenden Boot gerettet.

Separate Vorfälle in Murcia

Am Wochenende wurden an der Küste von Murcia fünf Boote mit 109 Migranten, darunter 13 Minderjährige, aufgegriffen.

Spanische Rettungskräfte waren in den letzten 24 Stunden in den Küstengewässern des Balearen-Archipels aktiv, wo sie eine Reihe von Rettungsoperationen durchführten. Medienberichten zufolge, die auf Mitteilungen der Regierungsdelegation basieren, wurden insgesamt mindestens 84 Migranten gerettet, die in drei separaten Booten, bezeichnet als Pateras, ankamen. Der erste Einsatz fand am Montagabend gegen 21:25 Uhr statt, als zehn Personen maghrebinischer Herkunft aufgegriffen wurden. Anschließend wurden am frühen Dienstagmorgen drei weitere Vorfälle verzeichnet: Um 5:00 Uhr wurden 17 Personen aus dem Maghreb in der Nähe der Bar Blue Bar auf Formentera gerettet, um 5:49 Uhr – 26 Personen aus Subsahara-Afrika zwei Meilen nordöstlich der Insel Cabrera, und um 6:30 Uhr – 14 Personen ebenfalls subsaharischer Herkunft im Gebiet Es Ram auf Formentera. Alle Geretteten stehen unter der Obhut der Behörden. Spanien ist aufgrund seiner geografischen Lage seit Jahrzehnten eines der Hauptziele für Migranten, die aus Nordafrika nach Europa gelangen wollen. Besonders anfällig sind Inseln wie die Balearen und die Kanarischen Inseln, wo Boote oft treibend und überfüllt sind. Im Jahr 2006 riskierten Tausende ihr Leben bei der Überquerung der Straße von Gibraltar, was die Behörden veranlasste, die Seepatrouillen zu verstärken. Unabhängig davon retteten einen Tag zuvor, am Sonntag gegen 19:40 Uhr, Salvamento Marítimo zusammen mit der Guardia Civil 19 Algerier aus einem etwa zwei Meilen östlich von Cabrera treibenden Boot. Sowohl Luft- als auch See-Einheiten waren an der Aktion beteiligt. Diese jüngsten Berichte vervollständigen das Bild der Migrationsaktivität im westlichen Mittelmeer. Unabhängig von den Ereignissen auf den Balearen verzeichneten die Behörden in der Region Murcia an der südöstlichen Küste Spaniens am Wochenende eine Zunahme von Versuchen der illegalen Seegrenzüberquerung. Dort wurden fünf Boote mit 109 Personen an Bord aufgegriffen, darunter 13 Minderjährige. Zwei Boote wurden in San Pedro del Pinatar und eines in Águilas am Samstag mit 51 Personen gefunden. Alle Aufgegriffenen befanden sich nach Berichten in gutem Gesundheitszustand. Diese Operationen in Murcia zeigen, dass die Route über das westliche Mittelmeer trotz Wetterbedingungen und Präventionsmaßnahmen aktiv bleibt.