Spanien bereitet sich auf einen radikalen Wetterumschwung nach einer Welle unnatürlich hoher Temperaturen vor. Der staatliche Wetterdienst warnt vor einer plötzlichen Abkühlung, die bereits am kommenden Samstag viele Regionen des Landes erfassen wird. Der Schlüsselfaktor für den Wetterwechsel ist ein herannahendes Tiefdruckgebiet vom Typ DANA, das sintflutartige Regenfälle, Schlammstürme auf den Kanarischen Inseln und starke Windböen im Landesinneren bringen wird.
Drastischer Temperatursturz
Am Samstag werden acht autonome Gemeinschaften eine unerwartete Abkühlung nach einer Welle anomaler Hitze von bis zu 24 Grad erleben.
DANA-Phänomen über Spanien
Das Tiefdruckgebiet wird sintflutartige Regenfälle nach Andalusien und Schlammstürme (Calima) auf die Kanarischen Inseln bringen.
Ende der anomalen Wetterlage
Meteorologen beenden offiziell die Periode des 'verfrühten Frühlings' und stellen Wetterbedingungen wieder her, die eher der Februarnorm entsprechen.
Spanische Meteorologen haben das definitive Ende der als „verfrühtes Frühjahr“ bezeichneten Periode verkündet, in der die Temperaturen an vielen Orten um 5 bis 10 Grad Celsius über der Norm lagen. Die Berichte weisen auf eine bevorstehende „außerordentliche“ Abkühlung hin, die die Bewohner von acht autonomen Gemeinschaften am stärksten spüren werden. Der Prozess der thermischen Normalisierung begann bereits am Freitag, doch der Hauptschlag von Kälte und Feuchtigkeit wird für das kommende Wochenende erwartet. In Madrid werden die Thermometer nach Höchstwerten von 24 Grad am Donnerstag deutlich niedrigere Werte anzeigen, und der Himmel wird von Wolken dominiert. Die Hauptgefahr für die Wetterstabilität ist das Phänomen DANA, das sich auf Andalusien und die Kanarischen Inseln zubewegt. Auf dem Archipel wird mit Regenfällen mit Staub aus der Sahara gerechnet, was zum sogenannten Phänomen der Blutregen oder Schlammregen führen wird. Die atlantische Front hingegen wird das Wetter im Nordwesten des Landes beeinflussen, insbesondere in Galicien, wo die Sonne von anhaltenden Regenfällen verdrängt wird. Das DANA-Phänomen, früher als „gota fría“ (kalter Tropfen) bekannt, betrifft regelmäßig die Iberische Halbinsel, doch sein Auftreten im Februar bei extrem hohen Ausgangstemperaturen bereitet Klimatologen im Kontext globaler Veränderungen Sorgen. Experten wie Roberto Brasero oder Sergio Escama stellen fest, dass der März den Trend großer Instabilität fortsetzen könnte. Langfristige Prognosen deuten darauf hin, dass Spanien nach einer kurzen Rückkehr der Sonne in der kommenden Woche mit weiteren Feuchtigkeit bringenden Luftdrucksystemen rechnen muss. Diese Situation ist insofern bedeutsam, als trotz gefüllter Rückhaltebecken in einigen Regionen die thermischen Anomalien Ende Februar die Vegetation und die Wasserwirtschaft langfristig negativ beeinflussen. „Alerta a España de la llegada de fuertes lluvias, viento y oleaje: zonas afectadas por la dana” (Spanien warnt vor starken Regenfällen, Wind und hohem Wellengang: Von der DANA betroffene Gebiete) — Bekannter spanischer Meteorologe, der vor den Auswirkungen des DANA-Phänomens warnt.
Perspektywy mediów: Medien betonen den Einfluss des Klimawandels auf die anomalen Wärme und plötzlichen Extremereignisse. Berichte konzentrieren sich hauptsächlich auf praktische Wetteraspekte und Warnungen für Landwirtschaft und Verkehr.
Mentioned People
- Roberto Brasero — Bekannter spanischer Meteorologe, der vor den Auswirkungen des DANA-Phänomens warnt.
- Sergio Escama — Meteorologe, der instabiles Wetter im März vorhersagt.