Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines verzeichnete im Jahr 2025 eine deutliche Verschlechterung der Finanzergebnisse im Vergleich zum Rekordjahr 2024. Das Betriebsergebnis sank um 26,6 Prozent, und die Umsätze verringerten sich um 3,7 Prozent. Das Unternehmen führt diese Ergebnisse auf einen Nachfragerückgang im Geschäftsreisesegment, steigende Betriebskosten sowie makroökonomische Faktoren, darunter eine schwächere Konjunktur in deutschsprachigen Ländern, zurück. Trotz der Schwierigkeiten hält der Carrier Kurs auf Klimaneutralität und kündigt eine weitere Modernisierung der Flotte an, um die Effizienz zu verbessern. Die Airline war 2025 der zweitgrößte Dienstleister an ihrer Drehkreuzbasis in Zürich.
Starker Rückgang des Betriebsergebnisses
Im Jahr 2025 betrug das Betriebsergebnis (EBIT) von Swiss 256 Millionen Schweizer Franken, was einem Rückgang von 26,6 Prozent im Vergleich zum Rekordergebnis von 349 Millionen im Jahr 2024 entspricht. Die operative Gewinnmarge sank auf 3,9 Prozent von 5,3 Prozent im Vorjahr.
Rückgang von Umsätzen und Volumen
Die Umsätze der Airline verringerten sich um 3,7 Prozent auf 6,53 Milliarden Franken. Das Unternehmen beförderte 16,8 Millionen Passagiere, 1,6 Prozent weniger als 2024. Die Auslastungsquote (Load Factor) blieb stabil auf einem hohen Niveau von 84,6 Prozent.
Ursachen der finanziellen Schwierigkeiten
Das Management von Swiss nennt mehrere Faktoren: eine Schwächung der Nachfrage im wichtigen Geschäftsreisesegment, höhere Kosten für Treibstoff und Personal sowie eine allgemeine wirtschaftliche Abkühlung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, den Hauptmärkten der Airline.
Investitionen und Klimaziele
Trotz schlechterer Ergebnisse setzt die Airline ihre Investitionen in moderne und treibstoffeffizientere Flugzeuge wie den Airbus A350 und die Boeing 777-9 fort. Das Unternehmen betont sein Engagement, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
Die nationale Schweizer Fluggesellschaft, Swiss International Air Lines, schloss das Jahr 2025 mit einem deutlichen Rückgang der wichtigsten Finanzkennzahlen nach dem rekordverdächtigen Gewinnjahr 2024 ab. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank um 26,6 Prozent auf 256 Millionen Schweizer Franken. Die Umsätze gingen um 3,7 Prozent auf 6,53 Milliarden Franken zurück, und die Zahl der beförderten Passagiere verringerte sich um 1,6 Prozent auf 16,8 Millionen. Swiss, gegründet 2002 auf Basis der gescheiterten Swissair, ist seit 2005 ein vollständig integriertes Tochterunternehmen des deutschen Luftfahrtriesen Lufthansa Group. Die Airline ist ein Schlüsselelement der Drehkreuze Zürich und Basel und bedient hauptsächlich Langstrecken- und Europaverbindungen. Das Management der Airline, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Dieter Vranckx, nennt ein Zusammenspiel ungünstiger Faktoren als Ursache für das schlechtere Ergebnis. „Nach einem starken 2024 mussten wir im Jahr 2025 einige Herausforderungen bewältigen. Die wirtschaftliche Abkühlung in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat insbesondere die für uns wichtigen Geschäftsreisen deutlich beeinflusst.” — Vorstandsvorsitzender von Swiss International Air Lines Neben der schwächeren Konjunktur auf den Hauptmärkten wirkten sich höhere Kosten, insbesondere für Flugtreibstoff und Personallöhne, auf das Ergebnis aus. Trotz des Rückgangs der Passagierzahlen blieb die Auslastungsquote auf einem hohen, stabilen Niveau von 84,6 Prozent, was auf ein effektives Kapazitätsmanagement hindeutet. 26.6% — Rückgang des Betriebsergebnisses (EBIT) im Jahr 2025 Die Airline betont, dass sie trotz finanzieller Schwierigkeiten nicht auf langfristige Strategien verzichtet. Das Flottenerneuerungsprogramm wird fortgesetzt, um die Treibstoffeffizienz zu verbessern und Emissionen zu reduzieren. Moderne Langstreckenflugzeuge wie der Airbus A350 kommen zur Flotte hinzu, und in Zukunft auch die Boeing 777-9. Das Unternehmen bekräftigt sein Ziel, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Im Jahr 2025 behielt Swiss ihre Position als zweitgrößter Betreiber an ihrem Hauptumsteigeflughafen in Zürich, hinter der dort führenden Lufthansa. Eine Analyse der Ergebnisse im Kontext der gesamten Lufthansa-Gruppe, die ebenfalls mit Herausforderungen kämpft, zeigt, dass die Probleme von Swiss Teil breiterer Trends im europäischen Luftfahrtsektor sind, der mit hohen Kosten und schwankender Nachfrage zu kämpfen hat.
Mentioned People
- Dieter Vranckx — Vorstandsvorsitzender von Swiss International Air Lines.