Die Europäische Kommission hat am 18. Februar eine spezielle Strategie für die östlichen Regionen der Europäischen Union verabschiedet, die an Russland, Belarus und die Ukraine grenzen. Das 28-Milliarden-Euro-Investitionspaket soll dazu beitragen, negativen Kriegsfolgen wie Kapitalabfluss und Entvölkerung entgegenzuwirken. Die polnische Vizelandwirtschaftsministerin Małgorzata Gromadzka bewertete, dass die Kommission die Bedürfnisse dieser Gebiete zutreffend diagnostiziert habe.

28 Mrd. Euro für Investitionen

Die Europäische Kommission hat ein Paket von 28 Milliarden Euro im Rahmen der neuen Strategie für die östlichen Regionen bereitgestellt. Die Mittel sollen neun Mitgliedstaaten erreichen.

Diagnose der Kriegsfolgen

Die Strategie soll den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine entgegenwirken, die sich in den östlichen EU-Regionen als Kapitalabfluss und sogar als Entvölkerungsprozesse äußern.

Bestätigung der polnischen Regierung

Vizelandwirtschaftsministerin Małgorzata Gromadzka bewertete die Diagnose der Europäischen Kommission positiv und wies darauf hin, dass diese die Bedürfnisse der östlichen EU-Flanke zutreffend erkannt habe.

Grenzregionen zu Russland

Die Strategie richtet sich an Regionen der Europäischen Union, die an Russland, Belarus und die Ukraine grenzen und somit am stärksten von den Konfliktfolgen betroffen sind.

Die Europäische Kommission hat am 18. Februar eine spezielle Investitionsstrategie für die Regionen der östlichen Flanke der Europäischen Union verabschiedet. Das 28-Milliarden-Euro-Paket soll neun Mitgliedstaaten dabei helfen, die negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine abzumildern, die in diesen Grenzgebieten am stärksten spürbar sind. Wie die polnische Vizelandwirtschaftsministerin Małgorzata Gromadzka in Brüssel darlegte, kämpfen diese Regionen mit Kapitalabfluss und sogar fortschreitender Entvölkerung der Gebiete.

Die östliche Flanke der Europäischen Union, zu der Länder wie Polen, Litauen, Lettland und Estland gehören, ist seit langem Gegenstand besonderer Besorgnis im Hinblick auf Sicherheit und Zusammenhalt. Nach der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 und dem Beginn der groß angelegten Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 gewann die Frage der Stabilität und Widerstandsfähigkeit dieser Regionen an Bedeutung, was zu verstärkten Diskussionen über die Notwendigkeit gezielter Unterstützung führte.

Gromadzka betonte, dass die Europäische Kommission die Bedürfnisse dieser Gebiete zutreffend diagnostiziert habe. Die Strategie richtet sich konkret an Regionen der Union, die an Russland, Belarus und die Ukraine grenzen. Ziel ist es nicht nur, den unmittelbaren wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Konflikts entgegenzuwirken, sondern auch ihre Entwicklungspotenziale und Widerstandsfähigkeit langfristig zu stärken.